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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Hitze
Zwischen deinen Beinen lodert das Feuer
du warst mir niemals ganz geheuer,
dein Arsch glüht fast wie ein Vulkan
pass auf, ich denke du brennst an!

Du machst ein Schrittchen auf mich zu
und ich weiß: So bist nur du.
Bringst du das Feuer mit zu mir?
Du sagst vielleicht? Ich glaube dir.

Die Welt um dich ist siedend heiß,
dabei stehst du, soviel ich weiß
und ich guck noch einmal hin
nur vor dem offenen Kamin!
Surreal
veröffentlicht am 6. Mai 2013
10

Lyrik des Tages

Es ist der Mond
Es ist der Mond, der mich Nachts verlässt...
aber besser ich renne, bevor ich verbrenne...
Ich lauf nach vorne und nicht zurück...
Kämpfe mich weiter Stück für Stück...
Wenn ich falle, will ich mich alleine fangen...
Doch ich bin mit mir alleine zu weit gegangen...
und frage mich auf welcher Seite muss ich nun stehen um wieder ein Ziel zu sehen...

Irgendwann scheint die Sonne wieder heller...
Dann lässt die Angst mich nicht mehr schreien...
Dann dreht die Uhr sich wieder schneller...
Dann wird mein Traum zu Ende sein...
aber besser ich renne, bevor ich verbrenne...
ich lauf nach vorne und nicht zurück...
Kämpf mich weiter Stück für Stück...
Ich werde weinen und auch schreien...
Werde mir oft wünschen tot zu sein...
Soey Perón
veröffentlicht am 10. Februar 2016
9

Lyrik des Tages

Oft frag' ich mich
Oft frag' ich mich: Was ist Mut?
Man sagt, der Mut liegt im Blut.
Ein riesen Feuerball aus Wut,
ein aufrechtes Gehen, wenn jeder bunt,
eine Entscheidung, auch wenn sie wehtut
ist reinigend wie eine Flut.

Oft frag' ich mich: Was ist Liebe?
Wär' ich tot, wenn sie ausbliebe?
Wie für ein Flugzeuge die Auftriebe.
Glücksprengendes Herz, doch Angst, ich versiebe.
Warmes Gefühl, also ob das Glück story schriebe.
Tagträumen, das ich nicht aufschiebe.

Oft frag' ich mich: Was ist Wahrheit?
Man sagt, sie bringt Licht und Klarheit.
Sich ihr zu stellen braucht Tapferkeit.
Wie ein Schatten verfolgt sie dich durch die Zeit.
Scharf wie die Klinge, die verletzt und befreit.
Wie warmer Schnee, geduckt hinter'm Eid.

Oft frag' ich mich: Was sind Träume?
Füllen im Kopf die Leerräume.
Weich wie klebrige Zuckerschäume,
schattenspended und verwurzelt wie Bäume.
Dank ihnen werfe ich weg meine Zäume,
auf das ich leben nicht versäume.
Kranichfalter
veröffentlicht am 25. September 2021
2

Lyrik des Tages

Fleisch ist Jugendliebe
Ich saß in einer Kellerbar
und drückte die Talgdrüse,
ich hatte Angst vorm neuen Jahr,
besonders vor Gemüse!

Fleisch ist Jugendliebe
und ich bin ein alter Vielfraß,
drum kratze ich die Griebe
und schaue in mein Salzfass.

Dann steig ich wie mein Pimmel
aus der Hölle in den Himmel
und spiele auf der Arschgeige
das Lied vom Stengel und der Feige.
Gofmann
veröffentlicht am 16. April 2016
9

