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Wir Wortkunst und Kreativität

Lyrik des Tages

Die tägliche Dosis Lyrik! Bereits Apollon schätzte die schönen Künste, neben der Musik insbesondere auch die Dichtkunst. Jeden Tag werden hier aus unserer lyrischen Sammlung fünfzig lyrische Texte dargestellt, die von allen Seitenbesuchern bewertet werden können. Sei auch du ein Lyriker und schenke anderen Besuchern deine Verse, Songtexte und Poesie.

Modus operandi

Wie funktioniert's?

Dies ist der Ort, wo deine Lyriken, Texte und Poesien tagtäglich bewertet werden können. Jeden Tag werden 50 Werke herausgepickt, die ausschließlich hier bewertet („geliked”) werden können. Um mitzumachen, nutze das Eingabeformular unter Lyrik eintragen. Neben der täglichen Dosis Poesie auf dieser Seite gibt es natürlich auch den Ort, wo alle Werke alphabetisch sortiert betrachtet werden können, das ist die Gesammelte Lyrik, wo du alle bisher veröffentlichten Lyrik-Einsendungen einsehen kannst.

Lyrik des Tages

Humor
Humor, ist eine schöne Gabe,
die ich auch nicht, vergessen habe.

Das Leben ist, oft ziemlich schwer
und mit der Belastung, noch viel mehr.

Hier sollte niemand, daran verzagen
und öfters mal, ein Lachen wagen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 20. Dezember 2018
195

Lyrik des Tages

Grüntee
In China isst man Hunde und brüht sich grünen Tee,
in Deutschland sind es Pfunde durch Zucker weiß wie Schnee.
Oder war es doch der Bierschinken?
Verkennst du den Weg des Tees, wird er dich austrinken.
Grüntee – morgendliches Stimulans seit 4500 Jahren.
Kaffee – die Kanne zum Wurstkranz und dann zur Arbeit fahren.
000_Retro_Bot_000
veröffentlicht am 12. Dezember 2019
4

Lyrik des Tages

Die kleinen Dinge...
Leben und Sterben,
darum dreht sich alles.

Null bis hundert,
nur das Zählt.

Doch sind es doch die kleinen Dinge,
Die das Leben vom sterben unterscheiden.

Schlaffen und essen und trinken und küssen,
Das sind die Sachen die das Leben versüßen.

Nur braucht man dafür ne passende Seele,
denn Spaß mach das Leben doch nur mit Liebe.
Murat Öz
veröffentlicht am 13. Februar 2013
36

Lyrik des Tages

Abendtrost
Nun schläft der welke Tag,
verklungen sind die Lieder,
der Mond neigt sich hernieder
und schaut in deinen Traum;
du träumst von einem Baum,
darin zwei Englein schweben,
der liebliche heißt: Leben,
der herbe nennt sich Tod.

Der Tod ist dir noch ferne,
getarnt, im fremden Land -
wie all die blanken Sterne
am Himmel, frei und frank.
Gut Sinnen, Fleiß und Streben
wird dir Erfüllung geben,
Elan und frischen Mut,
sei fleißig, friedlich, gut
und alles wird sich dir
- von Anfang bis zum Enden -
an einem besseren Tag
zum stillen Jubel wenden.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Klein-aber oho! Wir, im Frühling
Ja, wir kommen alle aus dem Hort
und spazieren, wie man sieht,
durch unsere Stadt,
die vor kurzem erst
der Frühling abgebusserlt hat.

Wir sind gut gelaunt und schreiten fort.
Glücklich der, der Wanderlust im Blute hat.
Doch, doch, doch, wir dürfen auch 'durch' Quellen gehn,
aber d a s dürfen nicht alle Leute sehn.
Unsere gelben Westen: Jedem ein Signal:
Achtung, Autofahrer, Fuß vom Gaspedal!
Wir sind klein, aber oho!,
und nur ganz, ganz selten eine Qual:
Wenn ihr nämlich böse zu uns seid,
liebe Leute: Jetzt wisst ihr Bescheid!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 21. Mai 2017
2

Lyrik des Tages

Für immer und ewig
Ich habe mich verliebt in dich,
Schatz bitte lass mich niemals im Stich.
Ich könnt mir kein Leben ohne dich vorstellen,
bist du mal nicht bei mir, fängt ein Herz am zu brennen
Wenn ich dich vermisse, kriege ich keine Luft,
fange an zu weinen und vermisse deinen Duft.
Jede Sekunde meines Lebens will ich mit dir teilen
für immer und ewig will ich mit dir bleiben,
nie wieder darfst du von meiner Seite gehen
für immer und ewig will ich diesen Weg mit dur gehen...

