Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Wörtchen fürs Örtchen

Wir erinnern uns der großen Worte
Prosecco, Pasta, Sahnetorte

geschwungen hoch an Speichelfäden
in vornehmst Ton glanzvolle Reden

beim Walzer Küsschen hier und da
das Tanzbein breit oh trallalla

ein Hoch auf sie und auf die Liebe
ein Hoch auf mich und auf die Triebe

nochmal ein Hoch auf was auch immer
bei Feuerwerk und Kerzenschimmer

Bis schließlich letzter Tropfen Wein
hinabläuft als Gemisch am Bein

erinnert an die großen Wörtchen
hinabgespült an stillem Örtchen
von Eisenlohr, veröffentlicht am 28. Dezember 2015
7
Lyrik des Tages

Rätsel des Lebens

Vor mir Tisch, Blatt, Stift und Stille -
breche ich den Füllfederhalter und lege eine Spur
aus Tinte schwarz über den Tisch
darauf das Schiff gefaltet
aus dem Blatt, dem
ich nachwinke -
noch lange
glücklich darüber
eines gelöst zu haben
von Eisenlohr, veröffentlicht am 28. Dezember 2015
8
Lyrik des Tages

Sehnsucht

Sehnsucht ist ein leises Wort
es dringt nicht zu dir hin
Sehnsucht
du gingst von mir fort
aus den Augen aus dem Sinn.
von Elfi, veröffentlicht am 16. Mai 2015
9
Lyrik des Tages

Mein Lebensbuch

Wörter, die ich lese, spielen in meiner Seele.
Bilden meine Gedanken, meine Sätze, meine Zukunft.
Teil für Teil fügt es sich zusammen, zu meinem persönlichen Lebensbuch.
von Elis, veröffentlicht am 16. Mai 2012
7
Lyrik des Tages

Gewissen

Ich kann nicht mehr so weitermachen.
Menschen werden verletzt,
durch Dinge, die ich sage und mache.
Fragen werden gestellt,
warum ich das sage und mache.

Ich weiß die Antwort nicht.
Ich kenne nur das Glänzen in meinem Gesicht.
Der erste Tropfen fällt hinab ins Ungewisse.
Ihr könnt sagen, was ihr wollt.
Ich hab Gewissensbisse.
von Elli, veröffentlicht am 11. Juni 2013
7
Lyrik des Tages

Meine Wolke

Meine Wolke gehört
mir allein.
Doch manchmal kommt,
doch mal,
jemand zu mir herein.

Sie ist so weich
und nett.
Und plötzlich ist es
einfach passiert,
ohne dass ich es verstand.

Meine Wolke gehört
dir allein.
Doch manchmal komm,
doch mal,
ich zu dir herein.

Denn meine Wolke
gehört uns.
Und du, und nur du,
auf einmal so
bist die Wolke.
von Emily Ch, veröffentlicht am 24. April 2017
14
Lyrik des Tages

Hülle und Fülle

Es wachse mit großer Leidenschaft,
ein schwarzer runder Hoffnungskeim.
Und fürchtet ein jeder sich ihre Hülle,
nicht mehr für das riesige Ich fülle.

In einer Mauer,
gefüllt mit roten Neid,
eines Verlorenen,
erschütterndes Leid.

Und sie gaffen, sie präsentieren ganz,
ohne Scham mit stillen Schrei,
die Plage nicht Willkommen sei.

Ein Ich steht da, und fallender Liebe,
verzweifelt Ende sehnt,
bemerkt in zürnen Endlichkeit steht.
von Emily Ch, veröffentlicht am 26. April 2017
8
Lyrik des Tages

Verfall

Verlangen.
Brennend.
Verzehrend.
Feuer.
Wut.
Selbstkontrolle.
Verloren.
Tod.
Trauer.
Selbsthass.
Mord?
von Emma, veröffentlicht am 23. Dezember 2017
7
Lyrik des Tages

Sprache

Sprachgewirr in
Deutscher Großstadt
Deutsch und
Englisch
Französisch und
Japanisch

Aufgeschnappte Fetzen
Unverständliches Gemurmel
Und verstandene Sätze

Mit meinem
Gebrochenen Französisch
Mit meinem
Guten Englisch
Mit meiner
Muttersprache Deutsch

Zu Hause in der Sprache
Und doch
So fremd
von Emma, veröffentlicht am 23. Dezember 2017
10
Lyrik des Tages

Masquerade

Über den Augen
Verschleiert das Sein
In lebhaftem Rot
Die Maske dein

Mit buntem Band
Gehalten im Haar
Fließende Schönheit
So wunderbar

Lass fallen die Maske
Nenn deinen Namen
Kenn deine Augen
Kaum zu ertragen

Doch die vertraute Fremde
Lächelt und schweigt
Lippen auf Lippen
Traum der Wirklichkeit
von Emma, veröffentlicht am 23. Dezember 2017
11
Lyrik des Tages

Ich

Nicht das Mädchen,
das du aus der
Schule kennst.

