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Du bist der Lyriker

Die neueste Lyrik

Die frischesten lyrischen und poetischen Werke. Schon Apollon schätzte die schönen Künste, insbesondere die Dichtkunst. Und die allerneuesten Beiträge findest du genau hier. So sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Frische Lyrik

Das Glück in uns
Ich stehe still im grünen Raum,
der Wind durchstreift den alten Baum.
Ich atme tief, das Hier und Jetzt
hat keinen Raum, der mich noch hetzt.
Ein Glücksgefühl bricht sanft sich Bahn,
ich nehme das Leben lebendig an.

​Denn wahres Glück kommt nicht von außen,
es wohnt in uns, lässt Stürme sausen,
erstrahlt von innen wie ein Stern.
Wer sich selbst trägt, hat sich gern.

​Die Natur zeigt uns in ihrer Pracht:
Einzig ist, was sie gemacht.
Wie der Baum tief Wurzeln schlägt,
hat uns die Herkunft sanft geprägt.
Doch wie wir mit dem Erbe gehen,
im Wind des Lebens mutig stehen,
das formt den Charakter, Schritt für Schritt,
wir tragen unsre Heimat mit.

​Wir haben Brüche, Stolz und Narben,
und leuchten doch in tausend Farben.
Das Herz zeigt uns die wahre Macht:
Wenn man mit sich selber lacht,
in Geduld das Eigne trägt
und sich selbst zum Licht bewegt.

​Ich atme Freiheit, ganz und rein,
und darf einfach ich selber sein.
Yuks
veröffentlicht am 30. Mai 2026
1

Frische Lyrik

Bunt & Lebendig
Ich bin Du
Du bist wie ich

Anders geformt
auffassende Sprache
Sonstige Einstellungen
Zusätzliche Struktur
Alternative Verhaltensweisen
helle & dunkle Nuancen
verschiedene Konturen
Vielfältige Balancen
vielschichtiger Charme
abweichende Größen
unterschiedliche Perspektiven
Abwechslungsreiche Persönlichkeiten
Besonders einzigartig
Spezielle Art
veränderte Bewusstsein

Wir können unterschiedlich sein

Von Leib, Wert, Körper, Geist, Seele, Weißheit, Verstand, Herz, Leben
Yuks
veröffentlicht am 30. Mai 2026
1

Frische Lyrik

Leben - Verbundenheit
Frühling
Ich bin das Aufatmen nach dunkler Zeit,
der erste tiefe Atemzug nach langem Schweigen.
Ich bin das Kribbeln im Bauch,
wenn Hoffnung wieder blüht.
Ein leiser Neubeginn,
noch unsicher – dennoch mutig.

Sommer
Ich bin das Lachen aus vollem Herzen,
die Hitze, die keine Zweifel kennt.
Ich brenne – manchmal zu stark,
doch in mir tanzt das Leben.
Ich bin Freiheit, Übermut,
und das Gefühl, dass alles möglich ist

Herbst
Ich bin das Loslassen in Würde,
die Wehmut in goldenen Farben.
Ich bin Dankbarkeit für alles,
was war –
und das stille Wissen,
dass Veränderung zum Leben gehört.
Ich bin schön im Gehen.

Winter
Ich bin die Stille, die du fürchtest –
und doch brauchst.
Ich bin Rückzug, Tiefe,
die ehrliche Begegnung mit dir selbst.
Ich bin kalt, ja –
jedoch nie ohne Sinn.
Denn in mir reift das Neue.


Ich bin nicht entweder oder –
ich bin Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Ich bin Aufbruch, Ekstase, Abschied und Stille.
Ich bin Gefühl im Wandel.
Ich bin Mensch.
Yuks
veröffentlicht am 30. Mai 2026
1

Frische Lyrik

Wähler-Verarsche
Nicht 70, NEIN über 90 Prozent
hat man vom „Sondervermögen“ veruntreut.
Die Wähler-Verarsche war-ist effizient :
Man lügt und sagt nur, was das „Stimmvieh“ erfreut .

Auch diesmal wird’s teuer: Jede Menge Milliarden
für Infrastruktur - die sind nicht mehr da!
Weder Strassen noch Brücken noch Schienenanlagen
wurden erneuert --- aber Genderprogramme in Kenia.
Bernd Gast
veröffentlicht am 17. März 2026
4

Frische Lyrik

Mein Sein
Mein Sein war stets ein Sein sublimer Sympathie,
stilvoll und stufenlos,
und ich wilderte mit meiner Wampe in allen Wäldern.