Lyrik des Tages

Magnolienzeit und Feenzeit.
Magnolien, herrlicher Tulpenbaum,
deine Frühjahrsblüte ist ein Traum,
inspirierst zum Träumen und bei
dir zu verweilen, an deines starken
Stammes-Saum. Hier ist gar Ruhe
angesagt, kein hastig, lautes Eilen.
Schaut man so in den Ästen voller
fein - duftend, rosa Blütenpracht,
und hat für ein Moment dann die
Augen zugemacht, glaubt man auf
seinen Zweigen, zwischen zartrosa
Blüten und Knospen, wären zu sehen,
wie Feen umher huschen und gehen.
Flüsternd, wispernd leise gar uns zu,
nur durch Liebe und viel Gutes tun,
kannst man uns gar sehen und später
einmal richtig und gar vollkommen
dann auch verstehen. Wir, die große
Feenschar, ist für dich und für gar
alle Menschen, die uns je brauchen,
heut' und für alle Zeiten, immer da.
Sprich uns an, sag was liegt so schwer
auf deinem Herz, dann gar lindern wir
Feen ganz schnell so deinen Schmerz,
füllen stets mit neuer Hoffnung und
garZuversicht; dein gar so trauriges Herz.
----….----
Tschüs, KuddelAHH von der Woterkant.
KopierFrei *NUR* mit Kürzel: khahh4
KuddelAHH
veröffentlicht am 13. April 2022
0

Lyrik des Tages

Verlangen nach Mehr
Frauen, die stets blind vertrauen,
an denen Männer Frust abbauen
wissen dass es falsch sein kann,
sich hinzugeben dem fremden Mann.
fühlen sich geliebt und auch geboren
doch wird es sie begehren noch morgen
die Liebe schwebt und weht geschiwnd
das Seelenblut sofort gerinnt
sie wieder erwachen aus Zeit und Raum
begreifen dass er endet dieser Traum
Anonym
veröffentlicht am 5. Februar 2013
6

Lyrik des Tages

Theorie
In der Poesie
steckt eine Menge Fantasie
du weißt nie, wie
alles ist anders in der Praxis
als in der Theorie
nein, ich hab keine Allergie, ich mach weiter
wie noch nie
ich kletter die Leiter nach droben
in der Theorie bin ich grade oben
aber in der Praxis hab ich Angst
und steh am Boden .
DIMA
veröffentlicht am 5. August 2013
12

Lyrik des Tages

Perfekter Sohn
Mama, ich weiß ich war nie der perfekte Sohn
Dennoch besteige ich hiermit den Thron
Irgendwann wird sich das hier alles noch Lohn
Mama bitte schau ich bin dein unperfekter Sohn
Mama, ich weiß ich war nie der perfekte Sohn
Dennoch besteige ich hiermit den Thron
Irgendwann wird sich das hier alles noch Lohn
Mama bitte schau ich bin`s dein unperfekter Sohn
Freezerite
veröffentlicht am 19. August 2017
15

Lyrik des Tages

Der Witz
Auf meinem rechten Sitz
sitzt mein Nachbar mit dem Witz.
Er erzählt ihn mir so schnell,
schneller spricht nur Isabell.
Harry
veröffentlicht am 12. Januar 2012
11

Lyrik des Tages

Dunkle Engel
Dunkle Engel
ihr hört richtig nein keine Bengel
dunkle Engel
böse, ohne Mitleid, keine Aufrichtigkeit
so sind diese
ich nehme jetzt das Wort in meinen Mund
Böse Engel ihr hört richtig
DIMA
veröffentlicht am 7. August 2013
7

Lyrik des Tages

Der Küstenhang
Brechende Wellen im wankelden Ozean;
Flut, die du treibst die Brandung herran,
an die Kluft vor dem Küstengestädte
aus dem du trägst Steine hinein in dein Ozeanbette.

Hinaus blicke ich von dem Küstenrand,
auf die Wässer in ihrem Morgengewand,
während kühles Wasser nach oben spritzt
im Morgen der ein leuchtend Anlitz besitzt.

Auf das ich blicke hinunter auf tobendes Blau
indes ich stehe hier sicher das Blau mir beschau
und die Brandung der Wellen genieße.

