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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Einsamkeit
Ein dunkler Schatten, der über mir liegt,
die Sicht verzehrt, die Wirklichkeit verbiegt.
In ihren Schlingen hält sie mich fest,
schottet mich ab vom ganzen Rest.
Egal wie viele Leute um mich sind,
meine Augen hält sie zu, sie macht mich blind.
Zu niemandem mehr kann ich gehen,
sie hält mich fest, kann nur noch stehen.
Miah
veröffentlicht am 28. Februar 2020
4

Lyrik des Tages

Fremder
Fremder in den eigenen Reihen,
werde nie wirklich angenommen,
nie richtig ankommen.
Wie soll da Glück gedeihen?
Das Herz verkümmert in der Brust,
doch auch voller Emotionen.
Wohin nur mit dem Frust,
es würde mir doch eh keiner zuhören.
Anonym
veröffentlicht am 4. Februar 2013
8

Lyrik des Tages

Was ich für dich gern wäre
wäre ich ein Kämpfer, ich kämpfte für dich
wäre ich ein Tänzer, ich tanzte für dich
wäre ich ein Maler, ich malte für dich
wäre ich ein Sänger, ich sänge für dich
wäre ich ein Musiker, ich musizierte für dich
wäre ich ein Sieger, ich siegte für dich
wäre ich ein Zauberer, ich zauberte für dich
doch ich bins nicht und wär doch gern alles für Dich
aber du bist das alles und auch alles für mich
Holger Freund
veröffentlicht am 10. Juli 2016
11

Lyrik des Tages

Die Liebenden
Liebende gibt es wie Sand am Meer
Doch ihre Liebe meist heikel und schwer

Die Liebe zueinander ist von kurzer Dauer
Mal ist sie süß, mal ist sie sauer

Am Ende ist es nur ein Zeitvertreib
Der nicht für immer bleibt
Lennart J. Schrader
veröffentlicht am 23. Mai 2020
1

Lyrik des Tages

251. | liebe.
1)
Jetzt sitz ma olle om feia, sei wäame umhüllt uns von kopf bis fuss
Fühln uns geboagn und vü freia, sei licht gibt jedn an hamlichen kuss
Jetzt schaun ma olle ins feia, seine flommen züngln wüd und hoch hinauf
Reichn uns olle die hände, und da lebmstonz nimmt sein ewign lauf.
2)
Jetzt sitz ma olle om feia, sei rauch steigt in seah hohe atmosphäan
Fühln uns vü leichta und freia, sei licht stroiht bis zu deinem gebuatsstean
Jetzt lebm ma olle om feia, die flommen eazöhn uns iah lebmsgschicht
Öffnen unsre müdn augn, und dei lebmstraum erstroiht im ewign licht.
ch 1a)
Des feia is amoi seah bes, des feia is donn wieda liab und guad
Des feia is zwiegespoitn, zasteat und peinigt uns bis aufs bluad
Des feia braucht des wossa, und die eadn braucht die luft
Is a ewiga kreislauf, oba nua die liebe umhüllt ois mit iahn duft.
philjazz
veröffentlicht am 20. März 2018
1

Lyrik des Tages

Liebe
Die Liebe sie ist hart und wir streben stets nach Glück
doch verdienen wir das Glück?
Wir laufen für die Liebe meilenweit sogar bis in die Unendlichkeit
weil der weg zum Glück unendlich scheint
doch wir laufen weil unser Herz ständig um verlorene Liebe weint
und unsere Träume uns die liebe in Gedanken offenbaren
doch wir dann durch Anbrechen des Morgens an Liebe und Glück zweifeln
weil wir einsehn in einem Traum zu leben
Anonym
veröffentlicht am 21. November 2013
11

Lyrik des Tages

438. | denkmal.
d 2) 10/10
leb in den woikn und geh mitm wind, vaschenk die sinne und wea wieda kind
trockne die tränen und heil deinen geist, fong des vüle soiz, hobs ois gwüaz vaspeist
wühl mi duachs gestein, atme flüssigkeit, wohn in an wüafl und schöpf ewigkeit
loss ois hia zurück und bau mia a boot, setz mia a denkmal und eante den tod.
philjazz
veröffentlicht am 21. Juni 2018
7