Ich pirschte mit meiner Pranke durch alle Pinten
und ich leuchtete mit meiner Lampe in alle Löcher.
Ich war der Schließer ohne Schlüssel und ein Seiler auf der Schüssel.

Bigott, frommherzig und im Grunde äußerst spitz,
klöppelte ich so mit dem Munde,
tauschte Steinbach mit Chemnitz.
Gofmann
veröffentlicht am 29. November 2025
0

Frische Lyrik

Das Fahrrad
Die Straßenlaterne vorm »Güldnen Becher«
wirft fahles Licht seit Zeiten.
Zu nächt’ner Stund’ soll’s den wack’ren Zecher
ein Stück des Wegs begleiten.

Manch Abend schiebt ein alter Mann
sein Fahrrad zur Taverne.
Schaut lächelnd danach und lehnt es dann
betulich an die Laterne.

Schon seit ich Kind, den Alten ich seh’,
wie sein Fahrrad, so klapprig und alt.
Zieht seine Spuren durch den Schnee
und auf flimmerndem Asphalt.

Vielleicht war der Mann mit seinem Rad
schon einmal um die Welt.
Und was sie erfuhren auf Straße und Pfad
bis heut sie zusammenhält.

Sie trennten sich nur, wenn wehmütig er
allein im »Becher« gesessen.
Die guten Jahre wiegen ihm schwer,
hier darf er sie vergessen.

Und tritt er dann gedankenentleert
in die dunkle Nacht hinaus,
lächelt er wieder und schiebt sein Gefährt
in seligem Rausche nach Haus’.

An der Straßenlaterne vorm »Güldnen Becher«
wurd’ das Rad heut früh abgeholt.
Seine letzte Fahrt hat der alte Zecher
im schwarzen Wagen gesollt.
wanderer
veröffentlicht am 25. Oktober 2025
155

Frische Lyrik

Hund Brutus muss Stuhl!
Ulf, Gudrun, Lutz und Lulu – jung und dumm!
Ruth sucht Kurt und Lulus Hund um Null-Punkt.
Hund muss! Guck!
Hund pupst und puscht!
Wurst plumpst!
Hund knurrt. Und Nun?
Mufft urst Luft!
Hund Brutus rutscht durch Kuhdung und flutscht…
Zum Kuckuck!
Wut tut gut!
Schluchzt…
Nun fund Ruth jung Spur zu Kurt und Lulus Hund! Juhu!
Nun grunzt Ruth nur…

Huhu! Ruft Ruth stumpf zur Flughundkluft!
Puls pumpt,
Ruth gluckst, spuckt und zuckt…

Kurzum: Ruth glubscht und schlurft durch Dunst.
Guck! Lutz und Lulu…
rundum dumm!
Fuchs klug und Unschuld schrumpft. tust Unzucht um Frucht´s Wurm…

Nur Blut-Fluss huscht um uns rum.
Zum Sprung durch Futurs Sublultur und Buschs Duktus:
Kurt: Lust Unfug zu tun Du Kuh?
Lulu: Mut tut gut - Pur! – gut, nun Kuss zum Mund!
Kurt: Du schluckst zum Schluss!
Lulu: Gut du Gnu!
Ubuntu – Stuss! Ju Jutsu nur Futur Kubus!
But Sumpfhuhnbruts Buch: just Subkultur!
YoungBoyBernd
veröffentlicht am 19. August 2025
4

Frische Lyrik

Fels in der Brandung
Ist's die Hoffnung die mir Glauben schenkt
Dich auf Händen durchs Leben zu tragen
Ohne zu fragen
Dein Sein zu begleiten
Nicht sinnlos zu streiten
Dir die Heimat fürs Leben zu sein
Denn, in der Liebe verankert bist du, niemals allein
So lass mich dir dein Hüter sein
der sanft die Tränen dir küsst
wenn dein Herz dir bricht und du vermisst
TsriTiwele
veröffentlicht am 18. Juli 2025
12

Frische Lyrik

7G
Den sieben kleinen Geißlein,
Den' fällt auch echt nur Scheiß ein!

Eins legt sich gerade in Reis ein
Ein anderes will ein Geist sein
Das dritte fällt aufs Steißbein
Das vierte trinkt jetzt Weißwein
Das fünfte wird schon high sein
das sechste wirft den Schleifstein
mit dem siebten in den Weißmain.

Wie kann man nur so dreist sein!
hevee
veröffentlicht am 4. Juni 2025
19

Frische Lyrik

Der alte Navajo
Draußen in der Wüste.
Zehrende Hitze, weltvergessen,
Tage gelaufen, Tage gesessen.
Der Navajo, der aus der Ferne grüßte.
Oder war er nur Illusion,
wer weiß das schon?

