Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Vertrauen

Wenn grabentiefe Sorgenfalten
Dir Schneisen in Dein Leben schlagen,
im Herzen Zweifel Einzug halten
und Ängste Deine Seele plagen,

Wenn Deine Welt zerbrochen scheint,
und jede Hoffnung ohne Sinn,
Dein Himmel nur noch Tränen weint,
und Mut Dir fehlt zum Neubeginn,

Dann freu Dich an den kleinen Dingen,
die Dir des Lebens Füllhorn schenkt,
spür Deine Seele leise schwingen,
wenn jemand sorgend an Dich denkt.
von Terrabella, veröffentlicht am 20. Dezember 2011
32
Lyrik des Tages

Die Theo(retische Physik)klausur

Ich fuhr
auf meiner Tour
durch den Flur
zur
Klausur.
Ich leistete einen Schwur
und berechnete ganz stur
nur
die Spur.
Was fuer eine Tortur!
Ich hab Angst vor meiner Zensur.
Nach der Klausur
um 12 Uhr
muss ich zur
Kur.
Ich habe eine tolle Figur
trotz Glasur
pur
und interessiere mich fuer Kultur,
Natur
und Literatur.
Wo ist meine Schnur?
Ach nein, ich meinte den roten Faden.
Den habe ich verloren.
Bank.
Ende
von Theodor Fontane, veröffentlicht am 22. Februar 2017
8
Lyrik des Tages

Herbst

Gestalten formen sich im Dunkel der Straße.
Die Kälte des Abends ist jetzt merklich,
die Farben sind andere geworden. Stille.
Heute ist die Familie beisammen.
Am Herbstabend vermißt keiner etwas.
Der Himmel leuchtet nicht. Ruhe.
Der Acker ist hart und grau. Jegliches Grün ist fern. Geräuschlosigkeit auch auf dem Meer.
von Thomas Kohler, veröffentlicht am 2. Juli 2012
7
Lyrik des Tages

Tief in mir

Freude blubbert
Liebe schnuppert
Eifersucht auf leisen Sohlen
nagt an ihnen ganz verstohlen
Unbehagen macht sich breit
Freude, Liebe mit der Zeit
mir dann doch abhanden kommen
Hass hat dann das Spiel gewonnen
von Tiefseetaucher, veröffentlicht am 2. August 2015
2
Lyrik des Tages

Mein Einhorn

Alles gute zum Geburtstag.
Wünsche ich dem süßesten Einhorn auf dieser Welt.
Ich frage mich, was wird es sein,was es mag.
Jedenfalls kein Schmuck und auch kein Geld.
Ich gebe dir das wertvollste,was ich hab,
Meine Freundschaft und tiefste Liebe.
Ich würde alles für dich geben.
Materielles und sogar mein Leben.
Es ist eine Ehre,dich zu kennen,
Doch ich geh jetzt pennen.
Ich träum von dir und denk an dich.
Der wundervollste Mensch,bist du für mich.
von TigerTank, veröffentlicht am 10. September 2016
8
Lyrik des Tages

Blattgold

Wir warten auf die Sonne,
Doch nur der Mond scheint nachts.
In Gold gehüllte Rosen,
Verwelken in dem Glanz.

Selbst wenn die Wolken ziehen,
Sieht man der Sterne Hälfte.
Sie warten auf den Träumer,
In grenzenloser Kälte.

Wer denkt an braune Blätter,
Wenn grün der Frühling blüht.
Wer weiß schon ob die Sonne,
auf oder unter geht.
von Tim, veröffentlicht am 29. August 2015
12
Lyrik des Tages

Seelentrost

Nebelschwaden Wolkenpracht
Na es wäre doch gelacht
Auch diesen Winter überstehn
und dann im Frühling weitersehn
Der Sommer löst den Frühling ab
und Herbststürme halten uns auf Trab
Glaub mir es ist wahr
Gleiches Schema jedes Jahr

Gedichte große und auch kleine
Nicht für jeden sondern meine
Worte die durchs Hirn mir kreisen
mal die ruhigen, mal die weisen
die, die durchs Gefühl mir wandern
nur für mich nicht für die andren
Die, die durch die Seele schweben
jene halten mich am Leben
von Tina Jensch, veröffentlicht am 22. Dezember 2016
13
Lyrik des Tages

Musik

Musik ist das Leben
Sie zu erleben ist unser Bestreben
All die Töne dieser Welt,
ob Bierzelt oder Pflanzenwelt.
Sie ertönt in all ihrer Pracht
Und das auch bei Nacht.

