Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Westlich vom Westen

Dort wo die Knarren schießen,
wo die Schüsse hallen,
und das gehallte auf unsere Ohren stößt...
Dieser Ort ist wild.
Dieser Ort liegt im Westen.
Unsere Kinder schreien und unsere Alten weinen,
doch tun die Kinder und die Alten es im Westen nicht? Sie weinen und schreien und haben ihren Grund doch haben sie auch Familie die sie beschützt. Sie schießen und vetreiben das Dunkle und schicken es zu uns.

Mein Kind, sei beruhigt.
Alles wird gut.
American but Amerishouln't !
b
von L.H. Der Fuchs des Feuers - 2018, veröffentlicht am 3. Oktober 2018
1
Lyrik des Tages

Andererseits

trag mich wohin wo wir allein sind
ich weiß nicht wohin ich will
fragst mich wieso sie so gemein sind
sagst nicht warum du`s selber bist
weil du mich wenn du`s bist
nur vor ihnen schützt
es liegt im Auge des Betrachters
wer der Held im Märchen ist
ist es das Monster tief im Kerker ,
das nur mir zeigt sein Gesicht,
das böse Ritter frisst
welches warm und voller tränen ist ?


Flieg mich wohin sie mich nicht sehen
Flieg mich raus aus diesem Land
Will mit dir bis ans Ende gehen
und halt dabei deine Hand.
Weil ich an dir lieb
was nur du mir gibst
Es liegt im Auge des Betrachters
ob du mich grad entführst
oder ob du mich grad rettest
und mich dabei sanft berührst
ob du mich so vollendest
wie ich später sein würde
von L.Lekhi, veröffentlicht am 19. Januar 2020
1
Lyrik des Tages

La Lun

La Lun? ist hier allbekannt,
mit jedem hier ist sie verwandt.
Ob Frau, ob Mann, ob Kind, ob Tier,
jeder kennt La Lun? hier.
Doch die Menschen von anderswo,
denen ist die La Lun? bekannt nirgendwo.
So wissen wir,
ob Mensch, ob Tier,
dass La Lune nur bekannt ist bei uns hier,
so sprach zu uns das hohe Tier.
von La Lune, veröffentlicht am 4. Dezember 2013
9
Lyrik des Tages

Das Herz aus Stein

Das Herz,
Ein unberechenbarer Stein.
Es bringt Schmerz
Aber was wird sein,
wenn der Schmerz verfliegt?
Wenn du die Vögel wieder singen hörst?
Wenn der Stein schmilzt,
was wirst du tun?
Wirst du leben?
Oder wirst du warten bis der Stein erneut entsteht?
von Lalla, veröffentlicht am 9. September 2012
13
Lyrik des Tages

Frühling

Wenn verliebte Loben, lügen
diese ohne zu betrügen:
"keine ist so schön wie du!"
Der Schwamer hat die Augen zu.
von Lanton, veröffentlicht am 27. November 2020
0
Lyrik des Tages

Mit dir

Ich könnte tausend Worte für dich schreiben,
Abhängigkeit und Gefühle reimen.
Viel zu viele Zeilen aus Worten zusammensetzen,
Diese zu einem Text vernetzen,
in dem ich dich erklär was du für mich bist,
und wie wichtig dein Lächeln für mich ist.
Indem ich dich Vergleiche mit einem hellen Stern,
ich kenne viele Synonyme für "ich hab dich gern."
Ich könnte poetisch Strophen dichten,
und nach ihnen einen Refrain richten.
Würde dich darin anpreisen, so gut es Worte können
und trotzdem noch Gefahr laufen,
dich unter Wert zu verkaufen.
Es wäre nicht schwer, über dich zu schreiben,
Gäbe es Worte, um dich ausreichend zu beschreiben.
Das alles könnte ich in ein Versmaß pressen.
Doch es wäre lange nicht so schön, wie mit dir Pizza zu essen.
von Lara, veröffentlicht am 28. März 2017
27
Lyrik des Tages

