Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Aus Dunkel werde Licht

Ich weiß nicht, was zu denken, was zu fühlen.
All diese irrealen Dinge, die mein Innerstes zerwühlen.
Und Andere im Dunkeln für mich nach dem einen Funkeln suchen.
Doch eher noch bräuchte ich einen Funken, geschlagen aus dem Nichts, der könnte machen Licht dem blinden Auge.
von Anonym, veröffentlicht am 5. November 2012
12
Lyrik des Tages

Wo bist du?

Kann dich nicht finden,
bin so allein.
Fühl mich einsam,
das möchte ich nicht sein.
Wann finde ich dich?
Das weiß ich nicht.
Kannst du mich hören?
Bitte rette mich!
Ich habe Schmerzen,
leide ohne dich.
Mein Herz ist schwer,
bitte hilf mir.
Hoffe ich finde dich,
oder du findest den Weg zu mir.
Gebe nicht auf,
meine Liebe ist zu stark dafür...
von Anonym, veröffentlicht am 12. April 2013
11
Lyrik des Tages

Ich denke

Ich denke die ganze Zeit,
denke nach über alles und nichts, am meisten aber über mein eigenes Leid.
Meine Seele komplett vernarbt,
doch immer wieder aufreißende Wunden,
nicht nur meine Hände vom Blut verfärbt.
Ich denke, es wäre Zeit zu gehen,
die Welt auf der anderen Seite zu besehen,
müsste eigentlich nur noch mit meinem leeren Körper hinüberwehen.
von Anonym, veröffentlicht am 31. Mai 2012
10
Lyrik des Tages

Der Augenöffner

Grass hat mit Europas Schande? ein Zeichen gesetzt,
und es ist es die Elite, der Boulevard der gegen ihn hetzt
der Markt beraubt uns der Seele lauter Gier nach Mehr
der Mensch nur noch ein Produkt und Innen leer

Ausgenommen von einer Eilte voller Verblendung und Größenwahn,
was zählt ist die Rendite, die Würde nur bewertet nach Ertrag,
kein Ertrag, keine Würde, fertig des Humanismusses Sarg
von Anonym, veröffentlicht am 31. Mai 2012
7
Lyrik des Tages

Liebe

Ich bleibe der Typ der dich für immer liebt
und ich bleibe der Typ der dich nicht verdient
denn ich geh raus in diese graue Welt
denn eigentlich habe ich mir das
von Anfang an anders vorgestellt
das erste Mal als ich dich sah
war ich wie gelähmt
unglaublich aber wahr
aber jetzt schreibe ich dieses Gedicht mit meinen Tränen
denn ich scheiß auf mein Leben
da musst du mich verstehen
denn ich kann nicht darüber hinwegsehn
ich kann dich nicht so einfach vergessen
weil ich sonst ein Teil von mir verlier
von Anonym, veröffentlicht am 14. November 2013
15
Lyrik des Tages

Abendlich abfliegen

Es fliegt gigantisch
im Abendglanz
auf meiner Seele
der Wolkentanz
von Anonym, veröffentlicht am 21. Oktober 2011
13
Lyrik des Tages

Graues Nichts

Irgendetwas, falsch und trüb hier drin.
Sehe nur ein graues Nichts, nicht zu greifen und zu spüren, betäubter Sinn.
Fass an meinen Kopf, dann an die Stelle wo ist mein Herz. Fühle nichts, nicht diesen früher allgegenwärtigen Schmerz. Ich schrei nach Hilfe, falle rückwärts in mich schluckenden Morast, bin so leicht, so verloren, ein vergessener Niemand im Nichts. Wo meine Seele, mir bestimmte Last.
von Anonym, veröffentlicht am 2. Juni 2012
7
Lyrik des Tages

Resüme eines Jahres

Oh Geisters tun
oh Zaubers raunen
schon wieder ein Jahr
schon wieder zum staunen
Niveau sinkt
Menschen steigen
um Friedens willen
in Lüfte sie ereilen
und final doch stehn wir da
wollten greifen wunderbar
nach den Himmelswolken einem Traume gleiche
doch vernichten, zerstören Reich um Reiche
Des Weges End im Schlummertraum
gleich Geschenk unter Christenbaum
so wunderbar und rätselhaft
einzig Zukunft bringt des Lösung Kraft
von Anonym, veröffentlicht am 30. Dezember 2014
5
Lyrik des Tages

Fragen ohne Antwort

Ich bin ein ganz normaler Typ.
normal mag zu viel gesagt sein.
ich bin ein Getriebener.
nicht von Sucht oder Wahn, sondern von meinem Willen.

