Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Dunkelheit

Schwarze Schatten, umgekehrtes Licht.
Mir jede Nacht Besuch erstatten, bin nicht drauf erpicht.
Und heute Nacht, die Dunkelheit schreit.
Hysterisch lacht, ich hab sie befreit.
Sie saugt mich auf, in unendlichen Raum.
Die Zeit, die stoppt, das ist kein Traum.
Sie spricht zu mir, nun schlaf für immer.
Deine Seele ist hier, dein Körper tot im Zimmer.
von Anonym, veröffentlicht am 7. Mai 2012
17
Lyrik des Tages

Gedanken vom Ende

Der Wind, der wird zum Sturme,
ein Blätterregen fällt.
ich mich dagegen stemme,
gegen den Wind, die Zeit, die ganze Welt.
Der Herbst, der kam doch viel zu früh,
bald ist der Winter da.
Wird die Bäume zum Schlafen zwingen, der Tod, der ist schon viel zu nah.
von Anonym, veröffentlicht am 8. Mai 2012
13
Lyrik des Tages

Verlangen nach Mehr

Frauen, die stets blind vertrauen,
an denen Männer Frust abbauen
wissen dass es falsch sein kann,
sich hinzugeben dem fremden Mann.
fühlen sich geliebt und auch geboren
doch wird es sie begehren noch morgen
die Liebe schwebt und weht geschiwnd
das Seelenblut sofort gerinnt
sie wieder erwachen aus Zeit und Raum
begreifen dass er endet dieser Traum
von Anonym, veröffentlicht am 5. Februar 2013
6
Lyrik des Tages

Sommerfrühling­wintergefühle

Sommerträume
Von letztem Sommer
Noch ist Frühling
Frühlingsgedanken
Mein Erwachen
Das Erwachsenwerden
Oder vielleicht umgekehrt
Kind werden
Kind bleiben
Dieser Sommer wird anders
Du bist nicht da
Sommer ohne dich
Ist wie Winter
von Anonym, veröffentlicht am 12. April 2015
13
Lyrik des Tages

Der Tod ist weiß

Der Tod ist weiß, nun nicht mehr schwarz,
er ist der Freund an meiner Seite

Zeigt mir Liebe, zeigt mir Leben,
nimmt meine Hand und führt mich Heim

Erst mit ihm erfahr ich Weite,
verschwinden Leid und Gram

Ihn zu kennen ist mein Trost
wenn Qual und Leid mir angetan.
von Anonym, veröffentlicht am 3. Oktober 2014
8
Lyrik des Tages

Der Apfel

Ich bin der Apfel
Die Verführung
Versuchung
Verlockung
Ich will das Gute sein
Aber ich bin das Böse
Gefährlich
Wie die Nacht
Irgendwo
Sitzt da noch das Gute
vielleicht
von Anonym, veröffentlicht am 12. April 2015
8
Lyrik des Tages

Der Führer

Es war einmal ein kleiner Mann,
der nicht einen Krieg gewann,
Hockte er doch stets im Bunker,
und holt sich einen runter,
Er hatte ein schlechtes Gemüt,
denn er wusste was ihm blüht,
die Gasrechnung war hoch.
von Anonym, veröffentlicht am 19. April 2016
8
Lyrik des Tages

Malfieber

Ich lass meinen Gedanken freien Lauf,
schrei sie nicht raus,
male sie in meinen Farben aus.
Ich kann wählen, entscheiden, habe freie Hand
die Bilder entstehen und wechseln,
um mich herum keine einengende Wand.
Ich lasse los, meine Seele sagt ja,
In Farben und Formen werden meine Wünsche ,Träume und Gefühle wahr.
Mein Körper wird warm, fühle mich wohl und stark,
es passiert , dass ich mich selbst irgendwie mag.
Frei und zufrieden , die Zeit steht still,
etwas entsteht, wie nur ich es will.
von Anonym, veröffentlicht am 10. März 2014
12
Lyrik des Tages