Lyrik des Tages

Harlekin
Ein eisig kalter Morgen zog herauf,
vom wilden Sturm, der früh
die Straßen fegte, ganz zerfleddert.
Die halbe Nacht hab' ich
in meinem Tagebuch geblättert,
fand deinen Namen nicht darin
und doch warst du
ein Teil von meinem Leben
und manche Leute meinten gar
du warst mein Hauptgewinn.

Ich wusste oft nicht ein noch aus
und niemand gab mir einen guten Rat.
Ich zog mich selber an den Haaren
aus so mancher Seelenpleite
mehr schlecht als recht,
das geb' ich – ungern – zu,
doch längst nicht mehr an deiner Seite
trag ich das Harlekinkostüm noch immer
und fänd', wenn ich es endlich abstreifte,
günstigstenfalls die wahre Ruh'.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 10. August 2017
24

Lyrik des Tages

Theorie
In der Poesie
steckt eine Menge Fantasie
du weißt nie, wie
alles ist anders in der Praxis
als in der Theorie
nein, ich hab keine Allergie, ich mach weiter
wie noch nie
ich kletter die Leiter nach droben
in der Theorie bin ich grade oben
aber in der Praxis hab ich Angst
und steh am Boden .
DIMA
veröffentlicht am 5. August 2013
12

Lyrik des Tages

Verlorenes Ich
Jetzt sitze ich hier
Und denke nach
Wie ich dich verlieren konnte
Wie ich mich verlieren konnte

Meine Seele ist nicht mehr die
Die sie mal war
Ich bin nicht mehr so
Wie ich früher mal war

Ich sitze hier und denke nach
Wie konnte ich mich so verändern
Wie konnte ich mich selbst so verlieren
Nur um das Glück nicht zu verlieren

Jetzt habe ich beides verloren
Mein Glück und mich selbst
Alles war um
Sybby88
veröffentlicht am 18. August 2012
12

Lyrik des Tages

Ungewiss
Kenn' deine Haut
Und deine Lippen
Du und Ich
Schlüpfen unter Decken

Wovon du träumst
Woran du denkst
Was dich erfreut
Was mich betrifft

Das weiß ich nicht
ErikaSko
veröffentlicht am 5. April 2019
4

Lyrik des Tages

Sommer
Und Wasser bricht ein
Abwärts und in Mengen
Sie muss sie schneiden
Haarlängen die hängen

Und Perlen tropfen auf
ihr Wasser nimmt Lauf
Sommerduft bricht ein
abwärts und in Mengen

Und Luft strömt überall
nimmt ihr Wasser duftend
nach Sommer und Heim
formt ihr Chaos glatt

Und Perlen tropfen auf
die Maske ein Hauch
voll Melancholie in ihr
voller qualmender Rauch

Und Wasser findet einen
Weg der sich dehnt
in Ewigkeit lehnt
lass sie ewig scheinen
Anonym
veröffentlicht am 16. Juli 2015
8

Lyrik des Tages

Suche nach der Seele
Atemlos, verzweifelt,
in fieberheißem Wahn.
Deine Gehirngänge erforschest,
ohne rechten Plan.
Doch was du suchst, das ist nicht hier,
die Seele ist im Herzen.
Und suchst du sie, als wär nichts da,
wird eben dieses schließlich wahr.
Anonym
veröffentlicht am 7. Mai 2012
7

Lyrik des Tages

Nur gelacht
Die Menschen haben nur gelacht,
wenn ich mich tapsig drehte.
Doch keiner hat im Traum gedacht
an meine Schmerzensnöte.

In manchen Nächten träume ich,
und schnüre meinen Ranzen.
Mit heißen Füßen seh ich mich
dann auf der Sonne tanzen.
Anonym
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
19

Lyrik des Tages

Neue Wege
Nicht alles geschieht so wie wir es gern wollen,
Wünsche und Träume sind im Nirgends verschollen.