Er ist schnelllebieger als jeder Promi,
unpünktlicher als jeder Bus,
verrückter als jeder Junkie,
vielleicht einfach wechselhaft?

Mal will ich singen, mal tanzen,
mal will ich schreiben, mal alles lassen.
Mal intelligent sein, mal stumpfsinnig,
mal will ich eine Beziehung, mal alleine sein.

wie soll ich meinen Weg finden in dieser Welt?
von Anonym, veröffentlicht am 14. Juli 2015
14
Lyrik des Tages

Das Einhorn

Vorne spitz, kein Witz, doch es hat einen Ritz.
Wohl so klein wie ein Sandkorn, in deinem einem Horn.
Es lebte bei mir, es verliebte sich in dir.
Ihr galoppiert richtig, realisiert von mir weg,
oh schreck es war schlimm, Nervenkrieg.
von Anonym, veröffentlicht am 15. Juli 2015
3
Lyrik des Tages

Gestohlenes Glück

Gestohlenes Glück, es gibt kein Zurück,
nicht vorher nicht nachher nur heute und hier
gestohlenes Glück erlebt nur mit dir

Gestohlene Nächte, erschöpfte Gefechte
Wärme spüren, niemals ich frier
gestohlene Nächte erlebt nur mit dir

Gestohlene Zeit, kein Weg ist zu weit
erlebte Umarmung, neue Kräfte in mir
gestohlene Zeit, erlebt nur mit dir

Gestohlenes Feuer, brennend nur heuer
gewonnene Liebe, die ich morgen verlier
gestohlenes Feuer, erlebt nur mit dir
von Anonym, veröffentlicht am 10. Juli 2016
11
Lyrik des Tages

Liebe

Die Liebe sie ist hart und wir streben stets nach Glück
doch verdienen wir das Glück?
Wir laufen für die Liebe meilenweit sogar bis in die Unendlichkeit
weil der weg zum Glück unendlich scheint
doch wir laufen weil unser Herz ständig um verlorene Liebe weint
und unsere Träume uns die liebe in Gedanken offenbaren
doch wir dann durch Anbrechen des Morgens an Liebe und Glück zweifeln
weil wir einsehn in einem Traum zu leben
von Anonym, veröffentlicht am 21. November 2013
9
Lyrik des Tages

Verbundene Seelen

Sich in Gefühlen treiben lassen. Mal die Kontrolle verlieren, sie bald wieder an sich nehmen. Selbstbestimmt, aber in Harmonie. Die Energie könnte fließen, wenn alle sie doch ließen. Jeder könnte das haben, sein und tun, was er möchte, die Unendlichkeit speist unsere Leben. Fühle die verbundenen Seelen, horche in dich hinein. Innere Ruhe, frei sein, ist nicht gleich Alleinsein. Lass uns reden.
von Anonym, veröffentlicht am 5. Juni 2012
6
Lyrik des Tages

Sommer

Und Wasser bricht ein
Abwärts und in Mengen
Sie muss sie schneiden
Haarlängen die hängen

Und Perlen tropfen auf
ihr Wasser nimmt Lauf
Sommerduft bricht ein
abwärts und in Mengen

Und Luft strömt überall
nimmt ihr Wasser duftend
nach Sommer und Heim
formt ihr Chaos glatt

Und Perlen tropfen auf
die Maske ein Hauch
voll Melancholie in ihr
voller qualmender Rauch

Und Wasser findet einen
Weg der sich dehnt
in Ewigkeit lehnt
lass sie ewig scheinen
von Anonym, veröffentlicht am 16. Juli 2015
8
Lyrik des Tages

Nur gelacht

Die Menschen haben nur gelacht,
wenn ich mich tapsig drehte.
Doch keiner hat im Traum gedacht
an meine Schmerzensnöte.