Sand und Steine.
Grillen zirpen, Fliegen schwirren,
Gedanken blitzen, Bilder wirren
vorm Aug' im flackernden Feuerscheine.
Oder sind es meine Plagen,
meine Schatten, die mich jagen?

Was heißt Gleichgewicht?
Wie könnt ich die Schatten bezwingen?
Ich steh an der Klippe, der Sprung muss gelingen.
Ist hinter dem Schatten wirklich Licht?
Der Navajo nickt, dann erfasst mich Schwere.
Ich lasse los. Und falle ins Leere.

Stunden um Stunden.
Schwerelos gleit ich in Zeit und Raum,
mir folgt kein Dämon, kein Schatten, kein Traum.
Hab lange gesucht. Und auch gefunden?
Kann nicht sagen, ob's ein Trugbild war,
die Silhouette, die Feder im Haar.

Leere Debatten.
Wozu sie weiterhin führen?
Den Augenblick gilt es zu spüren,
allein die Sonne wirft ihre Schatten.
Und der Wüstenwind streift meine Brust.
Der alte Navajo hat es gewusst.
Wanderer
veröffentlicht am 8. Mai 2025
195

Frische Lyrik

Krishnas Veden
Damals wuchs mir noch Angstschweiß aus dem Barte meiner Scharte. Heilig sei mein Kuhfleisch, das ich für euch nun brate. Frisch gegart und ohne Haare warf ich zwei Sechserpaare – begann am Euphrat meine Kreuzfahrt, die ich seitdem schwarzfahre. Flussabwärts auf dem Tigris ging‘s runter bis nach Schweden, flussaufwärts hoch nach Biblis strahlten hellgrün Krishnas Veden.
Gofmann
veröffentlicht am 24. Januar 2025
1

Frische Lyrik

Planet Hass
Lieben lachen Respekt
Werte die heute niemand schätzt
Sind verloren und wurden
Durch Trauer Schmerz und Hass ersetzt.

Die intelligentesten Wesen
Doch von Intelligenz so fern
Das sind wir Menschen
Harte Schale harter Kern.

Frieden ein Fremdwort
Für Menschen wie uns
Hass aber eine Norm
die jeder benutzt.

Einst wo war Zuneigung und Liebe
Ist heute Egoismus und Gier
Wodurch entstehen Kriege
So hirnlos sind Menschen
Aber kein Tier.

Willkommen auf dem Planet Erde
Vom Menschen erschafft
Nun können wir ihn nennen
Den Planeten Hass.
Emiliya
veröffentlicht am 15. November 2024
44

Frische Lyrik

Menschen
Menschen nennen wir uns
Finden wir seien eine Kunst
Doch menschliches besitzen wir nicht
Tragen jeden Tag ein falsches Gesicht.

Der Sinn des Lebens uns nicht bewusst
Wollen Leben ohne Grenzen und Verlust
hätten wir den Sinn bloß gewusst.

Menschen
Geboren als reine Personen
Entwickeln sich in unterschiedlichen Nationen
Letztlich nicht mehr wiederzukennen
Menschen kann man sie nicht mehr nennen.

Haben verlernt zu lieben
Sind dazu erzogen zu hassen
Drum finden wir es normal uns zu bekriegen
Und können es selbst kaum fassen.

Menschen
Jeden Tag auf der Flucht
Vor sich selbst und suchen Zuflucht
Sind verantwortlich für den Untergang der Erde
Aber würden sich trotzdem immer noch beschweren.

Menschen
Eine begrenzte Zeit auf der Erde
Helden würden sie nicht mehr werden
Lassen Tag für Tag die Erde im Stich
Sollen sich nicht wundern
Wenn die Erde irgendwann zusammenbricht
Emiliya
veröffentlicht am 15. November 2024
47

Frische Lyrik

D wie Zwilling
D wie Zwilling,
Zwilling- das war unser Ding,
D wie Zwilling.
Heute ist unser Ehrentag,
den ich - ohne Dich -
absolut nicht mehr mag.
Du bist fort, nicht mehr hier,
doch ich gratuliere dir
und wollte dir noch sagen:
Du fehlst mir.
Heute schlimmer denn je,
es tut in diesen Tagen
besonders doll weh.
Ich würde selbst dem Teufel,
meine Seele geben,
um nur noch einmal mit dir
-live und in Farbe - zu reden.
Ohne Dich bin ich seit dem
einfach unvollständig,
doch in meinem Herzen bleibst Du
-für mich- für immer lebendig.
Für mich wäre es heute das größte Glück,
mit dir zusammen, eine Grapefruit zum Frühstück.
Vergiss eines nie:
"In all der Zeit,warst Du dieser Anker für mich
und ich bin dankbar für Dich."
D wie Zwilling,
Zwilling- das war unser Ding,
D wie Zwilling.
M wie Zwilling
veröffentlicht am 30. Oktober 2024
27

Frische Lyrik

Von Maschinen und Gedanken
Werd' dauernd gefragt
Und denke nur:
Die denken nicht nach
Irgendwas ist immer,
den ganzen Tag.

