Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Die Dunkle Tiefe

Müsst ich heute sterben,
so würd ich in die Tiefe gehn.
Und dort mit sternenhellen Augen,
allein am schwarzen Wasser stehn.
Kein Laut würd küssen meine Lippen,
wenn ich wage Schritt für Schritt,
bis das tiefe, dunkle Wasser,
immer leise nimmt mich mit.
von Sabrina, veröffentlicht am 16. Februar 2014
9
Lyrik des Tages

Der Traurige

Einsam und mit starrem Blick, steht er auf dem Deich,
seine Augen leer, sein Kopf gesenkt, sein Antlitz kreide bleich.
Er steht nur da, bewegt sich nicht, der Wind weht übers Meer,
eine Gestalt, von Leid geprägt, das atmen fällt ihm schwer.
Von Zeit zu Zeit wischt er geschwind, Tränen aus seinem Gesicht,
jeder sieht, dass er traurig ist, der Mann im Dämmerlicht.

verfasst: 23.02.2018
von SAilor Joe, veröffentlicht am 24. Februar 2018
5
Lyrik des Tages

Warten

Tag für Tag sitz ich nun hier und warte auf ein kleines Zeichen von ihr,
ich starre den Bildschirm pausenlos an, bis ich sie online sehen kann.
Ich warte gespannt, was dann geschieht, ob sie mich auch gerade sieht.
Ich warte so den ganzen Tag, weil ich sonst die Zeit allein nicht ertrag.
Ich warte auf ein, „Wie geht es dir“, auf eine Reaktion der Zeilen von mir.
Irgendetwas, was die Hoffnung nährt, das sie meine große Sehnsucht erfährt.
Das sie spürt, wie sehr sie mir fehlt, ob sie wohl auch die Stunden zählt?
Doch hat man mal ein Herz verletzt und Liebe wird durch Schweigen ersetzt,
ist es sehr schwer, zu vergeben und der andere muss leider erleben,
wie es sich anfühlt, wenn die Seele leidet und sich Schmerz überall verbreitet.
Und manchmal stirbt selbst eine große Liebe daran, weil man einfach nicht
verzeihen kann.

vergib mir
von SAilor Joe, veröffentlicht am 24. Februar 2018
4
Lyrik des Tages

Steh auf

Du willst etwas sagen, aber du schweigst, weil du vielleicht zu viele Emotionen zeigst.
Du willst etwas ändern, aber du ruhst, weil du Ängste hast, dass du etwas Falsches tust.
Du willst so nicht sein, wie mancher von dir verlangt, doch dein Glaube an das Gute allmählich schwankt.
Doch dann schreit dein Herz: Steh auf und kämpfe, kämpfe für dein Glück und Tag für Tag kommt es vielleicht ein Stück zu dir zurück.
von SAilor Joe, veröffentlicht am 26. Februar 2018
5
Lyrik des Tages

Salat

Ich lauf allein auf dem einsamen Pfad...
mir fehlt der Reim...Kartoffelsalat!

Durch ein Indianerreservat...
mIr fehlt der Reim..Wurstsalat!

Dabei trag ich einen langen Bart...
mIr fehlt der Reim...Nudelsalat!

Ein Mann verkauft da Obstsalat...
mIr fehlt der Reim...Fleischsalat!

Freitag...
ist Salate-Tag!
von Salatfetischist, veröffentlicht am 22. Januar 2016
10
Lyrik des Tages

Der Frühling

Er ist so befreiend,er ist so belebend,
in der Luft die Fröhlichkeit schwebend.
Alle Schmetterlinge tanzen,alle Bienen hüpfen,
die leuchtenden Blumen an den Gartenzaun knüpfen.

Der Mensch erfreut sich an alldem,
an dem Natur Diadem.
Er ist so befreiend,er ist so belebend,
in der Luft die Fröhlichkeit schwebend.

Die Hasen tollen durch die Wiesen,
die Vägel singen und lachen auf den grünen Riesen.
Die Flüsse plätschern laut und klar,
nicht so wie im Januar.
von sally, veröffentlicht am 11. Februar 2015
12
Lyrik des Tages

Museum

Die Besucher im Museum dachten
Der Dachs, der da stände, wäre aus Wachs
Und dass man ihn beklebt hätte mit Fell

Doch beim Streicheln bemerkten sie ihren Irrtum schnell
von Sander, veröffentlicht am 11. Juni 2012
4
Lyrik des Tages

Saphir

Er ist mein Licht,
wenn auch nicht immer in meiner Sicht.
Gewiss ist er doch stets bei mir.
Wie deine Augen so blau,
vertreibt er der meinen grau...
leuchten tut er - mein strahlender Saphir!
von Saphira, veröffentlicht am 10. Oktober 2018
2
Lyrik des Tages