In manchen Nächten träume ich,
und schnüre meinen Ranzen.
Mit heißen Füßen seh ich mich
dann auf der Sonne tanzen.
von Anonym, veröffentlicht am 26. Oktober 2011
19
Lyrik des Tages

Blick

Ich werde warm,
ich werde zitterich,
meine Vergangenheit öffnet sich,
meine Zukunft schließt sich.
Ein Glücksgefühl brennt.
Ich siehe den Charme von Kristof,
ich sehe die Lache von Stef,
ich sehe die Angst von Max.
Aber dich, dich sehe ich nicht!
von Anonym, veröffentlicht am 19. November 2012
7
Lyrik des Tages

Der Zahn in der Hose

Zerrt Parodontose dem Zahn an der Hose
und immer mehr,
fällt er aus dem Munde, denn nackt und so lose
schämt er sich sehr.
von Anonym, veröffentlicht am 26. Oktober 2011
6
Lyrik des Tages

Edgar

Wenn Edgar schläft, so tief und fest,
dann hört er keinen Wecker.
Er sitzt, weil sie ihn schnarchen lässt,
erst mittags auf dem Trecker.
von Anonym, veröffentlicht am 26. Oktober 2011
6
Lyrik des Tages

Bla

Kegelförmiger Zylinder, wird immer runder. Esse saftige Nacktschnecken, verpacke eure kranken Träume in Schlafsäcken. Regnen lass ich perlende Fantasie, das verrückte Traumland da und hie. Oder hie und da, immerdar, Psychatrie is not so far
von Anonym, veröffentlicht am 9. Juni 2012
7
Lyrik des Tages

Einsamkeit

Es quält mich...
Er ist weg, ohne ein Wort zu sagen, einfach so.
Eben war er doch noch da.
Menschen sind wie Blätter im Wind.
Manche bleiben,
manche lassen sich vom Strom mit treiben,
sie verschwinden dann ganz plötzlich...
von Anonym, veröffentlicht am 22. November 2012
9
Lyrik des Tages

Wie die Pest

Ich kann den Blick nicht lösen.
Ich will nicht mehr den Rundschild,
Will die Gedanken klar sortiert
Und Freiheit von dem bösen
Denken, dass mich hassen lässt
Und sich verbreitet, wie die Pest.
von Anonym, veröffentlicht am 28. Oktober 2011
12
Lyrik des Tages

Der Spaziergang

Tote Körper liegen still, in den schwarzen Erden in ihren Särgen. Ich reime munter so beim Spazieren, macht mir Freude, zwischen den Gräbern zu flanieren. Schon lange ist der Toten Wadenfleisch madenreif, aber...HOPPLA...wo ist der graue Himmel hin? Bin gefallen in ein Grab ganz offen, komme nicht mehr raus, dass mich jemand findet, kann ich ja nur hoffen. Der Toten Ruhe stört man nicht.
von Anonym, veröffentlicht am 11. Juni 2012
9
Lyrik des Tages

Wellenmeer

Auf einen weiten Ozean,
ganz weich und sanft,so filigran,
ich segele davon,
und komme näher zum Horizont.

Ohne Frust und Langeweile,
auf und ab ich tue treiben,
gehe niemals unter,
denn ich bleibe munter.

Am nächsten Tage wache auf,
die Sonne oben geht auch auf,
der Tag fängt wieder an,
ans wiederkehren denkich nicht dran.

So steuere ich nun mein Boot,
ich rechne ein mein gutes Lot,
und schenk dabei ein Glas Wasser ein,
Prost Meer, ich will bei dir sein!
von Anonym, veröffentlicht am 11. Januar 2015
12
Lyrik des Tages

Garten der Schuld

In das Reich der tausend Gesichter
fern glühen die ewigen Lichter
wandere ich mit all meinem Stolz
meinem Zorn durch das Holz
hier wo der Wald noch Kind
kein Mensch spürt den Wind
eine Brise kalt
eine Stimme so alt
niemand hört sie singen
von Dingen
längst vergessen
längst verglüht
wie die Sterne in weiter Ferne...
von Anonym, veröffentlicht am 18. Juli 2016
11
Lyrik des Tages

??

Oh Holde,
Vergebens sucht ich
Sinn des Lebens dich!
So warte, Worte
tun meinem Gefühle dir nur
Hohngelächtern!

Mondschein-Rosenblütenpflücken-Traum mit dir,
Wirbelbuntwindschwarz im Kopf!

Zauberhaftes Lachen,
süßer Nektar deiner Haut,
kehr wieder!

Denn Um komme ich,
ohne ein Wiedersehn,
bewahre das! Erlöse mich!
Erhör mein Flehn!

Der dir ewig verfallene,
wirr-ver-irrte Geist.
von Anonym, veröffentlicht am 15. Januar 2015
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