Ich liebe dich
Anonym
veröffentlicht am 23. Dezember 2013
38

Lyrik des Tages

Seelengarten
Mein Seelengarten ist durcheinander und eigentlich ist es ein Wunder, dass ich die Kraft finde, jeden Tag aufzustehen und dich anzusehen, denn du hast sämtliche Blumen zertreten
Lisa Lauer
veröffentlicht am 19. September 2017
53

Lyrik des Tages

Regen, Blitz und Donner
Die Hitze ist wieder bedrückend warm,
die Schwüle setzt den Menschen lahm.
Der Schweiß ist kaum noch zu ertragen,
wann wird es kühler, tut man sich fragen.

Wenn dunkle Wolken ziehen, schließlich auf
und Regen, folgt dann meistens drauf.
Es fallen viele Tropfen auf die Erde,
wo Pfützen meistens zu Lachen werden.

Mit Blitz und Donner geht es weiter,
das Wetter ist nun nicht mehr heiter.
Das Wasser steht dann fast überall
und manchmal entsteht ein Wasserfall.

Die schöne Natur, die braucht den Regen
für den Baum und Blumen ein schöner Segen.
Er lässt dadurch alles wachsen und sprießen
und der Mensch kann dieses nun genießen.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
142

Lyrik des Tages

Der Dumme
Ich bin ein Dummer, hab immer Kummer.
Ich bin immer Schuld, keiner hat mit mir Geduld.
Ich habe nie Recht, ich bin so schlecht.

Das denkst du, schiebst dir alles in die Schuh!
Das ist nicht wahr, denk doch mal klar!
Du bist echt gut, habe doch mal Mut!
Lu
veröffentlicht am 9. Dezember 2014
48

Lyrik des Tages

Innenstadt
Tauben fliegen über Dächer
Weit entfernt von leisen Bächern

Autos hupen, fahren schnell
Die Sonne scheint nicht ganz so hell

Ein Laden folgt dem anderen
Es raucht 'ne junge Kellnerin

Ein Mädchen bindet sich den Schuh
Dieser Stadt kommt nie zur Ruh
ErikaSko
veröffentlicht am 26. März 2019
44

Lyrik des Tages

☆Sternenlicht☆
Es leuchtet etwas, mehr als das.
Wie kann ich das erklären? Es ist da und bleibt dort wo es ist. So ziemlich stark, immer, immer, immer... weiterhin noch da. Es spricht mit mir vor Tränen und voller Sorgen. Allein die Gedanken hat es für mich da zu sein. Es macht mich und sich sooo überglücklich, wenn wir uns zukünftig öfters sehen, diesen Stern.
Dieses Vertrauen ist unglaublich treu und wichtig geworden. Dieses lässt mich erstaunlich erstrahlen. Gerade deswegen glitzert, flimmert es in mir. Wie ein Flamme des Feuers, die nie erloschen wird.
Dieser Person schenkt uns beiden gegenseitig einen ganz grosen breiten Lächeln besonders ins Gesicht.
Yuks
veröffentlicht am 23. Mai 2023
11

Lyrik des Tages

Hass
Erfreut hast nur du mich
alle anderen stoßen mich um
und schrien, ich sei dumm
Egal wer ich bin,
Hauptsache sie hassen mich
was getan habe ich,
dass sie hassen mich?
Leider weiß ich es nicht
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
34

Lyrik des Tages

Twitter Freunde
Neben mir steht ein Joghurtdrink
Auf der Terrasse hört man den grünen Fink,
Bausparkasse.

Der Kleber, er ist flächendeckend
In der Schule lernt man Eckenrechnen,
punktgenau.