Den Konjunktiv benutzen wir allzu gern,
wie wäre was hätte wer müsste noch lern.

Und schaust du mal nach vorn,
in das weiße Licht,
dort wirst du neu geborn
und bekommst ne andre Sicht,
Dankbarkeit Zufriedenheit werden dich glücklich machen,
neue Wege sind neue Hoffnungen,
auf denen wirst du ehrlich lachen.
Miss Lilo
veröffentlicht am 7. April 2015
11

Lyrik des Tages

Der Hippie und die Tüte
Es sprach der Hippie zur Milchtüte:
Komm, sieh in meine Herzensgüte.
Ich rauche dich Gründonnerstag,
mit meinem gelben Zahnbelag.
Und puste dich als Wind hinaus,
in diesem großen Schauspielhaus!
Gofmann
veröffentlicht am 10. Januar 2012
63

Lyrik des Tages

Die Maus
Die Katze schleicht sich aus dem Haus,
hat Jagdtrieb und sucht sich ne Maus.
Gespannt legt sie sich auf die Lauer,
entdeckt ne Maus auf einer Mauer.
Mausi5276
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
10

Lyrik des Tages

Energiegehalt
Sirrende Spannung in der Luft,
große Verwirrung und Stress hervorruft.
Gedanken beeiflussen den Energiegehalt,
das glühende Band wird wohl reißen schon bald.
Anonym
veröffentlicht am 17. August 2012
7

Lyrik des Tages

Der Küstenhang
Brechende Wellen im wankelden Ozean;
Flut, die du treibst die Brandung herran,
an die Kluft vor dem Küstengestädte
aus dem du trägst Steine hinein in dein Ozeanbette.

Hinaus blicke ich von dem Küstenrand,
auf die Wässer in ihrem Morgengewand,
während kühles Wasser nach oben spritzt
im Morgen der ein leuchtend Anlitz besitzt.

Auf das ich blicke hinunter auf tobendes Blau
indes ich stehe hier sicher das Blau mir beschau
und die Brandung der Wellen genieße.

Im wohligen Licht der Naturgewalt
stehe ich hier als einsam Gestalt
auf das tobendes Wasser am Berghang zerfließe.
Sebastian Krüger
veröffentlicht am 10. August 2017
11

Lyrik des Tages

Blick
Ich werde warm,
ich werde zitterich,
meine Vergangenheit öffnet sich,
meine Zukunft schließt sich.
Ein Glücksgefühl brennt.
Ich siehe den Charme von Kristof,
ich sehe die Lache von Stef,
ich sehe die Angst von Max.
Aber dich, dich sehe ich nicht!
Anonym
veröffentlicht am 19. November 2012
7

Lyrik des Tages

Totgeträumt
Die Wellen schlagen oft ans Ufer der Vergessenheit.
Ich sitz' in einem Kahn und treibe orientierungslos dahin.
Wünsch mir ein unentdecktes Land, darüber still die Wolken ziehn.
Der Tod steigt ein und sagt mir leis: Es ist soweit.

Er nimmt das Ruder in die wache Hand und steuert jene Insel an,
darauf die Seelen in den grünen Bäumen ausruhn für ein neues Leben.
Dort soll ich dich, mein Lieb', erwarten, ohne Herzensbeben.
Vertrau' dem Liebsten, flüstert mir ins Ohr der Schwarze Mann.

Nun geh' ich, Pilgerin, ganz still die hellen Straßen weiter.
Mir wird zumut', als liefe ich den langen Lebenspfad zurück.
Am Wegrand: Bäume wispern, Menschen, die ich kannte, heiter
tritt einer nach dem andern aus der Menge und geht mit ein Stück.