Nicht das Mädchen,
das du im Bus
triffst.

Nicht das Mädchen,
das du glaubst
zu kennen.

Ich bin leise.
Ich bin laut.
Ich bin schlau.
Ich bin gerne allein.
Ich bin gerne für mich.
Ich bin hier.
Ich bin weg.
Ich bin ehrlich.
Ich bin nicht perfekt.

Ich.

Ich bin Ich.
von Emma, veröffentlicht am 23. Dezember 2017
14
Lyrik des Tages

Anna

Anna!
Wie schön
Dein kastanienbraunes Haar mir,
Gebe an jedem Morgen bis ich entschliefe
ein braunes Haar meiner Milch
An jedem Abend einen Schleier meinen Augen.
Kitzele es mir mit Freuden in Ovids Prunk
Wenn unserer Hände Spiel sich träfen
immerwährend aufs Neue
Eng in den Schlaf halten Sie sich
Unterm Laken sudelnder Freude.
Deiner Nachkommen Lachen
seien meines Herzens Schmuck.
Einjede Deiner Silben,
sanfter Westriegel wider Xanthippes Zorn
von Emmanuel T, veröffentlicht am 24. März 2014
8
Lyrik des Tages

65 auf der Karte

Wiesbaden, 183, bald in den Charts
Kinnhaken schickt dich direkt in den Schlaf
Bin-Laden ist tot, doch Eno ist da
Keine Fresse eingeschlagen, heißt, heißt guter Tag, jajaja
Dreh' Runden im BMW M6
Dach, Carbon Tiefgelegt, 600 PS
Trete aufs' Gas und die Leute, sie kotzen
Lebe mein Traum, geb' ein Fick auf euch Fotzen
Furcht einflößend wie Griselda Blanco
Ich hörte, bei Bullen hebst du Pico die Hand hoch
Steh ich vor dir, machst du Knast bis nach Bangkog
Steig in den Ring , dein Trainer schmeißt Handtuch
Während ich für Ticken Drogen schwänze
Lutscht deine Freundin für Drogen Schwänze
Ott über Grenze im geklauten PKW
Audi RS6, Farbe Schwarz Metallic
von Eno183, veröffentlicht am 7. Juni 2017
7
Lyrik des Tages

Edelsteinliebe

Wie der blaue Sternsaphir,
sind ja deine Augen mir.
Mondstein umrandet ihren Glanz,
in dir verliere ich mich ganz.
Rosenquarz wird deine Haut,
zur Brücke du sie aufgebaut.
Deine Lippen wie Rubin,
ihnen kann man nicht entfliehn.
Aquamarinfarbene Freudentränen,
laufen dir aus deinem Sehnen.
Deine Haare Onyx gleich,
bedecken mich in deinem Reich.
Und schwarzer Turmalin,
in deinen Wimpern schien.
Bergkristall auf deiner Zunge,
lässt erbeben meine Lunge.
Und unsre Liebe wird geboren...
von Ephraim Künstlername: Ephesus Alijan , veröffentlicht am 17. April 2013
8
Lyrik des Tages

Vor Der Umkleidekabine

Sie hüpft auf einem Bein,
dann hüpft sie gleich nochmal
Ist es denn zu klein?
Oder doch zu schmal?
Zwängt sich in enge Hosen
Danach in einen Rock
Bestickt mit bunten Rosen

Stellt sich auf ihre Spitzen
und dreht sich 1,2 mal

Würd so gern ihr Gesicht sehen
Sei es noch so banal
von Erikasko, veröffentlicht am 6. März 2019
2
Lyrik des Tages

Innenstadt

Tauben fliegen über Dächer
Weit entfernt von leisen Bächern

Autos hupen, fahren schnell
Die Sonne scheint nicht ganz so hell

Ein Laden folgt dem anderen
Es raucht 'ne junge Kellnerin

Ein Mädchen bindet sich den Schuh
Dieser Stadt kommt nie zur Ruh
von ErikaSko, veröffentlicht am 26. März 2019
3
Lyrik des Tages

Ungewiss

Kenn' deine Haut
Und deine Lippen
Du und Ich
Schlüpfen unter Decken

Wovon du träumst
Woran du denkst
Was dich erfreut
Was mich betrifft

Das weiß ich nicht
von ErikaSko, veröffentlicht am 5. April 2019
2
Lyrik des Tages

Hohe See

Ist mein Herz ein tiefes Meer
Treiben Schiffe hin und her
Das Wasser atmet still und flach
Wie's ein Kind im Schlafe macht
Doch dann wendet sich das Blatt
Schlägt das Wasser hohe Wellen
Sinken Schiffe wieder schnell
von ErikaSko, veröffentlicht am 5. April 2019
4
Lyrik des Tages

Verpasste Chancen...