Ich gehe in die Bibliothek
Der Nachbar grillt ein nacktes Steak,
zweifachwirkend.
Die Profis vom TS
veröffentlicht am 5. Juni 2015
28

Lyrik des Tages

Zeit
Ich schrieb ein Gedicht über die Zeit.
...zumindest war dies mein Ziel.
Doch aufgrund meiner Einfallslosigkeit,
stand am Ende eben dieser,
auf meinem Blatt noch nicht viel.
mir
veröffentlicht am 20. Mai 2017
40

Lyrik des Tages

Lyrik
Die Lyrik, wird zur
literarischen Gattung gezählt,
viele Dichter und Denker
haben diese Art gewählt.

Schöne poetische Texte,
wurden dann geschrieben,
deren Inhalt sind Empfindungen,
die wir sehr lieben.
Paul Reeps
veröffentlicht am 11. August 2022
118

Lyrik des Tages

Schutzengel
Ein Schutzengel möge dich beschützen,
wohin du auch gehst.
Er wird dich stützen,
wo immer du gerade stehst.

Was du auch tust,
du bist niemals allein.
Ob du wach bist, oder ruhst,
dein Engel wird immer bei dir sein.
Magdalena Wank
veröffentlicht am 3. Januar 2018
55

Lyrik des Tages

Des Tages Nacht
Des Tages Nacht
Im Inneren eines Jedem
Unerbittlich ist die Schlacht
Wenn Hoffnung und Verzweiflung sich erheben

Das vollkommene Glück
Das Trugbild meines Lebens
Des Teufels liebstes Tanzstück
Für das wir alle Hoffnung geben

Zerspringt in tausend Stücke
Wenn wir die Wahrheit erblicken
Vergessen des Nachts Tücke
Klammern uns an die Lichtblicke

Doch wer kann uns Hoffnung geben?
Vielleicht steckt sie doch in jedem
Das Licht vertreibt die Nacht
So bitte ich euch
Seid des Himmels Sternenpracht
Der Unglückliche
veröffentlicht am 19. September 2017
50

Lyrik des Tages

Sonnenuntergang
Ein Sonnenuntergan nur für uns zwei
eich wünschte die Zeit ging nie vorbei
überm Horizont die Wolken ziehn
wie ein Traum es mir erschiehn
Segelboote liegen am Steg
wir sitzen daneben auf dem Weg
und staunen wie schön die Welt ist
ach wie hab ich das vermisst
die Sonne schien den ganzen Tag
basser man sichs nicht wünschen mag
die Farben wirken in die Nacht
der Mond kommt an die Macht
die Welt scheint nun im anderen Licht
doch ändern tuts das nicht.
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
71

Lyrik des Tages

Der kluge Löwe
Der Mensch der sieht den Löwen liegen
und denkt sich nur wie faul der ist.
Den ganzen Tag das Essen kriegen
Frau Löwe jagts, Herr Löwe frissts.

Tag ein, Tag aus stapft unser Löwe
immer nur so weit er muss.
Wir denken uns, der ist doch blöde
wo bleibt denn da der Überschuss?

Der Mensch ist clever und gerissen
und arbeitet Tag ein Tag aus,
verdient das Geld, vermehrt sein Wissen
und kriegt dafür gar noch Applaus.

Baut Häuserschluchten, Autos, Straßen
Computer, Handys, allerhand.
Frisst Wälder, Tiere ohne Maßen
und lobt dabei seinen Verstand.

Ist emsig stets darauf besessen
noch mehr zu kriegen als er hat
bedruckten Schein braucht er zum Essen
will immer mehr, ist niemals satt.

So werkelt er voll Überdruss
und hofft stets auf das große Los
damit er nicht mehr schaffen muss
gelingen tuts den Wenstgen bloß.

Verliert so Stück für Stück das Wahre
und langfristig auch seinen Mut
bis er allein liegt auf der Bahre
Der Löwe nur: „Watt jets mir jut!“
TylerVDurden
veröffentlicht am 3. Oktober 2017
37

Lyrik des Tages

Süße kleine Hobbits
Janie ist ein kleiner süßer Hobbit,
beim Pizza essen kommt jeder mit.
:-|
veröffentlicht am 18. Juni 2015
30

Lyrik des Tages

Letzte Bitte
Über den Gräbern hängt ein tiefes Schweigen,
die Luft ist schwer, erfüllt von einem welken Blumenduft.
Viel Brünnlein liebte ich, darüber Mücken tanzten einen Reigen,
und manche Freunde, die ich kannte, liegen schon in Grab und Gruft.