Ich will zu dir und muss noch weiter wandern …
Ein Sternlein fällt herab und singt: Du kennst IHN nicht!
Der dich sehr liebt, ist längst schon bei den andern,
wohin der Tod dich auf den rechten Weg gebracht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 20. August 2017
5

Lyrik des Tages

Perfekter Sohn
Mama, ich weiß ich war nie der perfekte Sohn
Dennoch besteige ich hiermit den Thron
Irgendwann wird sich das hier alles noch Lohn
Mama bitte schau ich bin dein unperfekter Sohn
Mama, ich weiß ich war nie der perfekte Sohn
Dennoch besteige ich hiermit den Thron
Irgendwann wird sich das hier alles noch Lohn
Mama bitte schau ich bin`s dein unperfekter Sohn
Freezerite
veröffentlicht am 19. August 2017
15

Lyrik des Tages

Insolvenz im Freizeitpark
Eine Stahl Acht
Zur Freude der Menschen erbaut
lange schon verstaubt
solang die Sonne lacht

Der Stahl in Roste mündend
Die Zeit hat Werk vollbracht
Im Grünen steht die Acht
Ihren Dienste sie gekünded

Kinder schreien und freuen
Auf der rasanten Fahrt
Für die sie lang gespart
und dies auch nicht bereuen

Ein lebloses Maschinenwerk
Ein Wagen durch die Kurven schlendert
Mein Leben hats verändert
Ein treuer Weggefährt
Mondmann
veröffentlicht am 1. Januar 2015
6

Lyrik des Tages

Dunkle Engel
Dunkle Engel
ihr hört richtig nein keine Bengel
dunkle Engel
böse, ohne Mitleid, keine Aufrichtigkeit
so sind diese
ich nehme jetzt das Wort in meinen Mund
Böse Engel ihr hört richtig
DIMA
veröffentlicht am 7. August 2013
7

Lyrik des Tages

Verbundene Seelen
Sich in Gefühlen treiben lassen. Mal die Kontrolle verlieren, sie bald wieder an sich nehmen. Selbstbestimmt, aber in Harmonie. Die Energie könnte fließen, wenn alle sie doch ließen. Jeder könnte das haben, sein und tun, was er möchte, die Unendlichkeit speist unsere Leben. Fühle die verbundenen Seelen, horche in dich hinein. Innere Ruhe, frei sein, ist nicht gleich Alleinsein. Lass uns reden.
Anonym
veröffentlicht am 5. Juni 2012
6

Lyrik des Tages

Gedicht für Österreicher
Wauzi Bauzi, Obaschnauzi,
Wauzi Bauzi bumm!
I waas eh du biest a Kauzi,
oba i waas ned warum.

Schurli Burli, Wurli Schua,
mogst an Schuus, i hob di gearn,
jo, i schau dir ganz lieab zua,
mogst ned gläh mä Schatzi wearn?

Biest a Möada, biest a Söhr,
biest an Bussi-Bärli, gö ?!
Giab dähn Kaisaschmorrn her,
soonst duat mir mä Hearz so wäh.

Waanst ned wüüst doos i mi gram,
dan kom zu mia iin mäh Beed,
des schdääd do bei mia daham
uund ees iis no ned zu schpööd
Surreal
veröffentlicht am 24. April 2013
6

Lyrik des Tages

Der Pfeil, der mich traf
Als der Pfeil mich traf geschwinde,
entfachte sich das Feuer in meinem Herzen.
Wie die Flammen auf deinen Duftkerzen,
tänzelte es im Winde.

Zwei Wochen war es schon her.
Aber es dir zu sagen,
es fiel mir so schwer.
Doch sollte ich es nun wagen.

Der Tag war gekommen
und Perlen liefen runter meine Stirn.
Sie brannten sich wie heiße Lava in mein Hirn.
Ich fühlte mich benommen.

Jetzt liefen wir gemeinsam durch die Gegend,
Unsere Hände wurden eins.
Mein Herz noch immer bebend,
für immer wärst du meins.

Jeden Morgen
erwachte ich mit Kummer und Sorgen.
Unser Kuss
war nur noch ein Muss.

Ein Jahr verging
und so auch die Liebe.
Den Kopf hattest du mir einst verdreht,
doch zu unausstehlich waren die Hiebe.