Was sollen wir nur ohne sie tun
Am liebsten in Friede ruhen,
den ohne sie ist das Leben zum Ausbuhen.
Ich kann es kaum erwarten,
denn Musik hat keine Regelkarten.
von TobiZu, veröffentlicht am 5. Mai 2014
4
Lyrik des Tages

Das Laster des Alkohols

Es lebte ein Mann mal in Trier,
er trank genüsslich sein Krug Bier.
Zu Boden ging das Glas,
doch er hatte sein Spaß,
denn er trank nicht ein Bier, sondern vier.
von ToMaTo, veröffentlicht am 28. Mai 2013
1
Lyrik des Tages

Olga

Die Olga aus dem Scharreler Puff,
spreitzte ihre Beine im Suff.
Da kam ein Bengel,
mit seinem Stengel.
Und dann setzte sich Olga auf ihn druff
von ToMaTo, veröffentlicht am 28. Mai 2013
10
Lyrik des Tages

Lyrischer Dicht-Kunst-Denker

Ich knall die Texte, pausenlos, in einer Reimform aufs Blatt.

Such mir n Beat, der dazu passt, mit einem stylischen Takt.

Schreibe dann 100 Tausend Zeilen in einer einzigen Nacht.

Rappe über Dies & Das, und was mir sonst grad nich passt.

Über Dinge, die sonst jeder kennt doch keiner mehr hat.

Über Gedanken, die sich letzten Endes keiner mehr macht.

Denn am Ende, gibt auf sowas, heute keiner mehr acht.

Weil es Heutzutage, einfach, nur ma, keiner mehr rafft.
von Tontypus - Tiger T., veröffentlicht am 9. Oktober 2019
2
Lyrik des Tages

Meine Welt

Eingehüllt in zwei Halbkugeln,
Abgespaltet vom Rest,
Dort drin rollen Berge,
Springen Bäume,
Fliegen Welten.

Außen klopft nur Wasser,
Hin und wieder Schall.
Der prallt ab und innen
Fühlt sich jeder wohl.

Auch wer tief bohrt
Sieht es nicht.
Nach innen muss man gehen
Um sich zu sehen im Licht
von Toseban, veröffentlicht am 23. März 2015
13
Lyrik des Tages

Eine hundert-Million.

Wie viel Leute kenne ich schon?
Eins, zwei, drei oder eine hundert-Million.
Doch, bleiben mir nur wenige
Oder bleiben sie gestohl’n?

Wer ist da, wenn ich scheiße Baue?
oder mich verlaufe
Ich mir selbst beistehe
Und meine Seele dem teufel verkaufe?
von tough_pinecookie, veröffentlicht am 20. April 2019
0
Lyrik des Tages

irrational

Wenn man verletzt ist, denkt man nicht rational
Denn, wenn das Herz dir bricht
Übernimmt dich die Qual
Und du suchst das Licht

Stürzt dich in Abenteuer, die das Leben kosten könnten
Denkst nicht an morgen oder an dich
Bis deine Haut erblich
Dieser Rauch dein Gedächtnis bewölkte

Streitest jede Sucht nur ab, um zu verstecken
Aber, auch wenn du das tust
denkst niemand könnte dich verletzen
Du nur auf einer Lüge ruhst

Das Herz, das du verschlossen hattest
langsam hörst zu zerbrechen beginnen
Das Blut in den Adern gerinnen
von dir selbst beschattest hattest.
von tough_pinecookie, veröffentlicht am 20. April 2019
1
Lyrik des Tages

Nordlicht

Glühende Flammen
wie ein Tanz am Himmel.
Ein Fluss im Sternenmeer
aus Grün, Gelb und Rot.
Erfüllt die Nacht
erfüllt mein Herz.

Äonenglanz
im Spiegel der See,
in Bahnen überm Eis.
So hoch, so fern.
Erfüllt den Himmel
erfüllt meinen Geist.