Ich stand mit Müttern, Tanten, anderen Verwandten und Bekannten
vor vielen Ruhestätten oft - auf Friedhöfen, nicht weit entfernt vom Meer,
gedachte Unbekannten, weinte mit und schleppte grüne Kannen hin und her,
schöpfte aus Wassern, über dessen Sommerhaut die Spinnen rannten.

Doch du, mein liebes Lieb', sollst keine schweren Kannen tragen,
du schleppst allein an deinem kleinen Leben hier so schwer.
Nimm meine Urne und setz dich in einen dieser schönen Speisewagen;
verstreu die Asche dann, wenn du gestärkt bist, übern stillen Elbverkehr.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 27. Februar 2017
10

Lyrik des Tages

Ein neues Jahr (5 Elfchen)
Winter –
ein krankes Herz
schläft sich gesund
Schatten werden gelöscht im
T a g e b u c h

Herbst –
Die Flut
bringt wieder Zweige
Wind schluchzt Sehnsucht nach
L i e b e

Sommer –
Freiheit wärmt
wie die Sonne
unsere Erde – auf ihrem
S c h w e i g e m a r s c h

Frühling –
In Gedanken
lebe ich längst
den Sommer; er öffnet
R o s e n – und H e r z e n

Nächte –
mein S c h w e i g e m a r s c h
durchs T a g e b u c h –
R o s e n und H e r z e n
auf dem Einband verkünden
L i e b e
Annelie Kelch
veröffentlicht am 26. Januar 2018
7

Lyrik des Tages

Folge deinem Herz
In einem Leben der unbegrenzten Möglichkeiten,
Scheint es möglich an unseren Träumen festzuhalten,
Scheint es möglich, die Zukunft zu vergolden
Und unseren Herzen zu folgen

Wir mögen denken, dass wir in Freiheit leben,
Dabei ist unser Herz längst vergeben:
An die Gesellschaft, die die Straße legt,
Auf der sich später unser Herz bewegt,
An den Vater, der mit der Zeit
Den Herzen die endgültige Form verleiht,
An die Mutter, die neben „Ich hab dich lieb“
Auch die Träume auf unsere Herzen schrieb.
Und so ist es nicht mehr als ein schlechter Scherz,
Wenn sie dir sagen: Folge deinem Herz
Poeli
veröffentlicht am 24. Februar 2017
48

Lyrik des Tages

Die Farben der Liebe
Liebe ist nicht schwarz...
Liebe ist nicht weiß...
Liebe ist bunt...
Bunter als jede Blume, die wachsen kann,
aber wie sie blühen kann, kann sie auch welken.
So wie die schönste Blume auf der Wiese,
zertreten werden kann,
kann die Liebe schneller sterben als wachsen.
Die Liebe braucht Zeit und Rücksicht,
doch kriegt sie es nicht,
stirbt sie bevor sie ihre volle Schönheit zeigen kann.
Murat Öz
veröffentlicht am 13. Februar 2013
34

Lyrik des Tages

428. | liebesfoaht.
1) 6/6/13
gib da oi mei liebe, schenk da a mei vatraun, mecht endlich mit dia a longe beziehung aufbaun
in mia so vü feia, lodat die gonze zeit, brauch dei leidnschoftliche nähe, dei zäatlichkeit
bist mei ein und alles, stroihst wie da sonnenschein, mecht mi glei in dei schüchtan siasses lochn einreihn
hob wespm in meim bauch, schmettaling san scho foat, mei sehnsucht noch deina gesomtheit hot di ongstoat.
ch 1a) 5/7/6/7
atme dei aura, tauch weit duach dei phantasie, schmeck dei siass heabe frucht, gustia dei anatomie
foi tiaf in dei sein, schweb schwerelos auf dei sö, geniess dei schoafes gwüaz, spring voa glück wieda ind höh
bist wiedageboan, oba nua füa mi allan, bist a engl a fee, glaub gonz fest on diesn plan
woa a hoata weg, hob scho so long auf di gwoat, stehn jetzt im mittlpunkt, auf unsra sonftn liebesfoaht.
philjazz
veröffentlicht am 9. März 2018
2

Lyrik des Tages

Lebensräume
Menschen sollten mit den Tieren leben
und diesen steht's Lebensräume geben.
An die vielen Wildtiere ist hier zu denken
und ihnen natürliche Nahrung schenken.

