Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Wie geht es dir?

Wenn du weißt, dass das Schicksal spielt,
sei dir bewusst, dass es nie verliert.
Viel kann passieren, viel kann gesche'n,
aber nie darf dein Lächeln vergeh'n.
Und ist das Leben noch so hart,
heb den Kopf nach oben - die Rettung naht.
Manchmal machst du gute Miene zum bösen Spiel,
aber eigentlich wird es dir wieder zu viel.
Es interessiert nicht was die anderen sagen, nur deine Liebsten, darfst du nie verraten.

Ich weiß dieser Text hier ist kein Meisterwerk,
doch hoffentlich war er eure Zeit noch Wert.
von Itz a G, veröffentlicht am 9. Februar 2018
8
Lyrik des Tages

Krippo Weihnacht - Oh oh!

Krippo Weihnacht - weißer Kokain,
überall wohin ich seh, Benzin!
Der glitzernde Koks durch den ich geh,
ist kalt wie ein tiefgefrohrenes Brot
aus Drogen, ganz ohne Sorgen.
Der Koks rieselt leise auf den Boden,
die Junkies lachen und spielen und toben.

Durch den tiefen Winterwald,
läuft ein Mann ganz stoned und kalt.
Wer ist das wohl, wer kann das sein,
im dunklen Wald so ganz allein?
Es kokst, es kokst, kommt raus ihr Leute,
Der Dealer hat fette Beute!
von J. Wesflow, veröffentlicht am 1. Februar 2015
3
Lyrik des Tages

Das Faxgerät

Seit Jahren in der Ecke steht,
des Vaters altes Faxgerät.
Verlassen steht es fort und sinnt,
des Staubes wegen fast schon blind.

Meistens blieb es still und zahm,
und regt's sich doch, erregt' es Gram,
fast sah man seinem Scham,
als fluchend dann man zu ihm kam.

Und so hat es verlernt das Regen,
war einzig da zum hin und wieder fegen.
Doch hat dies den Missmut nur gestärkt,
den jedes Fax blieb unbemerkt.

So hat es letzend eingesehen,
seine Zeit zu gehen.
Auf dem Display war zu sehn:
"BIS BALD, AUF WIEDERSEHEN"
von J. Xanke, veröffentlicht am 9. Mai 2018
2
Lyrik des Tages

Samstagsfreuden

Kleine Freuden am Samstag.
Große Freuden für Sonntag.
Wenig Freude am Montag.
Bald ist wieder Dienstag.
Dann zieht sich der Mittwoch
wie ein Faden durchs Knopfloch
von JackFrost, veröffentlicht am 5. November 2011
13
Lyrik des Tages

...

Diese Welt...ein großes Theater,
Eine Bühne auf der wir schweben.
Jeder spielt seine Rolle,
Jeder kämpft ums Überleben.

Diese Welt...ein großes Theater,
Jeder spielt seine eigene Rolle.
Von Gefühlen überschwemmt
Verlieren viele die Kontrolle.

Diese Welt...ein großes Theater,
Eine Bühne auf der wir leben.
Egal welche Rolle du jetzt hast
Du darfst einfach nicht aufgeben!

Egal was die anderen sagen,
Egal was die anderen meinen,
Spiele deine Rolle!
Bring die Welt zum scheinen!?
von Jakut Alena, veröffentlicht am 15. März 2016
13
Lyrik des Tages

Janies kreative Phase

Erdbeeren sind rot,
Patrick ist blau,
ich schreibe Gedichte,
der Stift ist grau.
von Janie und Julia, veröffentlicht am 4. Juni 2015
5
Lyrik des Tages

Amoklauf

Klapperndes Rad in der Morgenkälte. Plötzlich blenden grelle Lichter, das Auto von Herr Professor Richter. Fast überfahren, nicht viel fehlte, nichts ist passiert, wäre aber besser gewesen. Das denkt sich der Junge, als beide weiterrasen.
Denn heute werde ich euch alle töten und wenn die Schulglocke läutet, bin ich pünktlich, bin ich da.
Ein erstes und ein letztes Mal.
von Janne, veröffentlicht am 14. Mai 2012
2
Lyrik des Tages

Applaus

Das Leben.
Der unlösbare Algorithmus.
Wir, wie eingesperrte Tiere,
bejubelt von den Massen,
die wir hassen,
im Wanderzirkus.
von Jannik Wentz, veröffentlicht am 14. April 2015
8
Lyrik des Tages

Könnt' Ich Mir...

