Worte parodieren Sprache verballhornern

Wortspiele generieren,
Wörter parodieren!

Wörter zu entstellen macht Spaß. Manchmal ist es aber auch harte Arbeit. Besonders für Werbetreibende kann die Verballhornung oder Neubildung von Wörtern für den passenden Slogan oft schweißtreibend sein. Hier kommt der Wortspiel-Generator zum Einsatz. Einfach ein Wort eingeben und den Generator etliche Wortparodien und Wortneuschöpfungen erzeugen lassen.

Eingabewort Wortparodien
Wofür braucht man das?

Wenn du nicht gerade in der Werbebranche tätig bist und dir täglich neue Slogans ausdenken musst, dann kannst du den Wortspiel-Generator auch für den Alltag nutzen, um deinen Wortschatz mit mehr oder weniger anständigen und sinnvollen neuen Begriffen anzureichern. Oder, falls dir langweilig ist, verdrehst du einfach deine Nachbarstadt und schaust, was an Gespött dabei heraus kommt.

 
 
Und was macht der Generator?

Einfach ausgedrückt, analysiert der Wortspiel-Generator dein eingegebenes Wort. Je nach Eingabewort ersetzt er dann entweder bekannte Wortfragmente durch ähnliche Wörter (mehrsilbibes Eingabewort). Oder er sucht Wörter, die dein Eingabewort enthalten und ersetzt dieses Wortfragment dann ebenfalls durch ähnliche Wörter (einsilbiges Eingabewort).

Einsilber Beispiel-Ergebnisse
„Brei” → Kartoffelblei Babyzwei Freitseiten
„Milch” → Frischdich Zischpocken Mischmixgetränk
„Blut” → glutsmäßig Regelknut Brutrückstand
„Tee” → Nachmittagsfee Varietee Seefilter
„Welt” → Himmelsfett Fußballbert Pestführer
Mehrsilber Beispiel-Ergebnisse
„Wiesbaden” → miesbaden Wiesnagen Wieswaren
„Puppenhaus” → Furzenraus Lupengaus Tulpenlaus
„Gewitterwolke” → Gewinnerwolke Gewitterbombe Peripherpofe
„Kleinkind” → Neinkind keinrind Rheinkind
„Düsseldorf” → Tümpeldorf Würfelkopf Rüpelzoff
Lyrik des Tages

Der Blick aus meinem Fenster

Die Bäume schwanken vor dem Horizont leicht im Wind, der als kühle Brise durch mein geöffnetes Dachfenster weht. Abends. Vereinzeltes Vogelgezwitscher. Ich möchte die Luft trinken, ja schmecken, und nie wieder ausatmen. Die grünen und roten Sillhouetten werden langsam zu schwarzen Schattenrissen vor dem noch blassorangeblaugrauen Himmel. So schön. So friedlich.
von Anonym, veröffentlicht am 4. Juli 2012
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Lyrik des Tages

475. | sabotiat.

475. | sabotiat.

ch 1a) 12/8/10/8...6/12/8/10
mei hois is heisa und trockn vom vün schrein,
trink den heilendn moagntau,
wäa jedn oiptraum an oadn valeihn,
mei hoss steckt donn net meah im stau

mei zung is belegt und pözig von da kronkheit,
trink den geheimnisvoin tronk,
hob jedn oiptraum wieda foisch eingreiht,
meine phobien liegn scho blonk

meine stimmbända san scho eingrissn und gschwoin,
trink nua diesn frischpresstn soft,
deaf jedn oiptraum gonz schnö übahoin,
mei schlof gibt ma wieda vü kroft
...6/12/8/10
woch auf in an koma,
in ana viadimensionaln utopie,
üba mia schwebt die korona,
in ana fraktaln anomalie.
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bleibt mir weiterhin gewogen.
euer philjazzmetal, der mundartige.
http://philjazzmetal.blogspot.com/
von philjazzmetal, der mundartige, veröffentlicht am 24. Juni 2020
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Lyrik des Tages

Geschnitten oder am Stück

Wie Opfergaben für Küchenschaben,
den Kohlraben breiter Bauernknaben,
erscheint mir mein Vorhaben.

Mit meinen Wachaufgaben will ich dem Fleischgenuss eins überbraten.
Als lachende Leberwurst will ich auf fischigen Pfaden fremdgehen.
Mit meinen würzigen Winden alle Flausen des Fleisches wegwehen.
von Gofmann, veröffentlicht am 7. Oktober 2016
5
Lyrik des Tages

Der Tor

Es sprach ein Tor zum andern:
komm Bruder, lass und wandern.
Wir gehen ins große Weltgeschehen,
wollen am Rad der Zeit mit drehen.

Mit Ratschlägen den leisen,
beraten wir die Weisen
und Klugen dieser Welt
bis ihnen auch der Groschen fällt.

So kommen wir, wer hätts gedacht,
ganz schnell und einfach an die Macht.
Der Tor zum Bruder spricht ganz leise,
ja, deine Ideen sind klug und weise.

Doch wisse, lieber Freund und lass dich warnen,
das machen schon seit Jahren unsere Ahnen!
von Anonym, veröffentlicht am 6. Februar 2015
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Lyrik des Tages

irrational

Wenn man verletzt ist, denkt man nicht rational
Denn, wenn das Herz dir bricht
Übernimmt dich die Qual
Und du suchst das Licht

Stürzt dich in Abenteuer, die das Leben kosten könnten
Denkst nicht an morgen oder an dich
Bis deine Haut erblich
Dieser Rauch dein Gedächtnis bewölkte

Streitest jede Sucht nur ab, um zu verstecken
Aber, auch wenn du das tust
denkst niemand könnte dich verletzen
Du nur auf einer Lüge ruhst

Das Herz, das du verschlossen hattest
langsam hörst zu zerbrechen beginnen
Das Blut in den Adern gerinnen
von dir selbst beschattest hattest.
von tough_pinecookie, veröffentlicht am 20. April 2019
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