Liebe

Einen Takt schneller pocht mein Herz wenn ich sehe dich
Einen Gedanken an dich birgt Hoffnumg und Licht
wenn du wüsstest die Gefühle für dich
wären das die gleichen für mich
und wenn nicht ich weiss es nicht
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
6
Lyrik des Tages

Liebe

Liebe ist das wo empfinde ich
Liebe ist das wo ich fühle für dich
Liebe ist das wo du nicht fühltest für mich
Liebe ist das was mich traurig macht
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
11
Lyrik des Tages

Meister

Du sprach er und er sprach
du
nicht
du
sondern
und ich schaute verwundert
ich etwa?
ja du genau du!
und ich wäre tot
und meine augen fiehlen heraus und ich starb
als armer Bauernsohn
das Ende vom Meisterbauer
von Anonym, veröffentlicht am 13. August 2013
4
Lyrik des Tages

Was ich fühle

Das was ich fühle, weißt du nicht
ahnen tust du sie nicht
nicht mal im Traum hättest gedacht, was ich fühle für dich
wenn du fühlst dasselbe für mich
wird wunderbar alles für mich
und vielleicht auch für dich
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
7
Lyrik des Tages

k nonsens tration

Still, ich muss mich konzentrieren,
da im Kopf geht was spazieren,
manches noch auf allen Vieren,
zu vergleichen auch mit Tieren,

Alles das geht viel zu schnell,
kitzelt, witzelt wild und wusselt.
Vielleicht ists vom Tier das Fell,
das ein bisschen zu arg fusselt?

Und ich frag mich irritiert,
ob da was im Kopf passiert,
falls das Tier von seinem Schopf,
vier Fusseln zu viel verliert?

Ob es wohl den Kopf verwirrt,
wenn das Tier voll ungeniert,
Schopffusseln darin verliert?
von Anonym, veröffentlicht am 8. Oktober 2014
4
Lyrik des Tages

Hirngespinst

Ich sehe dich, du rotes Blatt!
Wie ein Ahorn schwebst du im Wind...
verlierst deine Zellstruktur.
Bangen, ob es dich morgen noch gibt.

Rot wie der Blutmond,
doch nicht so grün wie Chlorophyl,
überlebst du die Photosynthese nicht.

Du osmotisches Ritual der Reinigung!
von Anonym, veröffentlicht am 9. November 2015
6
Lyrik des Tages

Streben nach Leben

Gedanken, die ich anbreche, doch wieder lasse fallen. Den Weg durch meinen Mund nie finden werden und ungehört verhallen.
Und eine Frage überall: Bin ich richtig oder falsch? Ich muss dringend die Antwort finden, den einen Menschen an den ich mich in Freiheit kann binden. Mit dem ich meine Traumwelt teile, auf dass er mich von der Krankheit heile.
Meiner Seele sollen wieder wachsen Flügel, ich bin im Tal, ich will auf den Hügel.Doch noch bin ich im Irrgarten, bitte führ mich ans Licht. Ich durfte mich nicht vergessen, ich gebe dir Recht.
Hörst du nicht meinen verzweifelten Ruf, haben uns so weit entfernt, dass du nicht hörst meinen Ruf. Er wird immer leiser, doch in mir schreit es weiter. Du kamst nicht, du kommst nicht mehr, nur dieser Gedanke, sonst innerlich leer.
von Anonym, veröffentlicht am 11. Mai 2012
6
Lyrik des Tages

sternennacht

in der sternennacht setzte ich mich neben dich so allein wie du bist was tust du hier fragte ich dich
ich weiss es nicht zog es hierher dich ganz so nicht
war es ich du glaubst es wohl nicht war es denn wirklich ich ja das glaube ich sagst du es mir nicht
du warst die lockte mich
dann küsse unter dem sternenzelt mich
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
5
Lyrik des Tages