Ironie

Zuhause war es nicht das beste, die Mutter hatte immer nur Kinesologie Gäste. Heimlich sprachen sie über Familienmeidung, viel besser sei es nach der Scheidung. Sie hatte angst sie verpasst etwas in ihrem Leben, Freiheit war ihr großes streben. Sie folgte des Männers futter und wurde dabei Rabenmutter. Sie war fröhlich aus dem Haus geflogen und hatte ihren Ehe-man auch schon betrogen. Sie musste ihre Familie wirklich hassen, sie hat alle einfach zurückgelassen. Egel das Papa alles kann, besser war der andre Mann.
2 Monate brutale Scheidung, es hat sich angefühlt wie eine Abtreibung. Das kleinste Kind schon wieder anfocht, die Mutter hat sie nie gemocht. Nach ihrer endgültigen Fernwanderung, kam endlich die Erleichterung. Dann ging es bergauf für die drei und ich weiß wovon ich rede, ich war dabei. Zwischen diesem Krieg und Wind stand immer ich, das jüngste Kind. Endlich war die Mutter raus, jetzt war es nur noch unser Haus. Wir sind glücklich wie noch nie, ich sage nur mehr... Ironie.
von Laura394, veröffentlicht am 4. Mai 2019
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Lyrik des Tages

Bunte Pillen

Sie setzte ihn an, rundherum.
Sie legte es an, rundherum.

Sie malte sich an, rundherum.
Sie war nicht perfekt, rundherum.

Sie nahm sie in die Hand, rund.
Sie schluckte sie, rund.

Sie fühlte sie, rund.
Ihr Leben, rund.
von Lena, veröffentlicht am 29. Dezember 2011
9
Lyrik des Tages

Ewig deins

Geh mit mir in einen Park voller Blumen,
der mich dazu verleitet an jeder einzelnen Blume zu riechen.

Lauf mit mir unendliche Kilometer,
die mich dazu verleiten stark zu bleiben.

Schenk mir unzählige Küsse,
die mich dazu verleiten nachzugeben.

Bleibe mein Freund auf ewig,
dass du mich verleitest, nur dir zu gehören.
von Lena, veröffentlicht am 1. Januar 2012
9
Lyrik des Tages

Für dich

Nicht jedem schenk ich mein Vertrauen,
lass nicht jeden in mein Herz schaun,
habe Angst dir in die Augen zu sehen,
es ist schwer, jedem gleich zu traun.

Ich bin verletzlich, wie gefangen,
hasse lange Blicke und stille Münder,
die mir sagen, du bist nicht gleich.
Nicht wie wir, nicht wie jeder.

Ich scheine oft unnahbar,
gemein und unerfahren,
ich habe meine Gründe,
Gründe, die mir Schmerz bereiten.

Keiner kann das fühlen,
doch die mit dem Vertrauen
bei ihnen ist es sicher,
bei ihnen ist es Liebe.

Ich bin nicht einfach,
das weiß ich,
aber ich wollte dich nie verletzen,
DIR Schmerz bereiten.

Verzeihst du mir?
von Lena, veröffentlicht am 24. Januar 2012
23
Lyrik des Tages

Der Pfeil, der mich traf

Als der Pfeil mich traf geschwinde,
entfachte sich das Feuer in meinem Herzen.
Wie die Flammen auf deinen Duftkerzen,
tänzelte es im Winde.

Zwei Wochen war es schon her.
Aber es dir zu sagen,
es fiel mir so schwer.
Doch sollte ich es nun wagen.

Der Tag war gekommen
und Perlen liefen runter meine Stirn.
Sie brannten sich wie heiße Lava in mein Hirn.
Ich fühlte mich benommen.

Jetzt liefen wir gemeinsam durch die Gegend,
Unsere Hände wurden eins.
Mein Herz noch immer bebend,
für immer wärst du meins.

Jeden Morgen
erwachte ich mit Kummer und Sorgen.
Unser Kuss
war nur noch ein Muss.

Ein Jahr verging
und so auch die Liebe.
Den Kopf hattest du mir einst verdreht,
doch zu unausstehlich waren die Hiebe.