Im wohligen Licht der Naturgewalt
stehe ich hier als einsam Gestalt
auf das tobendes Wasser am Berghang zerfließe.
Sebastian Krüger
veröffentlicht am 10. August 2017
11

Lyrik des Tages

Augenblick
Wenn man dir in die Augen blickt, ist es als sähe man die stille See,
so klar und ruhig, fast durchsichtig
man verliert sich in der Zeit als flöge man durch die Leere
und die Wahrheit bleibt in irgendwelchen Tiefen verborgen
ich will wissen, ob sich etwas hinter der Oberfläche versteckt
aber mir präsentiert sich nur die wunderschöne Fassade
Anonym
veröffentlicht am 19. Oktober 2012
13

Lyrik des Tages

Symbol
Wiesen und Pflanzen weichen dem Beton
Ein Löwenzahn durchbricht die Stille,
durchbricht das durch Menschenhand Geschaffene.
So zart, so schwach, so klein,
fordert es sein Lebensrecht,
sein Recht zu leben ein.
Braucht weder Schutz, noch Liebe
und führt es doch unendlich Kriege.
Fordert sein Leben doch was es fordert,
will man ihm nicht geben.
Viele treten es mit Füßen.
Und es muss mit seinem Leben büßen.
Jene halten sich für Sieger,
doch tatsächlich,
kommt es immer wieder.
Sofie M. G.
veröffentlicht am 29. April 2017
13

Lyrik des Tages

Einsamkeit
Ein dunkler Schatten, der über mir liegt,
die Sicht verzehrt, die Wirklichkeit verbiegt.
In ihren Schlingen hält sie mich fest,
schottet mich ab vom ganzen Rest.
Egal wie viele Leute um mich sind,
meine Augen hält sie zu, sie macht mich blind.
Zu niemandem mehr kann ich gehen,
sie hält mich fest, kann nur noch stehen.
Miah
veröffentlicht am 28. Februar 2020
4

Lyrik des Tages

Pass auf Baby
Wie kann man jemand so krass hassen wie ich dich hasse?
Du dachtest,
es wird 'n Liebessong, doch ich brech' dir dein Genick
Ich geh' einfach,
guck
mein Erfolg,
kein Ende ist in Sicht
Bitte sag mir nicht,
dass du mich nicht mehr brauchst, Baby
Ich kauf' dein Auto, deine Ehre und dein Haus, Baby
Wir wissen beide ganz genau, ich bin crazy
Also pass lieber auf, Baby.
deyaram3a
veröffentlicht am 23. Januar 2020
1

Lyrik des Tages

Aussichtslose Liebe
Ich liebe Dich
Doch die Liebe zerfrisst mich

Du bist in meinem Herzen
Doch mein Herz ist voller Schmerzen

Du bist in meinen Gedanken
Doch meine Gedanken sind verstrüppt wie Ranken

Drum sag mir
Was soll ich anfangen mit dir?
Wenn ich mich in dich verliebe
Und du mich zerstörst wie Axthiebe
Lennart J. Schrader
veröffentlicht am 23. Mai 2020
5

Lyrik des Tages

Mysterium - Aus meinem Tagebuch
Letzten Sonntag war ich auf dem Friedhof,
mein Gestern zu gießen, das dort begraben liegt.
Nimmt nicht viel Platz weg - die meisten Tage
wuchern in meinem Herzen, uralte Erinnerungen, ach!
Fand im längst Verwelktem einen zartgrünen, jungen Trieb und fragte ihn, wo er hinwolle.
"In dein Herz, irgendwann", seufzte er.

Jetzt sitze ich zu Hause, fassungslos,
und kann es noch immer nicht glauben:
Mein Gestern schlägt Wurzeln - und grünt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 25. April 2018
5

Lyrik des Tages

Gedanken vom Ende
Der Wind, der wird zum Sturme,
ein Blätterregen fällt.
ich mich dagegen stemme,
gegen den Wind, die Zeit, die ganze Welt.
Der Herbst, der kam doch viel zu früh,
bald ist der Winter da.
Wird die Bäume zum Schlafen zwingen, der Tod, der ist schon viel zu nah.
Anonym
veröffentlicht am 8. Mai 2012
16

Lyrik des Tages

Der Hippie und die Tüte
Es sprach der Hippie zur Milchtüte:
Komm, sieh in meine Herzensgüte.
Ich rauche dich Gründonnerstag,
mit meinem gelben Zahnbelag.
Und puste dich als Wind hinaus,
in diesem großen Schauspielhaus!
Gofmann
veröffentlicht am 10. Januar 2012
87

Lyrik des Tages

Leben als Zombie
Keine Prüfungen auf dieser Welt bestimmen die Intelligenz
trotzdem versteckt sich jedet hinter dem Gesetz
für keine Konsequenz
In den Interviews zeigen Politiker eine große Präsens
reden über eine Zukunft welches komplett glänzt
doch zwischen was sie sagen und tun ergibt alles no sense
versprechen viel
und zeigen dann keine Transperenz
leider Gottes hat der Staat eine zu große Influenz.
emigrant18
veröffentlicht am 3. Oktober 2020
1

Lyrik des Tages

Durch die Zelte wandert der Tod
Land - fischmäulig
grau
erstarrt
schon gegen Mittag.