Ein Herz, das schlägt,das schlägt für dich,
doch du, du merkst und siehst es nicht.
Es dir zu sagen, ich trau mich nicht,
und warten, ja warten, das bringts wohl nicht

Dein Herz das schlägt, das schlägt für mich,
doch ich, ich seh und merk es nicht.
Es mir zu sagen, du traust dich nicht,
aber warten, ja warten, das willst du nicht.
von Evelin Dürr, veröffentlicht am 22. Juli 2015
6
Lyrik des Tages

Die Wüste

Diese Hitze, ich sitze nur noch, kein einziger Schluck Wasser mehr, kein Winddruck. Was sollen wir essen? Es ist doch schon alles trocken gepressen, indessen messen die Hessen die Wüste. Ich freu mich schon auf die Seeküsste.
von faboi, veröffentlicht am 17. Juli 2015
1
Lyrik des Tages

Bremse

Keiner kann uns stoppen, wir beherrschen den Planeten.
Fanden Feuer, lernten kochen, bahnten unsere Wege, waren Jäger, Sammler - einst sogar Propheten.
Heute sind wir Angestellte und verwalten unsere Knete.

In unbestimmten Mengen, erliegen unseren Zwängen,
messen uns in Rängen, übertreffen uns um Längen -
der Fortschrittlichste Mensch - wer mag das sein?
Wir Eifern solang durch das Leben bis zur Endlichkeit.

Keiner kann uns halten wir erfanden 48 Stunden Tage
und sind Meister im verwalten. Stempel drauf, Antrag abgelehnt - ein freies Leben führen wird nicht angestrebt. Also ab ins Beet. Soap-TV.

Tagtäglich Abends auf der Couch - und so sieht in Deutschland diese Freiheit nun mal aus aus.
Nicht mal die Sendezeit ist frei gestaltet - weil da
irgend so ein Spast alle paar Minuten Werbung schaltet.

Keiner macht uns was vor, wir sind sowas wie die
allschaffende Hand und besitzen das allhörende Ohr.
Das allsehende Auge - trotzdem bleiben wir Blinde und Taube.
von FaktorF, veröffentlicht am 23. März 2017
5
Lyrik des Tages

Die Stadt

Flieger fliegen die ganze Nacht
Autos fahren so viel Krach
Der Nachbar gegen über:
Sei bloß still: Sonst komm ich rüber!

Jugendliche voller Kraft
5 gegen 1, so viel macht
treten drauf, er liegt am Boden
Müssen sich behaupten, da ganz oben!

Die alte Frau, läuft durch die Nacht
Da komm 2 Männer, hinter ihr!
Rauben aus! ohne acht
Am nächsten Tag, Sie liegt noch hier

Frauen stehen am Straßenrand
Winken Autos zu sich ran
Männer bezahlen trotz Frau trotz Kind
Ich verstehs nicht, macht das Sinn?
von Falk2, veröffentlicht am 10. Januar 2014
3
Lyrik des Tages

Feuriger Entspannungsweg

Ich will dich hören, will dich fühlen
Dich betören und verführen
Dich verleiten zu des Fleisches Lust
Dass des Herzens Rhythmus folgen musst
Lerne neu du selbst zu sein
Und wasche deine Seele rein

Ist dein Feuer vorerst abgeklungen
So kannst du dann die Ruh erkunden
Der Entspannungs tiefste Tiefen finden
Deine Seele in den Schlafe wiegen
Lern dich völlig los zu lassen
Und der Seele Reichtum anzuschaffen
Welch kann einzig dann errungen
Wenn des Wonnes Gipfel ist erklommen
von Fauler Spaßvogel, veröffentlicht am 27. Mai 2016
5
Lyrik des Tages

Herbst

Herbst ist, wenn die Blätter fallen,
die der Wind verweht,
wenn der Regen tropfen schickt,
und die Wolken ziehen.

Aber Herbst ist trotzdem schön,
zumindest nur für mich!
von Fclaiza.Maritz, veröffentlicht am 22. November 2016
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Lyrik des Tages

Ein ganz besonderer Mensch

Gestern warst du da
Und schnell war mir klar,
Kein Leid, kein Raum, kein Mann
Es gibt nichts was uns trennen kann!


Ich fühl mich als würd ich fliegen
So schön ist es neben Dir zu liegen
Und plötzlich küsst du mich
Und sagt: „Ich liebe dich“!
von Fee, veröffentlicht am 10. August 2019
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