Ich bin zwar intelligent,
aber auch kein Präsident,
ich bin keine KI,
und das war ich auch nie.
Ich bin ich,
und liebe dich!
ILL
veröffentlicht am 24. Oktober 2024
27

Frische Lyrik

Verhüten mit Kotztüten
Kurz vor dem Freitode begann diese Episode.
Auf der Suche nach der Heilmethode
erlahmte meine Periode.
Es steckte noch die Elektrode
ganz tief im Furzloch,
so menstruierte ich als Rhapsode
mein Kinderblut für Moloch.

Eiterte beim Eiertanz
in eingeklemmte Eierstöcke,
sah lüstern unter Röcke
und verschmierte die Textblöcke.
Foulte ich mit meinem Milchbart
vom Schiri zum Torwart.
Und sprach, ich sei der Modezar,
und tausche Sex für Kaviar.
Wollt verhüten mit Kotztüten
und nahm alsdann mein Babyjahr!
Gofmann
veröffentlicht am 18. Oktober 2024
1

Frische Lyrik

wie fühlt sich es an.. ?
Hi, ich möchte etwas versuchen
keine Sorge es wird nicht viel Zeit beeinspruchen
Ahnungslos, alles ist gleichgültig, langweilig, egal
ich betrachtet es auf eine Seite zwar neutral
Die Lage verändert und auch die Sicht
Die Umgebung erkennt es nicht
Mühlos wird die Sprache auch die Stimme
undeutlich, leiser und schwach
Kaum zu atmen schneller, heiser, kurz und einfach
Es nimmt eineandere Art von der Welt wahr
verschwommen dennoch klein wächst die Gefahr...
Yuks
veröffentlicht am 30. Juli 2024
6

Frische Lyrik

ich bin .... bist du noch da?
Ich wollte nie meine Verletzlichkeit, Probleme, Sorgen, Fehler Ängste, Gefühle und Gedanken gegenüber dir zeigen.


MEINE Last sollte nicht deine sein, die wollte ich alleine meistern, dennoch hast du mir indirekt geholfen. ;)
Du halfst mir in einen Teil, gewisse Punkte in meinem Leben.
Ich weiß, das ist menschlich. Das gehört irgendwie dazu. Ich fühle mich wie ein/e Versager/in... einfach leer und .....


Würdest du weiterhin jemanden wie mich in Kontakt behalten, gerade wie ich bin und mit meinem Problemen?
Yuks
veröffentlicht am 30. Juli 2024
6

Frische Lyrik

Teekesselrätsel
Teekessel – Rätsel - Geschichte
Ein Kind sah ich am Wiesenrand,
es hielt ein Blümchen in der Hand.
Die Wiese, sie war gelb und schön,
eine Augenweide sie zu sehn.
Das Blütenmeer gefiel mir sehr,
das Kind sprach nur, „ich pflück noch mehr
und nehm´ die alle mit nach Haus,
und mach daraus ´nen Blumenstrauß“.
Nach Tagen war ich wieder dort,
und fand das Kind am gleichen Ort.
Wieder suchte es einen Strauß,
doch die Blumen sahn jetzt ganz anders aus.
Dort, wo letztens eine Blüte war,
entstand - wie sonderbar -
eine Kugel vieler kleiner Samenträger,
sie sahen aus wie Fallschirmflieger.
Das Kind, das pustete die kleinen Flieger,
die schwirrten lustig durch den Wind
und erfreuten dieses Kind.
Ein Windstoß tat dergleichen mehr
und im Gegenlicht der Sonne
entstand ein wundersames Lichtermeer.
Im Namen dieser Blume hat sich ein Tier versteckt,
ich denke mir, du weißt es schon,
und hast es längst entdeckt.
Guno CB
veröffentlicht am 24. Juli 2024
29

Frische Lyrik

Humorvoll lächeln
Ein Lächeln am Morgen
bewirkt ein Wunder,
weil dein Leben verläuft
damit einfach runder.

Lebe dein Leben
niemals ohne den Humor,
sonst kommt die Traurigkeit
in dir rasch empor.
Paul & Friends
veröffentlicht am 13. Juni 2024
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