Draußen erfriert
unsere Sonne.
Wir raffen uns auf
zu bezwingen den
strengen Winter
im kalten Herzen.

Lesbos, Belgrad –
kein Wetter für Flüchtlinge,
Pioniere dieses Jahrhunderts.
Durch dünne Zelte
wandert der Tod,

während nach wie vor
diskutiert wird über
- flexible -
Obergrenzen ...
Annelie Kelch
veröffentlicht am 11. Januar 2017
7

Lyrik des Tages

Menschen
Auf der Erde gibt es Menschen,
die sich unterscheiden,
es kommt immer wieder vor,
dass manche Kontakte meiden.
Es gibt viele Menschengruppen,
die werden nicht akzeptiert,
diese schütteln ihren Kopf
und haben das nicht kapiert.

Wir alle sind nur Menschen
hier auf Erden,
deshalb sollte keiner nur ein wenig
verachtet werden.
Es wurde in der gesamten Welt,
leider nicht alles fair verteilt,
doch mit Charakter und guten Willen,
wird vieles gern geteilt.

Aber einige Bewohner meinen,
die Welt gehört ihnen allein
und sie leben in Prunk,
glänzen somit im Sonnenschein.
Die anderen Menschen,
dürfen mit niedriger Arbeit dienen,
müssen schwer arbeiten,
werden kaum etwas verdienen.

Viele andere Menschen
leben in einer Bescheidenheit
und sind für eine Unterstützung,
immer sehr hilfsbereit.
Eine wahre Menschlichkeit,
kann jeder sofort erkennen,
weil diese Menschen werden,
bei ihrer Hilfe nie wegrennen.

Wir sollten eines immer,
auf dieser Erde auch wissen,
in einer menschlichen Herzlichkeit,
wird man den Prunk vermissen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 18. Dezember 2018
92

Lyrik des Tages

La Lun
La Lun? ist hier allbekannt,
mit jedem hier ist sie verwandt.
Ob Frau, ob Mann, ob Kind, ob Tier,
jeder kennt La Lun? hier.
Doch die Menschen von anderswo,
denen ist die La Lun? bekannt nirgendwo.
So wissen wir,
ob Mensch, ob Tier,
dass La Lune nur bekannt ist bei uns hier,
so sprach zu uns das hohe Tier.
La Lune
veröffentlicht am 4. Dezember 2013
11

Lyrik des Tages

Menschenfeindlich - ein Haiku -
Verklungener Ort
Ruinen -
menschenfeindlich raunt es im Kleefeld
Annelie Kelch
veröffentlicht am 14. Februar 2017
2

Lyrik des Tages

Liebe
Die Liebe, schenke ich, nur Dir zuliebe.
Weil ich mich in Dir verliebe.
Bleibe.

Und dranzubleiben ist kein muss,
ist wie ein Kuss,
der hat keine Schluss.

Liebe ist Hoffnung,
Liebe ist Bindung,
Liebe ist Selbstfindung,
Liebe ohne Bedingung,
Süße Hoffnung,
Liebe meines Lebens,
Geliebt,
Bist Du.
Precious
veröffentlicht am 3. Oktober 2020
4

Lyrik des Tages

Energiegehalt
Sirrende Spannung in der Luft,
große Verwirrung und Stress hervorruft.
Gedanken beeiflussen den Energiegehalt,
das glühende Band wird wohl reißen schon bald.
Anonym
veröffentlicht am 17. August 2012
7

Lyrik des Tages

Kurz gefasst
Wo Zärtlichkeit beginnt? Wo endet?
Mit einem feinem Lippenkuss ...
Ist das die Liebe? So unendlich ...
Wo ich von Dir mich reißen muss.