Unverdrossen

Die Politik hat es heut schwer,
leidet an Öffentlichkeit sehr,
und ist die dann zu sehr verdrossen,
wird mancher Lümmel abgeschossen.
Jetzt ist der Wulff der Bösewicht,
der von den Medien Saures kriegt.
Kredit und Haus, VW und Renten,
der lässt sich sogar Urlaub schenken.
Der Bürger bleibt da Unverdrossen,
wird mit Kanonen auch geschossen
von Anonym, veröffentlicht am 14. Januar 2012
4
Lyrik des Tages

Dich

In der Wüste küsste ich dich,
gesehen habe ich dich nicht.
Deine Stimme gehört hatte ich,
deinem Lachen gelauscht ich habe.
Jeden Moment, denn zu lachen hattest du.
Blind bin ich
und jeden Moment wo nicht sehe ich dich
werde lieben ich dich.
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
9
Lyrik des Tages

Hass

Erfreut hast nur du mich
alle anderen stoßen mich um
und schrien, ich sei dumm
Egal wer ich bin,
Hauptsache sie hassen mich
was getan habe ich,
dass sie hassen mich?
Leider weiß ich es nicht
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
6
Lyrik des Tages

Liebe ich ihn...

Wenn ich liebe dich, hasst er mich
Wenn ich liebe ihn, magst du mich nicht
Aber liebe ich IHN, verabscheut ihr mich
Aber es ist ER, den ich liebe
Nicht ihr seid es und leid tut es mir
von Anonym, veröffentlicht am 23. August 2012
5
Lyrik des Tages

Perfektion

Claire de lune, Debussy
Mag es keiner verstehen, aber ich tu es
Das Lied das mir das Leben offenbart
Kein Höhepunkt ohne Untergang
Kein Leben ohne Licht
Jeder weiß es, doch keiner versteht es
Versinke darin und lass dich treiben
Lerne es zu verstehen
Die Perfektion
Perfektion ohne wenn und aber
von Anonym, veröffentlicht am 15. Januar 2012
3
Lyrik des Tages

Heute gibt es Regen

Am Morgen noch Sonne,
am Mittag vorbei.
Am Abend gibts Regen
aus Wolken wie Blei.
von Anonym, veröffentlicht am 12. Mai 2012
9
Lyrik des Tages

Brennende Seele

Wenn du in meine Augen siehst, die Pforten zu meiner Seele, wirst du den Feuersturm fühlen, der verschlingt erklärende Worte, brennt in meiner Kehle. Du wirst wissen, dass ich zu lange damit gespielt habe. Mit dem Feuer, mit dem Leben, einem Strudel aus roter Farbe. Bin zu Schutt und Asche zerfallen, meine verbrannten Hände strecken sich nach dir aus wie grausame Krallen.
von Anonym, veröffentlicht am 12. Mai 2012
3
Lyrik des Tages

Der Regen

Pfützen stehen auf allen Wegen,
die Erde triefend nass,
vom Himmel fällt der Regen
tränkt Blumen, Sträucher, Gras.

Kinder lassen Boote schwimmen,
Der Wind die Wolken schnell verweht,
schon hört man Vögel wider singen
Ein Regenbogen bunt am Himmel steht.
von Anonym, veröffentlicht am 20. August 2013
18
Lyrik des Tages

Heimliche Hintergedanken

Wie ich deine Augen liebe,
sie strahlen warm und hell,
wenn ich immer bei dir bliebe,
Wie die Zeit verflöge schnell.

Ich wünschte wir wären allein,
allein auf der Welt nur wir zwei,
meine Hoffnung ist viel zu klein.
Ach, wie wären wir froh und frei.

Wenn ich in deine Augen schaue,
ein flüchtiger Blick, nur ganz kurz,
Wenn du wüsstest was ich dir traue,
O nein das wäre mein Absturz.
von Anonym, veröffentlicht am 15. März 2014
9