Zu spät bemerkte ich glasklar,
dass das Teil
ein Giftpfeil
war.
Lennart J. Schrader
veröffentlicht am 22. Mai 2020
1

Lyrik des Tages

Cheech und Chong
Cup and Coke - Up in Smoke.
Erstmal 'ne Tüte drehen.
Dann die Welt verstehen.
In die dicke Pfeife
kommt 'ne Schabe
statt Seife ohne Farbe.
Beach and Bong - Cheech und Chong.
Noch mehr Rauch um überhaupt nichts?
Ein tiefer Hauch allgegenwärtigen Lichts!
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 25. Februar 2022
0

Lyrik des Tages

Über die Gefahren der Poesie
Der Reim regiert im Dichterhirn die Zellen
Doch wie, vermag man sich nicht vorzustellen.
Man weiss nur dies aus wenig guten Quellen:
Der Grund liegt keinesfalls im Sexuellen.

Oft fällt es schwer, sie wieder abzustellen,
Die Zellen, wenn aus ihnen Reime quellen.
Gewiss hilft nicht Verzehr von Frikadellen
die haben sowieso oft Salmonellen
Auch keine Reise zu den Dardanellen.

Aus Sicht von allen offiziellen Stellen
Sind Dauerreime nichts als Bagatellen
Und Opfer, gleich ob Damen, Junggesellen,
Haben sich – dies selbst bei kriminellen –
Allerschwersten Dauerreimanfällen
Nicht die geringste Hilfe vorzustellen.

Drum rate ich nun Dichtern, potentiellen:
Sucht andre Hobbies, angelt nach Forellen,
Das bringt auch mehr als Dichten, im speziellen
In dem Bereich des schnöden Finanziellen.
Und wenn schon, dann schreibt lieber an Novellen.
Anonym
veröffentlicht am 10. Oktober 2013
4

Lyrik des Tages

Dunkelheit
Schwarze Schatten, umgekehrtes Licht.
Mir jede Nacht Besuch erstatten,
bin nicht drauf erpicht.
Und heute Nacht, die Dunkelheit schreit.
Hysterisch lacht, ich hab sie befreit.
Sie saugt mich auf, in unendlichen Raum.
Die Zeit, die stoppt, das ist kein Traum.
Sie spricht zu mir, nun schlaf für immer.
Deine Seele ist hier, dein Körper tot im Zimmer.
Anonym
veröffentlicht am 7. Mai 2012
27

Lyrik des Tages

Ein Liebesgedicht
Ich wollte Dir schreiben,
Ein Liebesgedicht,
Doch kann ich nicht reimen
Und liebe Dich nicht.
Inanna Grenzmüller
veröffentlicht am 28. Januar 2017
21

Lyrik des Tages

Habemus
habemus freiheit und demokratie
habenus pornografie und tv
habemus papam

habemus Angie & Angélique
habemus Tennis und
menschenwürdige Flüchtlingspolitik
habemus papam

habemus Aldi, Penny und Lidl
habemus Anne Sophie Mutter nebst Fidel
habemus papam

habemus Fußball und Holsten(tor)
habemus Oper und Heldentenor
habemus papam
Annelie Kelch
veröffentlicht am 12. Dezember 2016
5

Lyrik des Tages

Sommerfrühling – Wintergefühle
Sommerträume
Von letztem Sommer
Noch ist Frühling
Frühlingsgedanken
Mein Erwachen
Das Erwachsenwerden
Oder vielleicht umgekehrt
Kind werden
Kind bleiben
Dieser Sommer wird anders
Du bist nicht da
Sommer ohne dich
Ist wie Winter
Anonym
veröffentlicht am 12. April 2015
14

Lyrik des Tages

Verlangen nach Mehr
Frauen, die stets blind vertrauen,
an denen Männer Frust abbauen
wissen dass es falsch sein kann,
sich hinzugeben dem fremden Mann.
fühlen sich geliebt und auch geboren
doch wird es sie begehren noch morgen
die Liebe schwebt und weht geschiwnd
das Seelenblut sofort gerinnt
sie wieder erwachen aus Zeit und Raum
begreifen dass er endet dieser Traum
Anonym
veröffentlicht am 5. Februar 2013
6