Ein schöner verwilderter Blütengarten,
ist ideal für die Vielfalt der Insektenarten.
Die Bienen, Wespen und die Hummel
erzeugen Gefühle beim Gartenbummel.

Die schöne Amsel und viele Meisen,
kommen angeflogen, um zu speisen.
Auch das schöne kleine Rotkehlchen,
war hier sehr oft, um herumzustrolchen.

Unsere Obhut ist sehr lebenswichtig
und für die Artenvielfalt einfach richtig.
Der kleine Igel wird sich oft verstecken,
im Laubhaufen oder unter dichten Hecken.

Für viele Tiere ein schönes Holzhaus,
dort wollen diese dann nicht mehr raus.
Auch ein geschütztes Winterquartier,
mit einer Futterstelle wünschen sie hier.

Hier können unsere Vögel ungestört sein,
weil das Vogelhaus gehört ihnen ganz allein.
Auch andere werden sich nicht verstecken
und nach dem Fettfutter genüsslich strecken.
Paul Reeps
veröffentlicht am 20. Dezember 2018
201

Lyrik des Tages

Die Wurst
Ist das Brät im Darm gefangen,
und hat fein im Rauch gehangen,
wird die Wurst uns bestens munden -
und ist nur noch für Sekunden.
mene
veröffentlicht am 19. Mai 2013
34

Lyrik des Tages

Dich
In der Wüste küsste ich dich,
gesehen habe ich dich nicht.
Deine Stimme gehört hatte ich,
deinem Lachen gelauscht ich habe.
Jeden Moment, denn zu lachen hattest du.
Blind bin ich
und jeden Moment wo nicht sehe ich dich
werde lieben ich dich.
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
37

Lyrik des Tages

Schachmatt
Die eigenen Hände vor das Gesicht geschlagen,
was für ein Grund vorliegt, will man nicht sagen.
Das Leben ist sehr oft nicht mehr lebenswert,
denn es gibt Kritik und man wird sehr oft belehrt.

Wenn man hier möchte etwas argumentieren,
dann gibt es Andere, die das Gesagte korrigieren.
Es soll immer alles falsch und nicht richtig sein,
man geht in sein Zimmer und überlegt dort allein.

Wer Abstand bewahrt, geht sicherlich ein falschen Weg,
doch wird man ihn gehen, weil fast nichts mehr geht.
Die eigene Lebenswelt ist nicht mehr, wie vorher,
vieles hat sich verändert und ist anders als bisher.

Fürs weitere Leben muss man neue Wege finden,
dabei sich aber nicht an Früheres weiterhin binden.
Es kann dann wieder frischen Lebensmut geben,
dieser ist dann festzuhalten fürs neue Leben.

Es geht im Leben nicht immer, alles nur glatt,
manchmal ist es dunkel und man ist Schachmatt.
Paul Reeps
veröffentlicht am 20. Dezember 2018
204

Lyrik des Tages

Sommernacht
In einer schönen Sommernacht, sternenklar und lau,
Stehn die Stern am Firmament, in zahlloser Schar.
Und dieser kleine Stern dahinten,
Ganz allein und winzigklein,
Er funkelt wie deine Augen,
Wunderschön, hell und klar.
Nashi
veröffentlicht am 26. Februar 2016
41

Lyrik des Tages

Schneemann mit Cassandra
Der große See ist gefroren,
doch wohin trägt mich das Eis -
Zu den Resten der Binsen neben
der schneebedeckten Bank, auf die
schon lang keiner mehr sank?

Ach, durch den Wald geh' ich nimmer,
da hausen jetzt die Bären
unterm trostlosen Mond.
Und der Schnee ist ein kaltes weißes Meer,
darin kein Fischlein gern wohnt.

