Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

D-Rhyme Skills

Solang ich hier am Mic rap, mache ich ein neuen Track
Er klingt zwar korrekt, aber bin nicht auf Crack
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Mein Text ist wie ein gut formulierter Ausspruch
Der Allgemeingültigkeit beantsprucht, Hand hoch!
-
Viele fragen sich was ist eine Substanz
Stoff, Materie, Vorhandener fester Bestand
von G-Locht, veröffentlicht am 27. Mai 2015
7
Lyrik des Tages

Ein kleines Licht

Hast du Dunkelheit in deinem Herzen,
muss her geschwind ein kleines Licht

brenn darin sehr viele kleine Kerzen,
so schert sich, die Dunkelheit ja nicht.

Ein kleines Licht, tief in deiner Seele,
gibt dir die Hoffnung, sehr viel Kraft,

zu geben, dass beiden ans nichts fehle,
nehme dich bitte, immer nur in Acht.

Ein kleines Licht kann ewig brennen,
Herz und Seele, glauben an das Glück,

darfst nicht nur, von dannen rennen,
so kehrt die Dunkelheit zu dir zurück.
von Gaby Mahler, veröffentlicht am 1. Oktober 2016
10
Lyrik des Tages

Stille

Stille im Herzen, dort verborgen,
was doch einst, offenkundig war

Liebe sich fühlte, darin geborgen,
traurig Ende, nicht vorhersehbar.

Ein fröhlich Lächeln in sich kehrt,
möchte nach außen, nicht tragen,

denn Stille, gelegentlich verwehrt,
das ein Lächeln muss, sich plagen.

Stille, zu atmen mich, nicht wage,
zart ein Rauschen nur vom Winde

Gedanken nun, dorthin ich trage,
wo noch Leben, statt Stille finde.
von Gaby Mahler, veröffentlicht am 4. Oktober 2016
17
Lyrik des Tages

Die Rose

Die Rose anmutig ist sie anzusehen,
mit frohen Farben herrlich, strahlt

zarte Blüten, langsam auferstehen,
wunderschön, wie sie damit prahlt.

In ihrer Pracht sehr standhaft lang,
die Augen sich, sehr daran erfreuen

der sanfte Duft, er wird zum Zwang,
daran zu schnuppern nicht bereuen.

Wenn dann gekommen ist, die Zeit,
wo sie, in sich kehren wird zur Ruh

ihr Anblick, im Geiste immer bleibt,
auch dann, schaue ich ihr gerne zu.
von Gaby Mahler, veröffentlicht am 5. Oktober 2016
11
Lyrik des Tages

Gefangen in der Zeit

Gefangen in der Zeit, ist meine Seele
meine Vergangenheit - holt mich ein,

seufzen, Tränen, eine trockene Kehle,
liegt schwer im Magen, wie ein Stein.

Gefangen in der Zeit, da ist das Herz,
einen Schritt nach vorn, zwei zurück,

versucht zu verdrängen den Schmerz,
ohnegleichen, bedarf es viel Geschick.

Gefangen in der Zeit sind die Gefühle,
ohne Rast und Ruh' im Kreise drehen,

an's Licht bringen eine gewisse Kühle,
nicht im Stande, all das Gute zu sehen.

Gefangen in der Zeit
von Gaby Mahler, veröffentlicht am 20. Oktober 2016
14
Lyrik des Tages

Ende des Sommers

Zum Mittag, im Sommer währt,
der Wind dreht sich vom Westen.
Die Hitze sich dem Endpunkt nährt
der Herbst ist doch am besten!
von GerdZt42, veröffentlicht am 21. Oktober 2011
12
Lyrik des Tages

Mach 3

Die Klinge wandert still und leise
mit gut erhaltener Schneidefunktion
sie glänzt und scheint aus festem Eise
ein Gesicht mit Bart ist keine Option
von Gevatter Frost, veröffentlicht am 16. Januar 2018
2
Lyrik des Tages