Mir fehlt Deine Zärtlichkeit und Liebe,
Mir fehlt Dein Lächeln am Gesicht.
Dein Augenblick und Nähe ... immer,
Wo wir vereint uns seelisch sind.
Sofi
veröffentlicht am 12. November 2018
5

Lyrik des Tages

Der Rote Faden
Die Weite erstreckt sich vor mir, öffnet meinen Geist der Erkenntnis, dass das Leben jetzt gelebt werden muss. Über mir das strahlende Himmleszelt, unter mir rauer, dunkler Stein, vor mir das berauschende Nichts und in meinen Ohren tost ein Geräuschekonzert, eine Ode an die Freude. Stehend am Abgrund finde ich diesen roten Faden, den ich so lange verloren geglaubt, wieder. Den Sinn meines Lebens.
Anonym
veröffentlicht am 26. Mai 2012
8

Lyrik des Tages

Wolkenkratzer
Hochhäuser weit in den Himmel ragen sie.
und kratzen an den Wolken entlang.
Höhenangst im freien Fall, schlägt hart auf!
Die Treppe, die Stufen beschreiten, bereiten Besuch.
Klingel, Gebimmel wirbelt Staub auf, weckt Leute.
Generationen, treffen Gespräche und Zwist zwischen, neben Nachbarn.
Ruhe stört, Leben mal ein Pausenton!
Alles verbindet sich
veröffentlicht am 24. Mai 2012
8

Lyrik des Tages

Schokobecher
Auch Gofmann war einst Modezar
und sprach mit seinem Fächer.
Es war ihm so nach Kaviar,
serviert im Schokobecher.

Damit schmierte er den Fleischberg ein
und wurde äußerst spitz.
Vom Scheitel bis zum Raucherbein
und auch um den Mundschlitz.
Dann zeigte er den Dottersack
und auch den Gummiprügel,
er bemalte sich mit Nagellack
und spielte auf dem Flügel!

Wie ein junger Mozart hämmerte er
wahllos auf den Tasten,
er wichste sich den Schnurrbart
und erblickte den Brutkasten.
Da lag ja noch der Stiefsohn drin?
Er hatte ihn vergessen.
Er bückte sich dem Brummton hin
und ging dann Mittagessen.
Gofmann
veröffentlicht am 14. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Garten der Schuld
In das Reich der tausend Gesichter
fern glühen die ewigen Lichter
wandere ich mit all meinem Stolz
meinem Zorn durch das Holz
hier wo der Wald noch Kind
kein Mensch spürt den Wind
eine Brise kalt
eine Stimme so alt
niemand hört sie singen
von Dingen
längst vergessen
längst verglüht
wie die Sterne in weiter Ferne...
Anonym
veröffentlicht am 18. Juli 2016
15

Lyrik des Tages

Verlorenes Ich
Jetzt sitze ich hier
Und denke nach
Wie ich dich verlieren konnte
Wie ich mich verlieren konnte

Meine Seele ist nicht mehr die
Die sie mal war
Ich bin nicht mehr so
Wie ich früher mal war

Ich sitze hier und denke nach
Wie konnte ich mich so verändern
Wie konnte ich mich selbst so verlieren
Nur um das Glück nicht zu verlieren

Jetzt habe ich beides verloren
Mein Glück und mich selbst
Alles war um
Sybby88
veröffentlicht am 18. August 2012
12

Lyrik des Tages

Die Wartenden Wolken
Wehende Wimpel auf welthohem Wipfel,
Wattige Wolkenfelder, heute in weißem Gewand.
Wollen wir einen verwunschenen Schritt weiter wagen, in den wähnenden Abgrund, oder warten auf den warnenden Winde, der uns zuwispern wird unseren Wahne?
Doch ich weiß, dass die Wolken uns werden tragen.
Ob in der Wirklichkeit oder im wartenden Traume nach dem Tod.
Anonym
veröffentlicht am 26. Mai 2012
15

Lyrik des Tages

Harlekin
Ein eisig kalter Morgen zog herauf,
vom wilden Sturm, der früh
die Straßen fegte, ganz zerfleddert.
Die halbe Nacht hab' ich
in meinem Tagebuch geblättert,
fand deinen Namen nicht darin
und doch warst du
ein Teil von meinem Leben
und manche Leute meinten gar
du warst mein Hauptgewinn.