In dieser Welt läuft irgendwie alles schief
Alle Menschen denken einfach zu primitiv,
Viel zu klein wir müssen weiter gehen
Ansonsten wird auch nie schönes entstehen.
Könnt ich mir eine Welt kreieren
würd ich sie komplett anders verzieren:
Jeder Mensch strebte nach Gerechtigkeit
Es ginge nur ums Wort Gutherzigkeit
Und alle Menschen sind gleich!
Währungen sind sowieso ungern gesehen,
Darum wird dies auch nicht mehr geschehen,
Kapitalismus treibt zum äußersten,
Aber Liebe ist am teuersten.
Könnt ich mir eine Welt erschaffen,
würd' ich das Ökosystem in Ruhe lassen,
der Mensch ist dagegen die größte Waffe,
Apropos es gibt auch keine Atomare Kacke.
in meiner Welt gebe es keinen Rassismus
die kleinste Art bringt jeden zum Zynismus,
trotzdem wäre jeder Mensch frei
und keine macht der Polizei.
Staatsgrenzen würde es nicht mehr geben
Die ganze Welt kannst du als Zuhaus erleben,
Niemand muss mehr Hunger leiden,
Da der Mensch wieder anfängt zu teilen.
Wo wirklich ganz viel stolz hochkommt,
Alles Bier ist umsonst.
von JANO, veröffentlicht am 29. März 2018
7
Lyrik des Tages

Befreie mich

Wie konntest du mich stehen lassen,
ohne ein auf Wiedersehen?!
Ich kann es immer noch nicht fassen.
Sag mir, werd ichs je verstehen?!
Nur blind hab ich dich gesehen.
Nur taub hab ich dir zugehört.
Endlich kann ich nach vorne gehen,
Kann hören!
Kann sehen!
von Jara, veröffentlicht am 27. Februar 2012
15
Lyrik des Tages

Schnee

Die schöne weiße Armee,
und damit meine ich den Schnee,
verdeckt den Schimmel dieser Welt,
wenn sie mal vom Himmel fällt,
aber auch ein wenig Alltagstrott,
und des Menschens Müll und Schrott.
von Jean de Blom, veröffentlicht am 28. Januar 2018
8
Lyrik des Tages

Vater

Immer suchend, ohne Geduld,
Immer fragend, wer ist schuld?!
Nur im Denken nicht verweilen,
URTEIL'N URTEIL'N URTEIL'N!!!
von jemand anders, veröffentlicht am 11. Mai 2018
3
Lyrik des Tages

Eis und Feuer

Ich will mich nicht verlieren, mein früheres Ich nicht vergessen. Deswegen klammere ich mich an diesen Eisberg, dem Erfrieren nah.
Ich gehe zurück ins Feuer, Verbrennen werde ich, das ist mir klar.
Doch ohne diese Schmerzen fühle ich micht nicht mehr. Was macht mich aus, was soll ich denken?
Und das Feuer schmilzt das Eis, ich bin nichts mehr, kann aber meine Sorgen in Wasser, in Tränen ertränken.
von jenna, veröffentlicht am 20. Mai 2012
7
Lyrik des Tages

Der Trugschluss - 1. Akt

Er ist so groß,
ja glatt famos,
passt nichtmal in meine Hos',
und sicher nicht auf deinen Schoß.

Er ist so schrumpelig,
nimm dich in 8,
manchmal ganz rumpelig,
er hat schon so manch eine Maus platt gemacht.

Ja mit dem großen Rüssel,
da fahr ich bis nach Düssel-,
dorf.
Er ist manchmal grau so wie Torf,

apropos grau.
Manchmal reitet auf ihm eine Frau. (Oh yeah.)
Doch meist nur zur Schau. (Oh no.)
Doch eins weiß ich ganz genau:

Aus ihm spritzt eine Menge raus.
Doch machen wir kein langes Ding draus.
ES IST DER ELEPFAND!
Und nicht die Laus. Oder Maus.

Denn er ist sehr bekannt. (Bitte beachtet hierbei die Komplexität des Reimes. Danke.)


.... habt ihr etwas anderes gedacht?
Schachmacht.
von Johann Wolfgang die Flöte, veröffentlicht am 11. August 2019
0
Lyrik des Tages

Trennungsschmerz

Ein Kuss
fest.
Dann lässt man los
Und erkennt..
Nach der Trennung
Alles brennt
Einem tut es immer weh
So ist das mit der Möbelkante und
dem kleinen Zeh.
von Johann Zinnitz, veröffentlicht am 4. Oktober 2016
6
Lyrik des Tages

Die Jugend von heute

Die Erde
Blau sie ist und besonders dicht
Jupiter
Ist fett und zieht seine Bahnen
Wie all die anderen
Saturn
auch hat schon einen Gürtel umgeschnallt
Neptun
Ist schon ganz kalt
Alle Planeten im Rausch sie sind
Selbst der Mond, kleines Kind
Ist voll heute
von Johann Zinnitz, veröffentlicht am 5. Oktober 2016
5
Lyrik des Tages

Blind oder dumm?