Leuchtendes Sternenzelt.
Momente voller Magie
in tiefer, dunkler Nacht,
schlaflos, sprachlos.
Erfüllt die Kälte
erfüllt meine Seele.
von trickster2154, veröffentlicht am 27. März 2017
8
Lyrik des Tages

Katzen im Haus.

Katzen im Haus.
--..--
Katzen machen das Haus
erst so richtig gemütlich,
ungemein heimisch, denn
hast Du Katzen in deinem
Haus, geht die Freude und
die Geselligkeit nimmer aus.
=:::=
KopierFrei NUR mit:©khAhh6
von Tschüß Kuddelahh. Hamburg., veröffentlicht am 24. April 2018
3
Lyrik des Tages

Der kluge Löwe

Der Mensch der sieht den Löwen liegen
und denkt sich nur wie faul der ist.
Den ganzen Tag das Essen kriegen
Frau Löwe jagts, Herr Löwe frissts.

Tag ein, Tag aus stapft unser Löwe
immer nur so weit er muss.
Wir denken uns, der ist doch blöde
wo bleibt denn da der Überschuss?

Der Mensch ist clever und gerissen
und arbeitet Tag ein Tag aus,
verdient das Geld, vermehrt sein Wissen
und kriegt dafür gar noch Applaus.

Baut Häuserschluchten, Autos, Straßen
Computer, Handys, allerhand.
Frisst Wälder, Tiere ohne Maßen
und lobt dabei seinen Verstand.

Ist emsig stets darauf besessen
noch mehr zu kriegen als er hat
bedruckten Schein braucht er zum Essen
will immer mehr, ist niemals satt.

So werkelt er voll Überdruss
und hofft stets auf das große Los
damit er nicht mehr schaffen muss
gelingen tuts den Wenstgen bloß.

Verliert so Stück für Stück das Wahre
und langfristig auch seinen Mut
bis er allein liegt auf der Bahre
Der Löwe nur: „Watt jets mir jut!“
von TylerVDurden, veröffentlicht am 3. Oktober 2017
3
Lyrik des Tages

Was die Menschen übersehen

Was ist es, was der Mensch begehrt,
was das Glück der Welt vermehrt?
Viele sehen das Glück im materiellen,
doch das lässt das Licht auf die Welt nicht erhellen.

Das was jeder Mensch durch seinen Hass übersieht,
ist die Tatsache, dass er liebt.

Es gibt Idioten die möchten darauf urinieren...
Doch würde jeder Mensch den anderen lieben und akzeptieren,
würde die Menschheit letzten Endes nicht verlieren.
von Vicki, veröffentlicht am 3. März 2018
7
Lyrik des Tages

Liebeskummer

Das Blut dir durch die Adern ätzt,
jeder Herzschlag unerträglich.
Als ob eine Bestie die Zähne wetzt,
doch die Krankheit ist nicht tödlich.
Zwar vermag keine Medizin zu lindern,
den allgegenwärtigen Schmerz.
Doch letztlich wird dein Verstand dich hindern,
dir herauzureißen dein Herz.
von Viki, veröffentlicht am 5. Mai 2012
6
Lyrik des Tages

Viper

die rote Metalliclackierung leuchtet grell
die neuen Ledersitze sind top aktuell
die Handschaltung vibriert in meiner Hand
jede Bodenwelle überwinde ich rasant
noch einen Gang höher schalten
ich lass mich nicht von der Polizei anhalten
Adrenalin pumpt durch meine Adern
bis zum Ziel in wenigen Kilometern

Viper - schlag deine Zähne in den Asphalt
bis zum Ziel ohne Zwischenhalt
Viper - tödliches Gift in meinen Adern
jetzt wird sich alles verändern

456 PS unter der mächtigen Motorhaube
stolzer Spoiler im Wind und Chromschrauben
AC/DC dröhnt aus den Lautsprecherboxen
ich will bei 200 km/h aus dem Fenster rotzen
Mit Vollgas steuer ich in mein neues Leben
das Gaspedal werde ich bis zum Anschlag treten
aggressiv und ohne Kompromisse über die Autobahn
10 Zylinder befördern mich in eine andere Umlaufbahn
Adrenalin pumpt durch meine Adern
das Benzin schwappt im Viertaktmotor über
ich darf nicht übersteuern, muss mich beherrschen
sonst werde ich am nächsten Baum zerbersten
von Viper Rock, veröffentlicht am 30. April 2017
2
Lyrik des Tages