Lyrik des Tages

Der Anfang
Erst wenn des Endes Anfang naht
Der Schluss um seinen Antritt bat
dann erst werden wir erschließen
den Anfang zu genießen
Leonard Devereaux
veröffentlicht am 7. August 2017
9

Lyrik des Tages

Holde Maid
Du holde Maid wo bist du nur?
Dein blondes Haar, so gold, so pur
Deine Lippen so voll, so rot
Ich werd dich retten du bist in Not.
Ichkämpfe mich durch dunkle Orte
und steh nun da, an dieser Pforte.
Du bist schon tot, ich kam zu spät,
Dein Leichnam in einem Kessel brät.
Du warst so schön, du warst so geil.
Doch der Weg zu dir, war viel zu steil.
Reaper
veröffentlicht am 5. August 2013
5

Lyrik des Tages

Aussichtslose Liebe
Ich liebe Dich
Doch die Liebe zerfrisst mich

Du bist in meinem Herzen
Doch mein Herz ist voller Schmerzen

Du bist in meinen Gedanken
Doch meine Gedanken sind verstrüppt wie Ranken

Drum sag mir
Was soll ich anfangen mit dir?
Wenn ich mich in dich verliebe
Und du mich zerstörst wie Axthiebe
Lennart J. Schrader
veröffentlicht am 23. Mai 2020
5

Lyrik des Tages

Synth-Pop
In den Neunzigern war es Hiphop.
In den Achtzigern flashte Synth-Pop.
Hatte ich schon erwähnt?
Ein affentittengeiles Jahrzehnt!
Als Popmusik noch cool war.
Voller Originalität und Schmutz.
Wie die nackte Maja von Goya.
Zeit für Denkmalschutz!
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 9. Dezember 2021
1

Lyrik des Tages

Nie wieder !
Du,
siehst Du den,
ja,den dort ,
der sich mühsam über die Straße schleppt ?
Du fragtest, warum er nur ein Bein hat ?
Nein, nein, er wurde nicht so geboren,
e r hat sein Bein im Krieg verloren,
in der Hölle von Stalingrad,
in welche er marschieren mußte
und in der er schießen mußte.
Und fragst Du ihn,
ob sie widerkommen soll, diese Hölle,
wird er sagen,
nein,
er wird schrei`n:
nie wieder Krieg !
Henning Falkenbach geb. 1941
veröffentlicht am 24. Juli 2017
6

Lyrik des Tages

Gedanken vom Ende
Der Wind, der wird zum Sturme,
ein Blätterregen fällt.
ich mich dagegen stemme,
gegen den Wind, die Zeit, die ganze Welt.
Der Herbst, der kam doch viel zu früh,
bald ist der Winter da.
Wird die Bäume zum Schlafen zwingen, der Tod, der ist schon viel zu nah.
Anonym
veröffentlicht am 8. Mai 2012
16

Lyrik des Tages

Meine Fantasie
Das Bild ist trüb und kühl, so ist mein Gefühl.
Die Sonne geht unter
und ich werd´ plötzlich munter.
Es ist menschenleer
und ein schönes grünes Meer.
Meine Miene wird erhellt,
durch den Anblick dieser Welt
Mondenschein
veröffentlicht am 7. Februar 2017
12

Lyrik des Tages

Fleisch ist Jugendliebe
Ich saß in einer Kellerbar
und drückte die Talgdrüse,
ich hatte Angst vorm neuen Jahr,
besonders vor Gemüse!

Fleisch ist Jugendliebe
und ich bin ein alter Vielfraß,
drum kratze ich die Griebe
und schaue in mein Salzfass.