Um mich ist es finster
Blinder geht es nicht
Meine Augen sind offen
Doch da ist kein Licht
Ich kann es kaum glauben
Doch dann
muss ich plötzlich lachen...
Ich sehe nicht mal die Hand vor Augen
Vielleicht
muss ich manch Ding
mal aus der Ferne betrachten...
von Johann Zinnitz, veröffentlicht am 7. Oktober 2016
9
Lyrik des Tages

Nostalgie

In den letzten drei Dekaden
floss das Leben seinen Lauf
zwischendrin ein dünner Faden
selten sichtbar oben auf

Spindeldürr, nur leicht verwebt
bindet er Erinnerungen
die vom Fluss unaufgeregt
in Vergessenheit gezwungen

Manchmal zeigt sich dieser Faden
mit nostalgischer Gefahr
zieht an Schönem wie an Narben
gegenwärtig wird was war

Hier vermischen sich zwei Welten
formen neue Varianten
aus dem Damals und nicht selten
aus den eigenen Gedanken

-------------------

So nimmt unsre Vergangenheit
fast täglich neue Farben an
Der beste Rat: nutz diese Zeit
heut fängt ein neuer Faden an

Schwimm‘ lieber nur gelegentlich
Lass dich von Gestern nicht verleiten
Die zu viel schwimmen leben nicht
ertrinken in erdachten Zeiten
von Johannes Widmann, veröffentlicht am 21. Dezember 2019
0
Lyrik des Tages

Schmerz

Wenn man weiß,
alles steht bereits geschrieben,
ist genau definiert,
und jeder Versuch,
jenes Verwirklichen,
eigener Wünsche,
und Gefühle,
ist nur zur Kenntniss genommen,
dann ist es Schmerz.
von John Doe, veröffentlicht am 27. Mai 2012
10
Lyrik des Tages

Strafe muss sein ...

Steht im Buch des Lebens
geschrieben.
Irgendwo auf Seite 234.
Meistens folgt sie sofort,
selten viel später.
Dann erinnert man sich.
von John Doe, veröffentlicht am 27. Mai 2012
5
Lyrik des Tages

Das Leben

Atme langsam, lebe schnell,
kaufe Liebe im Bordell.

Nehme alles, sterbe früh,
koche mehr als ein Menü.

Heb den Becher, leer ihn aus,
klaue Tand im Warenhaus.
von JohnDoe, veröffentlicht am 18. Dezember 2011
20
Lyrik des Tages

Loch

Und dennoch versproch Frau Loch
nicht in dasselbe zu fallen
das sie da grub
von Johnny D, veröffentlicht am 26. Oktober 2011
6
Lyrik des Tages

Grumpy Cat

Es war mal ne Katz vom Herrn Tisch
die wünschte sich sehr einen Fisch
sie ging zum Hafen
sie bekam Strafen
und beließ ihr Futter als Misch.
von Joikare, veröffentlicht am 28. Mai 2013
2
Lyrik des Tages

Weisheiten des Tages

Es geht erst dann los,
wenn es anfängt.

Es endet erst dann,
wenn es zu ende ist.

Es wird nichts zu ende gebracht werden,
wenn nichts begonnen wurde.

So endet auch meine Poesie dort,
wo sie vollendet ist,
und begann dort,
wo sie anfing.
von Jonny el constador, veröffentlicht am 18. September 2016
5
Lyrik des Tages

Freiheit

Es war einmal ein kleiner Spatz
Der flog den lieben langen Tag
Durch Felder, Wiesen, Wälder
Der Spatz der wurde älter

Und dachte sich, die schöne Welt
Die möchte ich entdecken
So flog er fort von altbekannten Hecken
Immer Richtung Himmelszelt

Und wie er schon ne weile flog
Da wurd es Nacht, er sieht den Mond
Er spürt den Wind
Und dachte sich
Wie wunderschön
Gleich lache ich
Denn endlich bin ich wirklich frei

Plötzlich tut es einen Schlag
Der Spatz sieht nichts mehr außer schwarz
Denn da wo grad der Mond noch war
Ist jetzt ein feiner Maschendraht

Als der Vogel schließlich sieht
Warum er nicht mehr weiterfliegt
Singt er laut mit hohem Ton
“Freiheit eine Illusion”

Das hört der Jäger, nimmt sein Schrot
Und schießt den kleinen Spatzen tot
von Joris, veröffentlicht am 13. Mai 2018
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