Zeitlos

Manches Glück auf dieser Erde
ließ ich ziehen so geschwind
zog vorbei wie eine Herde
- Pferde
stets nach Westen mit dem Wind
Jedes Lachen – ich vergaß – und jeder Scherz
jede Trauer die ich fühlte, jeder Schmerz
und jede Träne die auf meinen Wangen
war für den Augenblick doch nur gefangen.
Und der Zug in dem ich sitz, trägt mich fort
von hier nach dort
kann nicht halten, auch nicht bremsen, kann nicht stehn
ich muss gehn
Nur des Nachts in meinen Träumen
wird vergangenes ganz neu
und ich seh in weiten Räumen
was da war und was da sei.
von SB, veröffentlicht am 11. Dezember 2017
6
Lyrik des Tages

Vision

Es war nur ein Augenblick,
fast wie ein Traum.
Eine Vision,
gefüllt von bittersüßer Melodie,
die verschlossene Türen öffnen konnte.
von Scarlett, veröffentlicht am 28. Oktober 2011
15
Lyrik des Tages

Auf dem Lande

Regenwolken ziehen weiter
Äpfel pflücken auf der Leiter
Bäuerlein pfeift für sich heiter
Am Waldesrand stapft dieser Reiter
im Schatten wär es heut gescheiter
Fliegenschwärme könnt dort meiden er
doch keine Sicht auf Weiden mehr
dafür hohes Tannenmeer
und manch Beer ihn ernähr
doch der feine Herr
glaubt lieber dies Mär:
Wo Sonne scheinet sehr
da brauch es kein Verzehr
das Licht dem Geist erklär
Leiblich Wohl ist ordinär.
von schnockel, veröffentlicht am 26. November 2015
7
Lyrik des Tages

Sieh!

Trotz guter Augen sieht du nichts.
Leere und doch Wille.
Wille Wofür?
Was gibt Sinn?
Kraft wohin?
Leben fürs Leben selbst?
Wir können sehen.
Doch nur die Schatten vom Ganzen
durch ein Nadelöhr.
Fokussiere deine Kraft
auf ein Detail dieser Schatten
oder verschenke alles.
von seb.niedercrinitz , veröffentlicht am 25. November 2015
1
Lyrik des Tages

Der Küstenhang

Brechende Wellen im wankelden Ozean;
Flut, die du treibst die Brandung herran,
an die Kluft vor dem Küstengestädte
aus dem du trägst Steine hinein in dein Ozeanbette.

Hinaus blicke ich von dem Küstenrand,
auf die Wässer in ihrem Morgengewand,
während kühles Wasser nach oben spritzt
im Morgen der ein leuchtend Anlitz besitzt.

Auf das ich blicke hinunter auf tobendes Blau
indes ich stehe hier sicher das Blau mir beschau
und die Brandung der Wellen genieße.

Im wohligen Licht der Naturgewalt
stehe ich hier als einsam Gestalt
auf das tobendes Wasser am Berghang zerfließe.
von Sebastian Krüger, veröffentlicht am 10. August 2017
10
Lyrik des Tages

Ein Herz, zwei Herzen

Ein Herz, zwei Herzen, vereint,
verbunden,
bestimmt für die Ewigkeit.
Alles, wirklich alles braucht seine Zeit.
Liebe, ein Wort der Tat, was viel verheißen mag.
Sehnsucht, Zärtlichkeit, Gefühle,
viele Nächte und viele Tage,
jedoch nur ein Augenblick.
Ein Augenblick der Magie,
macht dich und jemand anderen lebendig.

Genieße ihn, koste ihn aus.
Lebe deine Liebe in Saus und Braus.
Sei großzügig, sei liebevoll.
Was du gibst, wird dir gegeben.
Also gib, statt zu nehmen.
Deine Liebe wird es dir danken
und dich auf Händen tragen.
Nun geh hinaus, in die weite Welt
und öffne dich, für diesen einen Moment.
Suche ihn nicht,
er wird dich finden!
von Sebastian S., veröffentlicht am 16. Dezember 2011
19
Lyrik des Tages

Verliebtes Chaos

Meine Gedanken sind wirr
ich kann sie nicht ordnen
und auch nicht deuten
Chaos herrscht in mir.

Vorbei sie ziehen,
kaum zu erfassen
so schnell wieder erblassen,
versuchen zu entfliehen.