Ich wusste oft nicht ein noch aus
und niemand gab mir einen guten Rat.
Ich zog mich selber an den Haaren
aus so mancher Seelenpleite
mehr schlecht als recht,
das geb' ich – ungern – zu,
doch längst nicht mehr an deiner Seite
trag ich das Harlekinkostüm noch immer
und fänd', wenn ich es endlich abstreifte,
günstigstenfalls die wahre Ruh'.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 10. August 2017
25

Lyrik des Tages

Hauch von Sehnsucht
Sehen würde ich dich jetzt gerne
ohne Sprache
nur ein Blick
nur eine tiefe Umarmung
der Duft deines frischen Haares
dein warmer anschmiegsamer Körper
deine zärtliche Hand
an meinem Rücken
welche Feuer entfacht
und dein sanfter Atem
der alles wieder erstickt
und uns wieder zu getrennten Wesen macht
um mich wieder zurückzubringen
in diese kalte Nacht.
nachtfalter
veröffentlicht am 13. Januar 2015
12

Lyrik des Tages

Mietwohnungen
Im Altbau findet
keine Investition mehr statt,
alles ist runtergekommen,
die Scheiben matt.

Für eine Renovierung
ist kein Geld vorhanden,
beim Eigentümer ist so
ein edles Eigentum entstanden.

Sozialschwachen Menschen
bleiben außen vor,
bei Wucherpreisen
leben sie weiter ohne Komfort.

Die Mietwohnungen
sind leider nur für Reiche da,
der Geld-Hai schreit vor Glück -
„Oh wie wunderbar.“
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 25. Juni 2023
26

Lyrik des Tages

dieses etwos
Geh afoch weg von mia, loss mi endlich allan,
dei vadommt holde zia, zadruckt mi wie a stan

Bleib jetzt afoch doat stehn, und riah di net vom fleck,
wü di jetzt net meah sehn, ziagst mi tiaf in den dreck

Iagendwos schlummat tiaf in mia drin,
do i konns net beschreim, iagendwos in mia eagibt kan sinn

Iagendwos in mia woxt und gedeiht,
denn mit mia gehts obwäats, dieses etwos hot si no net befreit.
philjazz
veröffentlicht am 25. September 2016
6

Lyrik des Tages

Fremder
Fremder in den eigenen Reihen,
werde nie wirklich angenommen,
nie richtig ankommen.
Wie soll da Glück gedeihen?
Das Herz verkümmert in der Brust,
doch auch voller Emotionen.
Wohin nur mit dem Frust,
es würde mir doch eh keiner zuhören.
Anonym
veröffentlicht am 4. Februar 2013
8

Lyrik des Tages

Totgeträumt
Die Wellen schlagen oft ans Ufer der Vergessenheit.
Ich sitz' in einem Kahn und treibe orientierungslos dahin.
Wünsch mir ein unentdecktes Land, darüber still die Wolken ziehn.
Der Tod steigt ein und sagt mir leis: Es ist soweit.

Er nimmt das Ruder in die wache Hand und steuert jene Insel an,
darauf die Seelen in den grünen Bäumen ausruhn für ein neues Leben.
Dort soll ich dich, mein Lieb', erwarten, ohne Herzensbeben.
Vertrau' dem Liebsten, flüstert mir ins Ohr der Schwarze Mann.

Nun geh' ich, Pilgerin, ganz still die hellen Straßen weiter.
Mir wird zumut', als liefe ich den langen Lebenspfad zurück.
Am Wegrand: Bäume wispern, Menschen, die ich kannte, heiter
tritt einer nach dem andern aus der Menge und geht mit ein Stück.

Ich will zu dir und muss noch weiter wandern …
Ein Sternlein fällt herab und singt: Du kennst IHN nicht!
Der dich sehr liebt, ist längst schon bei den andern,
wohin der Tod dich auf den rechten Weg gebracht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 20. August 2017
5

Lyrik des Tages

Herbstmelodie ...
So schön war gestern der Tag!
Dein Atem auf meiner Haut,
Deine Nähe überhaupt ...
Genau so wie ich es mag ...