Aber bauen will ich von Herzen,
einen großen Schneemann, der lacht.
Und wenn ihr eure Augen zumacht,
seht ihr das: Cassandra, mein Kätzchen,
hat schon die erste Kugel vollbracht.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 6. Dezember 2016
8

Lyrik des Tages

Himmlischer Verwandlungen
Gestern Abend blickte aus den Wolken
ein greises Katzengesicht auf mich nieder:
Naseweis, der Schlawiner!

Als ich kurz danach vom Buch aufschaute,
war er fort, der alte Schmeichelkater,
dafür ein grimmiges Löwengesicht.

Sekunden später war auch dies und mit ihm
ein goldener Drache, der von dunklem
Wolkengebrösel umgeben war, gänzlich verschwunden. - Der Himmel war wieder ein unbeschriebenes Blatt.
Annelie Kelch
veröffentlicht am 24. November 2016
13

Lyrik des Tages

Hungertanz
Ich will mehr, mehr von allem
Es brodelt in meinem Herzen
mehr, mehr, mehr
es schreit, es begehrt nach mehr
Sag Herz, wovon willst du mehr?
es will mehr, mehr, mehr von allem
es sticht in meinem Herzen
mehr, mehr, mehr
Sag Herz, was macht dich glücklich?
Immernoch will es mehr, mehr, mehr, mehr von allem

Es zerreisst unter fürchterlichem Schmerz
Es schreit nicht mehr nach mehr, mehr, mehr von allem
Anonym
veröffentlicht am 30. Juni 2013
40

Lyrik des Tages

Musik
Musik ist das Leben
Sie zu erleben ist unser Bestreben
All die Töne dieser Welt,
ob Bierzelt oder Pflanzenwelt.
Sie ertönt in all ihrer Pracht
Und das auch bei Nacht.

Was sollen wir nur ohne sie tun
Am liebsten in Friede ruhen,
den ohne sie ist das Leben zum Ausbuhen.
Ich kann es kaum erwarten,
denn Musik hat keine Regelkarten.
TobiZu
veröffentlicht am 5. Mai 2014
36

Lyrik des Tages

Den Anfang reiben
Langsam, unaufhaltsam rollt,
wie ein uralter Donner grollt.
Menschen reiben Erde platt.
Wir sind’s! macht uns endlich satt!

Lange dulden wir die Pein,
träumt doch weiter, euer „Rein“
Wachstum, sagt ihr, ist ein Gut
Es entfacht nur schiere Glut.

Alles wird am Ende eins!
Fremd die Worte meins und deins.
Alle werden ihren Platz-
Haben ... ... letzter Satz.
28.10.15 Matthias Back
Matthias Back
veröffentlicht am 23. Februar 2017
61

Lyrik des Tages

Das Leben eines Zwerges
Es war ein mal ein Zwerg
Der wollte einen Berg
Er wollt' ihn selbst Erklimmen
So ging er ins Ausdauerschwimmen

Er hatte nun viel Geld
Und war ein grosser Held
Er schwamm dann immer weiter
Doch wurde dann nur Zweiter

Er übte ganz viel
So ging er nach Kiel
Er holte sich 'ne Frau
Die war ihm jedoch zu rauh

Die Frau gefiel ihm nicht
Sie war nicht wirklich dicht
Er ging dann plötzlich fremd
Drum ist das Märchen jetzt zu end
ImGajeed
veröffentlicht am 22. Januar 2020
38

Lyrik des Tages

Bei dir bleiben
Ich schaue dich an,
doch du merkst es nicht.
Du probierst jeder zum Lachen bringen.
Doch das wundert mich nicht,
das schaffst du jedes Mal.
Ich will bei dir bleiben
doch das geht einfach nicht.
Ich komme zu dir aber du merkst es nicht.
Deswegen komm ich nie mehr zu dir,
ich habe leider ein anderes Weg als du.
deyaram3a
veröffentlicht am 22. Januar 2020
35

Lyrik des Tages

Flüchtling
Schüsse und Schreie – ganz in der Näh',
und im Westen leuchtet ein Fenster;
vor dir schreckt was auf: der Feind? Ein Reh? und manchmal siehst du schon Gespenster.