Versforst

Im Hochwald
stolziert das Sonett
zeigt mürrisch die spitzigen Enden

rasch huschen Kleinverse
durch die Gebüsche

lasziv liegt Liebeslyrik
im Moos

grau gantern Balladen
die Wipfel entlang

der Boden bedeckt
mit hellen Metaphern

doch schwarz in den Fichten
ein Gleichnis

ein Kritikerschuß
scheucht alles heraus
für einen Moment
nicht getroffen

Romanflugzeuge
ziehn fern drüber hin
von Gisbert Amm, veröffentlicht am 20. August 2015
3
Lyrik des Tages

Nackte Beine

Ein Mädchen rannte durch das Gras,
von Maracay bis Caracas,
und wurde um die Nase blass.
Denn Hosen trug sie keine
um ihre nackten Beine.
von Giuseppe, veröffentlicht am 28. Mai 2012
6
Lyrik des Tages

An dem Tag

Es war der Tag
An dem ich das Träumen lernte
und mein Gewissen mich entbehrte
Als ich jede Nacht so dort lag
Sterne beobachtete und an dich dachte
In ständiger Hoffnung
dass ich meine meine Verpflichtung
gegenüber Dir wahrmachen möchte.

An jenem Tag bist du gekommen
Mit seidenweichen Haaren
schöne Beine, die sich mir offenbaren
und blaue Augen die mir entgegen kommen.
von GoetheWarDichter!, veröffentlicht am 29. Juni 2015
9
Lyrik des Tages

Der Flug der Bettpfannen

Mein Durchfall am Morgen
sprengt Schüsseln und Sorgen,
ich fliege von dannen
mit meinen Bettpfannen.
von Gofmann, veröffentlicht am 26. Mai 2012
21
Lyrik des Tages

Auf der Schüssel

In der linken Hand die Rolle,
in der Rechten eine Zichte.
Ich drücke meine AA-Wurst
und schreibe heut' Geschichte.
von Gofmann, veröffentlicht am 6. April 2013
11
Lyrik des Tages

Designerdrogen

Ich war der Drücker aller Drogen,
dein Urahn ungelogen!
Und ich drückte meinen Döner in die Bratwurst,
sie wurd schöner.

Dann ging ich zu Karstadt,
nahm Fleischwurst in Dosen,
das Schmieröl fürs Fußbad
und Gummibundhosen!
von Gofmann, veröffentlicht am 27. Februar 2012
12
Lyrik des Tages

Gesang des armen Mannes

Geboren in Budapest
und gestorben in Galizien.
Ich schreib am Tisch den Stuhlbluttest
und verkaufte nachts Kastanien.
Dies ist der Gesang des armen Mannes,
feucht und trocken wie die Taufe des Johannes.
von Gofmann, veröffentlicht am 4. März 2012
1
Lyrik des Tages

Schokobecher

Auch Gofmann war einst Modezar und sprach mit seinem Fächer.
Es war ihm so nach Kaviar, serviert im Schokobecher.
Damit schmierte er den Fleischberg ein und wurde äußerst spitz.
Vom Scheitel bis zum Raucherbein und auch um den Mundschlitz.
Dann zeigte er den Dottersack und auch den Gummiprügel,
er bemalte sich mit Nagellack und spielte auf dem Flügel!
Wie ein junger Mozart hämmerte er wahllos auf den Tasten,
er wichste sich den Schnurrbart und erblickte den Brutkasten.
Da lag ja noch der Stiefsohn drin? Er hatte ihn vergessen.
Er bückte sich dem Brummton hin und ging dann Mittagessen.
von Gofmann, veröffentlicht am 14. Februar 2017
5
Lyrik des Tages

Der Tag des Gofmann

Ich wurde zum Streber mit Clausi, dem Kleber,
trank am Tresen nur Brause mit Gundula Gause.
Habe Arme wie Arnold und Zähne aus Blattgold,
die Faust eines Goethe
und im Schritt die Blockflöte!
von Gofmann, veröffentlicht am 23. November 2011
21
Lyrik des Tages

Geschnitten oder am Stück

Wie Opfergaben für Küchenschaben,
den Kohlraben breiter Bauernknaben,
erscheint mir mein Vorhaben.