Die Sonne schien durch die Wolke,
Vergoldeter Gehweg,
Wo alles fast perfekt war
Und jeder hatte Erfolge.

So muss es weiter gehen!
Wo Freude, Glück und Liebe -
Sind Lebenswege für immer ...
Ich kann die Zukunft sehen ...
Sofi
veröffentlicht am 12. November 2018
8

Lyrik des Tages

Die Liebenden
Liebende gibt es wie Sand am Meer
Doch ihre Liebe meist heikel und schwer

Die Liebe zueinander ist von kurzer Dauer
Mal ist sie süß, mal ist sie sauer

Am Ende ist es nur ein Zeitvertreib
Der nicht für immer bleibt
Lennart J. Schrader
veröffentlicht am 23. Mai 2020
1

Lyrik des Tages

Holde Maid
Du holde Maid wo bist du nur?
Dein blondes Haar, so gold, so pur
Deine Lippen so voll, so rot
Ich werd dich retten du bist in Not.
Ichkämpfe mich durch dunkle Orte
und steh nun da, an dieser Pforte.
Du bist schon tot, ich kam zu spät,
Dein Leichnam in einem Kessel brät.
Du warst so schön, du warst so geil.
Doch der Weg zu dir, war viel zu steil.
Reaper
veröffentlicht am 5. August 2013
5

Lyrik des Tages

Über die Gefahren der Poesie
Der Reim regiert im Dichterhirn die Zellen
Doch wie, vermag man sich nicht vorzustellen.
Man weiss nur dies aus wenig guten Quellen:
Der Grund liegt keinesfalls im Sexuellen.

Oft fällt es schwer, sie wieder abzustellen,
Die Zellen, wenn aus ihnen Reime quellen.
Gewiss hilft nicht Verzehr von Frikadellen
die haben sowieso oft Salmonellen
Auch keine Reise zu den Dardanellen.

Aus Sicht von allen offiziellen Stellen
Sind Dauerreime nichts als Bagatellen
Und Opfer, gleich ob Damen, Junggesellen,
Haben sich – dies selbst bei kriminellen –
Allerschwersten Dauerreimanfällen
Nicht die geringste Hilfe vorzustellen.

Drum rate ich nun Dichtern, potentiellen:
Sucht andre Hobbies, angelt nach Forellen,
Das bringt auch mehr als Dichten, im speziellen
In dem Bereich des schnöden Finanziellen.
Und wenn schon, dann schreibt lieber an Novellen.
Anonym
veröffentlicht am 10. Oktober 2013
4

Lyrik des Tages

Dunkelheit
Schwarze Schatten, umgekehrtes Licht.
Mir jede Nacht Besuch erstatten,
bin nicht drauf erpicht.
Und heute Nacht, die Dunkelheit schreit.
Hysterisch lacht, ich hab sie befreit.
Sie saugt mich auf, in unendlichen Raum.
Die Zeit, die stoppt, das ist kein Traum.
Sie spricht zu mir, nun schlaf für immer.
Deine Seele ist hier, dein Körper tot im Zimmer.
Anonym
veröffentlicht am 7. Mai 2012
27

Lyrik des Tages

Sommerfrühling – Wintergefühle
Sommerträume
Von letztem Sommer
Noch ist Frühling
Frühlingsgedanken
Mein Erwachen
Das Erwachsenwerden
Oder vielleicht umgekehrt
Kind werden
Kind bleiben
Dieser Sommer wird anders
Du bist nicht da
Sommer ohne dich
Ist wie Winter
Anonym
veröffentlicht am 12. April 2015
14

Lyrik des Tages

Das Licht
Der Tag bringt uns viel Helligkeit
und wir werden Freude genießen.
Es gibt Momente voller Freiheit,
die Lebenskraft beginnt zu fließen.

Es entsteht ein Glücksmoment
und wir werden hier eintauchen.
Frohsinn entsteht, ist nun präsent,
weil die Sonne, wir hier brauchen.

Gefühle werden wieder geweckt,
die lange am Schlummern waren.
Nach dem Licht wird sich gestreckt,
viel Glück können wir nun erfahren.