Stimmen – du verstehst kein einziges Wort,
durch deine Träume marschieren Armeen.
Krieg trieb dich aus deiner Heimat fort -
Krieg – darüber Jahre vergehn.

Ein Dach übern Kopf, für die Kinder Brot,
ist alles, was du noch verlangst;
innerlich bist du gestorben, längst tot,
und trotzdem packt dich die Angst

vor denen, die dir missgönnen,
was dich noch am Leben erhält:
Hoffnung - in Frieden leben zu können
und frei zu sein auf dieser Welt!
Annelie Kelch
veröffentlicht am 25. Februar 2017
37

Lyrik des Tages

Streben nach Leben
Gedanken, die ich anbreche, doch wieder lasse fallen. Den Weg durch meinen Mund nie finden werden und ungehört verhallen.
Und eine Frage überall: Bin ich richtig oder falsch? Ich muss dringend die Antwort finden, den einen Menschen an den ich mich in Freiheit kann binden. Mit dem ich meine Traumwelt teile, auf dass er mich von der Krankheit heile.
Meiner Seele sollen wieder wachsen Flügel, ich bin im Tal, ich will auf den Hügel.Doch noch bin ich im Irrgarten, bitte führ mich ans Licht. Ich durfte mich nicht vergessen, ich gebe dir Recht.
Hörst du nicht meinen verzweifelten Ruf, haben uns so weit entfernt, dass du nicht hörst meinen Ruf. Er wird immer leiser, doch in mir schreit es weiter. Du kamst nicht, du kommst nicht mehr, nur dieser Gedanke, sonst innerlich leer.
Anonym
veröffentlicht am 11. Mai 2012
36

Lyrik des Tages

Andererseits
trag mich wohin wo wir allein sind
ich weiß nicht wohin ich will
fragst mich wieso sie so gemein sind
sagst nicht warum du`s selber bist
weil du mich wenn du`s bist
nur vor ihnen schützt
es liegt im Auge des Betrachters
wer der Held im Märchen ist
ist es das Monster tief im Kerker ,
das nur mir zeigt sein Gesicht,
das böse Ritter frisst
welches warm und voller tränen ist ?


Flieg mich wohin sie mich nicht sehen
Flieg mich raus aus diesem Land
Will mit dir bis ans Ende gehen
und halt dabei deine Hand.
Weil ich an dir lieb
was nur du mir gibst
Es liegt im Auge des Betrachters
ob du mich grad entführst
oder ob du mich grad rettest
und mich dabei sanft berührst
ob du mich so vollendest
wie ich später sein würde
L.Lekhi
veröffentlicht am 19. Januar 2020
38

Lyrik des Tages

Wiedersehen
Es liegt keine Furcht im muntren Leben
Wo sich innerste Geister neu erheben
Da ist kein Platz für die Vernunft
Für Gefühl bei Beginn und Ankunft

Wenn sich ein langer Hang wieder beebnet
Und sich Schwermut durch Klarheit segnet
Denn die Zeit macht die Sehnsucht so alt:
Wenn, schon aus Träumen,
Ein Gefühl wiedererhallt
hansen.eastside
veröffentlicht am 26. Februar 2012
58

Lyrik des Tages

Die Perle am Rhein
So wunderschön hier, Boppard am Rhein. Lecker Essen und toller Wein. Weinberge und Wiese überall, klares Wasser wie Kristall. Und wenn „Du“ auf der Reise bist, halt einfach mal an, es lohnt sich für jedermann.. ..
Tan Prifti
veröffentlicht am 30. März 2019
34

Lyrik des Tages

Auf der Schüssel
In der linken Hand die Rolle,
in der Rechten eine Zichte.
Ich drücke meine AA-Wurst
und schreibe heut' Geschichte.
Gofmann
veröffentlicht am 6. April 2013
11

Lyrik des Tages

Mein Einhorn
Alles gute zum Geburtstag.
Wünsche ich dem süßesten Einhorn auf dieser Welt.
Ich frage mich, was wird es sein,was es mag.
Jedenfalls kein Schmuck und auch kein Geld.
Ich gebe dir das wertvollste,was ich hab,
Meine Freundschaft und tiefste Liebe.
Ich würde alles für dich geben.
Materielles und sogar mein Leben.
Es ist eine Ehre,dich zu kennen,
Doch ich geh jetzt pennen.
Ich träum von dir und denk an dich.
Der wundervollste Mensch,bist du für mich.
TigerTank
veröffentlicht am 10. September 2016
38