Mit meinen Wachaufgaben will ich dem Fleischgenuss eins überbraten.
Als lachende Leberwurst will ich auf fischigen Pfaden fremdgehen.
Mit meinen würzigen Winden alle Flausen des Fleisches wegwehen.
von Gofmann, veröffentlicht am 7. Oktober 2016
5
Lyrik des Tages

Kuhfleisch

Damals wuchs mir noch Mettwurst,
aus dem Barte meiner Scharte.
Heut' ess ich Kuhfleisch,
das ich brate.
von Gofmann, veröffentlicht am 29. November 2011
15
Lyrik des Tages

Der Kaktus

Ich betrachte meinen Kaktus,
er ist im Topf geboren,
als kleiner grüner Fötus,
mit Nadeln statt Schweißporen.
von Gofmann, veröffentlicht am 5. Mai 2012
2
Lyrik des Tages

Ich traf Dutroux in Brüssel

Ich bin der Schließer ohne Schlüssel und ich traf Dutroux in Brüssel.
Brachte diesen Babysitter zu Emicho, dem Kreuzritter.
Der war wie immer hocherfreut
und Marc, er hatte kaum bereut.
So taufte er ihn Balthasar, für Christus als auch Baal.
Er schnitt ihm ab das Silberhaar und nähte ihn rektal.
von Gofmann, veröffentlicht am 15. April 2016
4
Lyrik des Tages

Fleisch ist Jugendliebe

Ich saß in einer Kellerbar
und drückte die Talgdrüse,
ich hatte Angst vorm neuen Jahr,
besonders vor Gemüse!
Fleisch ist Jugendliebe
und ich bin ein alter Vielfraß,
so kratze ich die Griebe
und schaue in mein Salzfass.

Es stinkt nach Mortadella
und schmeckt nach Innereien,
bestreich ich mit Nutella
und fertig die Arzneien.
So steig ich wie der Pimmel
aus der Hölle gen Himmel
und spiele auf der Arschgeige
das Lied vom Stengel und der Feige.
von Gofmann, veröffentlicht am 16. April 2016
6
Lyrik des Tages

Der Hippie und die Tüte

Es sprach der Hippie zur Milchtüte:
Komm, sieh in meine Herzensgüte.
Ich rauche dich Gründonnerstag,
mit meinem gelben Zahnbelag.
Und puste dich als Wind hinaus,
in diesem großen Schauspielhaus!
von Gofmann, veröffentlicht am 10. Januar 2012
18
Lyrik des Tages

Das Sommerloch

Im dunkelbraunen Groschengrab
fand ich statt Geld den Bischofsstab
und rührte mich zum Sternekoch,
vom Winter bis zum Sommerloch.
von Gofmann, veröffentlicht am 10. Mai 2012
4
Lyrik des Tages

Von der Bettkante auf die Tante

Ich formte die Fäden und schrieb oft daneben,
ich wollte angeben und verlor so mein Leben.
Doch bald ich erkannte die Burleske von Dante,
stieg von der Bettkante mit dem Stiefel auf die Tante.
von Gofmann, veröffentlicht am 12. Oktober 2016
4
Lyrik des Tages

Ich bin Billy Boy

Ich bin Billy Boy und menschenscheu
und stuhle gern ins Katzenstreu.
Aus dem Kühlschrank steigt der Leichengestank
über Müllberge
und kleine Zinksärge
blicken kinderlos
in Gofmanns Augen dubios.
Doch Adipositas
tut mit Essenslust mächtig anklopfen,
so will ich mich statt Entenbrust
mit Whiskas heute voll stopfen.
von Gofmann, veröffentlicht am 3. Mai 2016
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