Das Licht bringt uns Lebensmut
und wir sind auch gerne erwacht.
Wir verspüren, uns geht es gut
und dieses wird sehr gut bewacht.
Paul Reeps
veröffentlicht am 11. November 2018
89

Lyrik des Tages

Der Pfeil, der mich traf
Als der Pfeil mich traf geschwinde,
entfachte sich das Feuer in meinem Herzen.
Wie die Flammen auf deinen Duftkerzen,
tänzelte es im Winde.

Zwei Wochen war es schon her.
Aber es dir zu sagen,
es fiel mir so schwer.
Doch sollte ich es nun wagen.

Der Tag war gekommen
und Perlen liefen runter meine Stirn.
Sie brannten sich wie heiße Lava in mein Hirn.
Ich fühlte mich benommen.

Jetzt liefen wir gemeinsam durch die Gegend,
Unsere Hände wurden eins.
Mein Herz noch immer bebend,
für immer wärst du meins.

Jeden Morgen
erwachte ich mit Kummer und Sorgen.
Unser Kuss
war nur noch ein Muss.

Ein Jahr verging
und so auch die Liebe.
Den Kopf hattest du mir einst verdreht,
doch zu unausstehlich waren die Hiebe.

Zu spät bemerkte ich glasklar,
dass das Teil
ein Giftpfeil
war.
Lennart J. Schrader
veröffentlicht am 22. Mai 2020
2

Lyrik des Tages

Hohe See
Ist mein Herz ein tiefes Meer
Treiben Schiffe hin und her
Das Wasser atmet still und flach
Wie's ein Kind im Schlafe macht
Doch dann wendet sich das Blatt
Schlägt das Wasser hohe Wellen
Sinken Schiffe wieder schnell
ErikaSko
veröffentlicht am 5. April 2019
5

Lyrik des Tages

Nachdenken
VORGESTERN glaubte ich an MORGEN
GESTERN hatte ich Angst vor HEUTE
ÜBERMORGEN habe ich schon längst nicht mehr an GESTERN geglaubt
weil es schon HEUTE kein MORGEN mehr gab
Oliver Delastere
veröffentlicht am 17. Juli 2016
13

Lyrik des Tages

liebe
Du bringst afoch jede vawökte blume zum blühn,
und du bringst afoch jeds eakoitete heaz zum glühn.

Du vastroihst so vüa wäame und vaschenkst so vü licht,
und dei lächln vazaubat und betöat jeds gedicht.

Oba i vamiss jetzt nua dei liebe,
denn die hob i bei dia no nie gsehn, gspiat oda ealebt

Denn i vamiss afoch nua dei liebe,
oba i glaub, die host du no goa net bei dia entdeckt.
philjazz
veröffentlicht am 23. September 2016
10

Poeten mit den meisten Werken

Überaus aktive Lyriker

 NutzerBeiträge
1.Annelie Kelch133
2.philjazz61
3.Paul Reeps39
4.Gofmann30
5.Werner Speer - Geh.29
6.Jadeit22
7.000_Retro_Bot_00017
8.Matthias Back13
9.Andrea Wunderlich, Selb8
10.Celine Rosenkind8
11.Inanna Grenzmüller7
12.Oliver Delastere7
13.Yuks6
14.Surreal6
15.KuddelAHH6
16.Pia5
17.Lennart J. Schrader5
18.Rosenblüte5
19.Tan Prifti5
20.deyaram3a5
21.Erikasko4
22.Sebastian S.4
23.Civik4
24.Aanis Aadon4
25.Achim Eisenlohr4

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 NutzerLikes
1.Paul Reeps2823
2.Werner Speer - Geh.1678
3.Annelie Kelch1187
4.Gofmann486
5.philjazz226
6.Hannah149
7.Terrabella129
8.Matthias Back127
9.Celine Rosenkind127
10.Gaby Mahler125
11.Poetry.de99
12.Inanna Grenzmüller86
13.Paul & Friends75
14.Andrea Wunderlich, Selb70
15.Sebastian S.69
16.Oliver Delastere63
17.Surreal59
18.Lara59
19.Aanis Aadon58
20.Harry55
21.Emma53
22.Rosenblüte53
23.Pia52
24.Lena50
25.AnnaTheMeow49

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