Dann steig ich wie mein Pimmel
aus der Hölle in den Himmel
und spiele auf der Arschgeige
das Lied vom Stengel und der Feige.
Gofmann
veröffentlicht am 16. April 2016
8

Lyrik des Tages

Annonce
Wo ist die Frau die mich versteht
und die mir den Kopf verdreht?
Sie muß mich lieben und mich küssen,
will nicht mehr allein sein müssen.
Wie sie sein soll ist mir klar,
genau wie die vom letzten Jahr
Micha
veröffentlicht am 17. November 2012
7

Lyrik des Tages

Pass auf Baby
Wie kann man jemand so krass hassen wie ich dich hasse?
Du dachtest,
es wird 'n Liebessong, doch ich brech' dir dein Genick
Ich geh' einfach,
guck
mein Erfolg,
kein Ende ist in Sicht
Bitte sag mir nicht,
dass du mich nicht mehr brauchst, Baby
Ich kauf' dein Auto, deine Ehre und dein Haus, Baby
Wir wissen beide ganz genau, ich bin crazy
Also pass lieber auf, Baby.
deyaram3a
veröffentlicht am 23. Januar 2020
1

Lyrik des Tages

Erinnerung an June
An einem Tag in dunkler Nacht,
ich war am Sofa grad erwacht,
hörte ich ein klägliches Miauen.
Es ließ mich aus dem Fenster schauen.

Da unten auf dem kalten Stein,
war ein kleines Kätzchen, ganz allein.
Es lief aufgeregt hin und her,
daneben der Autoverkehr.

Abgemagert sah es aus,
wollte wohl wieder zurück nach Haus.
Verzweifelt lief es zu fremden Menschen hin,
doch denen kam das Helfen nicht in den Sinn.

Meine Tochter aber, holte die Kleine,
die gleich zu mir hin lief, als wäre sie die Meine.
Auch unser Kater Moritz schien ihr bekannt,
als wäre sie mit ihm verwandt.

Und nach dem ausgiebigen Essen,
ist sie schon gleich auf dem Sofa gesessen.
Es war, als wollte sie sagen:
"Ein Engel hat mich zu Euch getragen."

Ach Du süsses Kleines,
nun warst Du neun glückliche Jahre Meines.
Eine schwere Krankheit hat Dich mir genommen,
die Zeit mit Dir ist zu schnell verronnen.
Andrea Wunderlich, Selb
veröffentlicht am 18. September 2022
2

Lyrik des Tages

Die Wüste
Diese Hitze, ich sitze nur noch, kein einziger Schluck Wasser mehr, kein Winddruck. Was sollen wir essen? Es ist doch schon alles trocken gepressen, indessen messen die Hessen die Wüste. Ich freu mich schon auf die Seeküsste.
faboi
veröffentlicht am 17. Juli 2015
2

Lyrik des Tages

Loch
Und dennoch versproch Frau Loch
nicht in dasselbe zu fallen
das sie da grub
Johnny D
veröffentlicht am 26. Oktober 2011
10

Lyrik des Tages

Die alte Knusperblüte
Ich schlief auf einer Sägebank
und hing mich auf im Kleiderschrank.
Dann drehte ich noch Bakschisch,
in meine Flüstertüte,
und rauche äußerst teuflisch -
die alte Knusperblüte.
Gofmann
veröffentlicht am 7. Mai 2012
16

Lyrik des Tages

Zukunft
Wer Angst vor dem Tod hat,
Hat Angst vor der Zukunft
Denn der Tod, bleich und blass
Ist jeder Manns Zukunfz
LiviaAshryver
veröffentlicht am 4. Februar 2018
6

Lyrik des Tages

Ich traf Dutroux in Brüssel
Ich bin der Schließer ohne Schlüssel und ich traf Dutroux in Brüssel.
Brachte diesen Babysitter zu Emicho, dem Kreuzritter.
Der war wie immer hocherfreut
und Marc, er hatte kaum bereut.
So taufte er ihn Balthasar, für Christus als auch Baal.
Er schnitt ihm ab das Silberhaar und nähte ihn rektal.
Gofmann
veröffentlicht am 15. April 2016
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