Warum nur, oh Welt
bist du so kompliziert
mach es mir einfach
denn ich bin nicht hochqualifiziert.
von Sebastian S., veröffentlicht am 3. Januar 2012
19
Lyrik des Tages

Kraft

Glücklich sein fällt schwer, wenn doch die große Liebe weit weg wohnt.
Wir Beide brauchen Kraft um das alles zu überstehn, wovon ein kleiner Teil in diesem Gedicht thront.
von Sebastian S., veröffentlicht am 4. Januar 2012
11
Lyrik des Tages

Herzbluten

Mir blutet das Herz,
wenn es dir schlecht geht
dieser Schmerz,
wenn es dir schlecht geht,
ist unerträglich.
von Sebastian S., veröffentlicht am 29. Januar 2012
14
Lyrik des Tages

Mann oder Opa?!

Der Mann ist alt
Wie ein Opa
Ihm ist kalt
Ich glaube er hört Oper

Oper ist es nicht
Ich glaub
Es ist schlicht
Und jetzt isst er Lauch

Seine Frau kommt
Sie zieht ihre Schuhe aus
Ich glaube es nicht, sie raucht
Dann fliegt sie raus!❤️
von Selin Türkan ❤️, veröffentlicht am 18. Dezember 2016
12
Lyrik des Tages

Treue den Büchern

Tag ein ,Tag aus.
Der Rythmus bleibt gleich.
Nach der Schule nach Haus‘,
Über die Straße, über den Deich,
Bis hin in mein eigenes Reich.

Mein Leben geprägt von Einsamkeit,
Jeder Morgen ganz allein‘.
Auch in der frühen Dunkelheit,
Über Stock und über Stein,
Geht‘s in die Schule hinein.

Aber dort wird es nicht besser,
Jede Pause ohne Freunde.
Wie gezwungen von einem scharfen Messer,
Zieh ich durch die Bibliothek, getunkt in Reue,
Lese Bücher und beweise meine Treue.
von Sem, veröffentlicht am 28. März 2018
8
Lyrik des Tages

Fasten all in

Aschermittwoch Kraft verleiht,
so mancher sich aufs Fasten freut.
Aschenkreuz vor Heringsschmaus,
vom Gottes- hin zum Hofbräuhaus.

Fastensuppe, Fastenessen,
und Fastenkuren mit Finessen...
Fasten bloß genusserfüllt?
Zu Recht wird dann das Kreuz verhüllt.
von Semperer, veröffentlicht am 19. Februar 2015
8
Lyrik des Tages

Hier bist du richtig

Sei mein ungeschriebenes Gedicht,
ich halte dich in meinen Träumen.

Sei mein ungeschriebenes Gedicht,
ohne Punkt und Ende,
dass ich dich wiederhole.

Sei mein ungeborenes Kind,
komm nicht zu meiner Erde,
zu meiner Hölle.

Und ich halte dich in meinen Träumen,
ich halte dich,
...
fest.
von sepide, veröffentlicht am 17. April 2014
6
Lyrik des Tages

Des Lebens Werk

Sei nicht du selbst in dieser Welt,
trenne des hellen Lichtes Quelle,
zahle nicht des Lebens Geld,
tose und brause, Welle um Welle
von Sese, veröffentlicht am 22. Mai 2015
11
Lyrik des Tages

Ich mag dich so wie du bist

Du bist!

Du bist nicht Christ, doch mag ich dich wie du bist.
Du darfst dich nicht umändern, das würde mich furchtbar verändern.
Du bist wunderschön, dagegen wirke ich obszön.
Dein Ego ist riesengroß, doch stellst du dich selber bloß.
Also bitte ändere dich nicht, den so wie du bist mag ich dich
von Sibi, veröffentlicht am 6. Juni 2017
4
Lyrik des Tages

Blüte

Ohne dich ist oben unten,
denn du bist mein Boden.
Ich vermisse dein Lächeln,
fühle mich dir verbunden.

Ohne dich ist Sommer Herbst,
denn du bist meine Blüte.
Ich sehne mich nach deinen Augen,
voll Liebe und voll Güte.

Ohne dich ist Sonne Nebel,
denn du bist mein Licht.
Ich brauche deine Nähe,
dein wärmendes Gesicht.

Mit dir ist Ende Anfang,
denn du bist meine Zeit.
Ich halte deine Hände
Und höre deiner Stimme Klang.
von Silberhase, veröffentlicht am 20. Februar 2015
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Lyrik des Tages

Auf leisen Sohlen

Sanftmütig sieht sie dich an,
mit klaren grünen Augen.
Auf leisen Sohlen tapst sie heran.

Sie legt sich hin
und genießt dein Streicheln.
Ihre Gedanken sind voll Sinn.

Fasziniert blickst du sie an.
An ihrer Art kannst du lesen:
Die Katze ist ein herrliches Wesen.
von Silberhase, veröffentlicht am 27. Februar 2015
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