Gefesselt

Gefesselt stehend an der Wand
verbunden durch ein Halsband,
spiele ich deinen Untertan,
kämpfe gegen Ohnmacht an.
Gefangen in meiner Sinneswelt,
bin ich devot und ungezügelt,
begierig nach deiner Aufmerksamkeit
genieße ich meine Hörigkeit.
Dir immer demütig ergeben,
Strafe wird mich neu beleben.

Komm, fessel mich, pack mich fest ein!
Komm, knebel mich, ich steh auf gemein!
Mach mich gefügig, mach mich dreckig,
möchte mich amüsieren, Kontrolle verlieren,
mich in eine andere Welt katapultieren.
Bitte, bitte, ich mache es nicht erneut!
Bitte, bitte, habe meinen Fehltritt bereut!
Bitte, bitte, ich bin dir stets zu Diensten,
bestraf mich mit deinen Fesselkünsten.

Meine Gier kennt keine Grenzen,
in wilder Ekstase dahinzuschmelzen.
Berausche mich an deiner Macht,
die das Feuer neu entfacht.
Ich will, ich muss, ich bettel drum,
bitte leg die Seile um mich herum!
Komm, fessel mich, pack mich ein
und lass mich dir unterwürfig sein.
von Viper Rock, veröffentlicht am 30. April 2017
8
Lyrik des Tages

99%

Wonach suchst du?
Suchst du nach dem wertvollsten Schatz
dem letzten Puzzleteil
dem Maßstab aller Dinge
dem Sinn deines Lebens?
Was treibt dich an?
Suchst du nach Aufmerksamkeit
dem Funken Herzenswärme
dem nächsten Liebesdienst
der vollendeten Liebe?

Du bist auf dem Weg zur Perfektion
bereits weit vorne bei 99%.
Du bist auf einer neuen Mission
dein Ziel liegt bei 100%.
Die Ziellinie vor Augen
warte nicht bis morgen.

Wer willst du sein?
Bist du der bescheidene Zuhörer
der verehrende Liebende
der stolze, kämpfende Krieger
der alle überragende Sieger?
Wo willst du hin?
Strebst du nach dem fehlerfreien Ideal
dem unerreichten Ziel
der perfekten Illusion
dem unendlichen Glück?
Fang heute an
und schau nicht zurück.
von Viper Rock, veröffentlicht am 30. April 2017
2
Lyrik des Tages

Der schlechte Koch

Mein Gedicht
so schlecht wie manch Gericht,
doch schmecken tut es mir immer noch nicht.
So ging ich zum Chefkoch
und gab ihn einen neuen Kochtopf.
Vielleicht lag es an seine Art zu kochen,
denn man hat es wohl gerochen,
deshalb hab ich in seinen Topf gebrochen.
So ging ich fort von seinem Restaurant
und kaufte mir nebenan ein frisches Croissant.
von vNKK, veröffentlicht am 13. Mai 2016
4
Lyrik des Tages

Lebenskraft

Der Tag bringt uns viel Helligkeit,
wir werden es mit Freude genießen.
Es gibt Momente voller Freiheit,
die Lebenskraft beginnt zu fließen.
von von Paul Reeps - Geh. 2019, veröffentlicht am 10. Juli 2019
5
Lyrik des Tages

Ich bin der Moment

Es ist wieder Zeit zu gehen,mein Körper drängt aus dem Haus.
Die Last tut weh,Halteseil Schmerzen kaum aus.
Wind weht mir sanft ins Gesicht,
ich schließe die Augen,brauch meine Umgebung nicht.
Bleibe stehen,atme ganz tief ein und aus,
so viele wohlriechende Düfte,
möchte nicht mehr zurück ins Haus.
Ich werde eins mit der freundlichen Natur,
betäubt und verwandelt,Hochgenuss pur.
Ich atme nochmal tief und ganz lange aus,
werde wach und kehre zufrieden zurück ins Haus.
von Waldfee, veröffentlicht am 11. März 2014
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