Zu spät bemerkte ich glasklar,
dass das Teil
ein Giftpfeil
war.
von Lennart J. Schrader, veröffentlicht am 22. Mai 2020
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Lyrik des Tages

Die Liebenden

Liebende gibt es wie Sand am Meer
Doch ihre Liebe meist heikel und schwer

Die Liebe zueinander ist von kurzer Dauer
Mal ist sie süß, mal ist sie sauer

Am Ende ist es nur ein Zeitvertreib
Der nicht für immer bleibt
von Lennart J. Schrader, veröffentlicht am 23. Mai 2020
1
Lyrik des Tages

Aussichtslose Liebe

Ich liebe Dich
Doch die Liebe zerfrisst mich

Du bist in meinem Herzen
Doch mein Herz ist voller Schmerzen

Du bist in meinen Gedanken
Doch meine Gedanken sind verstrüppt wie Ranken

Drum sag mir
Was soll ich anfangen mit dir?
Wenn ich mich in dich verliebe
Und du mich zerstörst wie Axthiebe
von Lennart J. Schrader, veröffentlicht am 23. Mai 2020
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Lyrik des Tages

Diese Tage (Teil 1)

1 Nun stehe ich wieder in dieser dunklen Gasse.
2 In dieser weiten, weiten…
3 Es sind diese Tage, die ich hasse.
4 Ich kann nicht hinausschreiten.

5 Es sind diese Tage
6 an denen ich mich frage,
7 ob dies alles nötig ist,
8 das alles, dieser Mist.

9 Es sind diese Tage
10 an denen ich mir sage,
11 alles wird gut,
12 doch ertrinke ich in der Flut.

13 Was einst erreicht,
14 es verbleicht:
15 Schwarz und Weiß.
16 Umsonst der ganze Fleiß.

17 Es sind diese Tage
18 an denen ich klage
19 und nicht fasse,
20 wieso gibt es eine Rasse?

21 Es sind diese Tage
22 an denen Dinge passieren,
23 an denen wir Dinge verlieren.
24 Es bringt mich in Rage.

25 Gefordert wird Zusammenhalt,
26 doch was in meine Ohren schallt,
27 es ist Gewalt,
28 eine schreckliche Gestalt.
von Lennart J. Schrader, veröffentlicht am 5. Juni 2020
1
Lyrik des Tages

Diese Tage (Teil 2)

29 Menschen starben
30 beim erbitterten Kampf für Gleichheit der Farben.
31 Menschen sterben,
32 Erreichtes zerbricht wie Glas in Scherben.

33 Die Welt
34 ist das, was uns zusammenhält,
35 wie ein Zelt.
36 Doch zerstört durch den Durst nach Geld.

37 Die Welt, unser Zuhause,
38 sie geht zugrunde.
39 Die Welt, eine ausdehnende Wunde,
40 uns bleibt keine Atempause.

41 Was einst erreicht,
42 es verstreicht.
43 Wie unsere verbleibende Zeit,
44 es ist nicht mehr weit.

45 Alles Erreichte zerbricht.
46 Am Ende der dunklen Gasse ist Licht,
47 ein besseres Leben in Sicht.
48 Doch Aufgeben werden wir nicht.

49 Wir bleiben in den dunklen Gassen
50 und werden es nicht lassen.
51 Auch wenn es uns zerfetzt,
52 die Hoffnung stirbt zuletzt.
von Lennart J. Schrader, veröffentlicht am 5. Juni 2020
0
Lyrik des Tages

Songtext

Hat der alte freshe Meister
Sich doch einmal wegbegeben
Und nun sollen goldene Geister
Auch nach seinem Willen leben

Walla walla
Manche Strecke
Dass zum Zwecke
Gelder fließe
Und mit reichen, vollem Schwalle
Zu den Füßen sich ergieße
von Leomcfly, veröffentlicht am 10. Februar 2017
6
Lyrik des Tages

Ein Blatt

Es schwebt ein Blatt empor
aus dem dunklen Wald tritt eine Gestalt hervor
Ich frage mich nur warum dies? Warum das?
Warum nicht einmal mit Message?
Warum hälst du nicht einfach die Fresse?
von Leon, veröffentlicht am 20. September 2018
7
Lyrik des Tages

Der Anfang

Erst wenn des Endes Anfang naht
Der Schluss um seinen Antritt bat
dann erst werden wir erschließen
den Anfang zu genießen
von Leonard Devereaux, veröffentlicht am 7. August 2017
9
Lyrik des Tages

L(i)ebe

Ich sorge fast jeden Tag
Fahre zu dir, mich um dich
Was auch später kommen mag
Nie zu vergessen, nie und nicht.