Lyrik des Tages

Ein Lächeln
Ich errinere mich immer daran
auch wenn der Moment in Sekunden verann
ein Lächeln das nur mir galt
für das ich jeden Abend die Hände galt
dieses Strahlen gab mir die Kraft
die sonst nur wird von wenig Dingen geschafft
es war die Rettung aus dem Schmerz
es war die Heilung für mein Herz
ein Moment für den ich lebe
einen zweiten davon anstrebe
ja ich hab mich verliebt
doch hiermit hab ichs versiebt
darum hör ich jetzt auf zu dichten
und warte bis meine Augen dich sichten
und ein Lächeln erscheint.
Hannah
veröffentlicht am 24. Januar 2015
165

Lyrik des Tages

Schlacht der Liebe
Die Schlacht vom Schwerte geführt
Blutig ohne Ruh und ohne Rast
So wehrt auch heute noch des Krieges Last

Ich vermag nicht zu vergessen
Das Blut was wir beide wollten
Den Hass den wir aneinander grollten

Die Schlacht hat uns getrübt
Und so haben wir uns nur belügt
Wir vergaßen wer wir waren und wissen es heute noch nicht
Keiner hats seit dem gesehen, des Friedens Licht

Tiefe Wunden vergehen
Doch Narben bleiben auf ewig bestehen
So Schau ich auf mein Herz
Und sehe die Schlacht voller Schmer
Yari
veröffentlicht am 13. August 2015
26

Lyrik des Tages

Gemetzeltes Geschnetzeltes
Blutiges Schnitzel auf dem Tisch,
die Kellnerin riecht streng nach Fisch. Doch wo ist denn dein Freund geblieben, kannst nicht denken, die Kellnerin riecht ebenso nach Käsefüßen, gerieben. Er wollte doch nur kurz spazieren, wurde ermordet im Wald beim Flanieren. Und genau hier, im Gasthaus Zur Flinken Laus, wurde er verarbeitet zu eben deinem Schmaus.
matze
veröffentlicht am 12. Mai 2012
38

Lyrik des Tages

Unverdrossen
Die Politik hat es heut schwer,
leidet an Öffentlichkeit sehr,
und ist die dann zu sehr verdrossen,
wird mancher Lümmel abgeschossen.
Jetzt ist der Wulff der Bösewicht,
der von den Medien Saures kriegt.
Kredit und Haus, VW und Renten,
der lässt sich sogar Urlaub schenken.
Der Bürger bleibt da Unverdrossen,
wird mit Kanonen auch geschossen
Anonym
veröffentlicht am 14. Januar 2012
34

Lyrik des Tages

sternennacht
in der sternennacht setzte ich mich neben dich so allein wie du bist was tust du hier fragte ich dich
ich weiss es nicht zog es hierher dich ganz so nicht
war es ich du glaubst es wohl nicht war es denn wirklich ich ja das glaube ich sagst du es mir nicht
du warst die lockte mich
dann küsse unter dem sternenzelt mich
Anonym
veröffentlicht am 23. August 2012
36

Lyrik des Tages

Nässe
Die ganze Haut
sehr glitschig, ja ganz nass.
Komme mir vor
wie nach dem Bad im Regenfass.

Der ganze Körper
ist feucht, überall dicht benetzt.
Die vielen Tropfen
haben sich auf die Haut gesetzt.

Meine Gefühlswelt
ist sehr überschwemmt und klamm.
Ich fühle mich dadurch
im Inneren wie ein Schwamm.

Das ist nun mal so
und habe recht schnell beschlossen,
mit einem kühlen Bier
sofort auch von innen begossen.

Diese Nässe ist
nun erfrischend und recht behaglich.
Nach einer Zeit
dieser Zustand allerdings fraglich.

Ein solcher Event,
das wurde mir sogleich klar,
die Nässe am Körper
ist einfach erfrischend, ja wunderbar.
Werner Speer - Geh.
veröffentlicht am 27. Juli 2022
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