So steh ich vor dir, als dein eig'nes Kind
Fort hinfort ist deine Zeit
Die Tag um Tag, zu schnell verrinnt
Und alles ist vom Sinn befreit
Sodass wir hier am fliegen sind.

Ich halte fest, wie du mal warst
Nicht nur den Rest, der auch verschwindet
Und weiter Richtung Himmel rast
Bist du schon bist auch längst erblindet.
von Leonie Noita, veröffentlicht am 15. Dezember 2016
9
Lyrik des Tages

Entsorgt

Die Garderobe. So leer
Und kalt
Ohne deine rote Jacke.
Jetzt ist da nur
Die abblätternde schwarze Farbe
An der Wand.

Der Kaffee.
Ist längst kalt.
War nie
so richtig warm
Seit du fort bist.

Dein Platz
Auf der anderen Seite
War schon immer weit weg
Doch jetzt ist er nicht mehr
Von den anderen zu unterscheiden.

Erst heute Morgen
Hat jemand
Die verwelkten Zeugen
Deines Abschieds
Entsorgt.
von Leonie Noita, veröffentlicht am 15. Dezember 2016
13
Lyrik des Tages

Vermisst

Es dämmerte,
Du warst noch nicht in Sicht.
Dann hat deine Ankunft Wärme gebracht
Und mit dir kam auch das Licht,
Ein Feuer, das in mir entfacht,
Bloß ewig war es nicht,
Denn deinem Abschied folgte die Nacht.

Es hämmerte,
In meinem Kopf bist du noch da,
Muss nicht erneut auf dich warten,
Stell mir vor, du bist bist ganz nah,
Doch Eines kann ich dir verraten:
Es war mein Herz, als ich dich sah.
von Leonie Noita, veröffentlicht am 16. Dezember 2016
9
Lyrik des Tages

Horizont

Am Horizont senkt sich langsam die Sonne,
nie wollt' ich geben, nie wollt' ich nehmen,
fragte mich nie, was ich von Anfang an wolle.
Während der rote Kreis im Meer sich wimmernd ertrinkt,
ein letzter Windhauch, ein leichter Schimmer mir zwinkernd zuwinkt,
Ist der letzte Gedanke, warum mir keine Liebe zufliegt,
ist der letzte Gedanke, ob du wenigstens zusiehst.
von LexA, veröffentlicht am 2. November 2016
13
Lyrik des Tages

Der Blick von oben nach unten.

Wie kann ich hier glücklich sein?
Wenn ich weiß ich lebe hier nicht allein.

Wie kann ich glücklich sein?
Wenn ich weiß das überall ein jener ist am wein.

Verarbeiten?
Ich arbeite daran doch nichts ändert sich.
Nur ich ändere mich.
Wofür bin ich?
Dafür bin ich?!
Von links
von rechts von vorne und von hinten
überall kommen die Nachrichten.
Nachrichten von Leid Qual.
Jeder Hoffnungsschimmer wird vergraben
durch dutzend traurige Taten.
was bleibt, dass bin ich.
von LeZ, veröffentlicht am 21. Februar 2016
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Lyrik des Tages

Himmlische Gedanken

Alle Angst abgeben,
ins Weltall werfen,
„Luftpost“ drauf kleben,
leicht sein dürfen.

Übermütig scherzen,
Wunder entdecken,
und Sonne im Herzen
zum Leben neu erwecken.

Zartblütig denken,
Liebe einladen,
Überfluss schenken,
in Freude baden.

Grundlos glücklich sein,
Träume in Worte fassen
und den Hoffnungskeim
von den Engeln gießen lassen.
von Liane Biberger, veröffentlicht am 23. Oktober 2016
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Lyrik des Tages

Weihnachten

Schon bald
ist es wieder kalt.
Es kommt die Weihnachtszeit,
die sich überall macht breit.
von Lilly2002, veröffentlicht am 23. September 2019
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