Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Wiedersehen

Es liegt keine Furcht im muntren Leben
Wo sich innerste Geister neu erheben
Da ist kein Platz für die Vernunft
Für Gefühl bei Beginn und Ankunft

Wenn sich ein langer Hang wieder beebnet
Und sich Schwermut durch Klarheit segnet
Denn die Zeit macht die Sehnsucht so alt:
Wenn, schon aus Träumen,
Ein Gefühl wiedererhallt
von hansen.eastside, veröffentlicht am 26. Februar 2012
21
Lyrik des Tages

Höllenmaschine

Das schwarze Wasser früh am Tage
macht müde Geister leise munter
Der Traum der Nacht geht langsam unter,
ist nur noch schemenhaft und vage

Dann zischt und dampft laut die Maschine,
als ob sie aus der Hölle käme
Sogleich ich diese Bestie zähme,
indem ich ihren Knopf bediene

Jetzt schweigt sie still und schläft gar fest
Ich nehm die Kanne vom Podest
und schenke mir großzügig ein

Doch schmeckt zu bitter das Gebräu,
lass ich es nicht naturgetreu
und tu noch Milch und Zucker rein
von Harald Lorre, veröffentlicht am 7. März 2016
7
Lyrik des Tages

Des Menschen liebster Traum

Des Menschen liebster Traum,
ersehnt, erhofft, erfüllt sich kaum.

aufgewacht und nur geträumt,
nie gelebt und nur versäumt,

zu leben diesen einen Traum,
vom grossen Glück des Menschen liebster Traum.
von HardRain, veröffentlicht am 1. März 2013
13
Lyrik des Tages

Geduld

Geduld ist eine Tugend,
nur selten in der Jugend.
von Harry, veröffentlicht am 4. Januar 2012
13
Lyrik des Tages

Der Witz

Auf meinem rechten Sitz
sitzt mein Nachbar mit dem Witz.
Er erzählt ihn mir so schnell,
schneller spricht nur Isabell.
von Harry, veröffentlicht am 12. Januar 2012
9
Lyrik des Tages

Kalt

Kälte überall
Winter hier
Schnee im Hühnerstall
Will ein Bier

Sonne fort
Eis am Bein
Brauch sofort
Zwei Glühwein
von Harry, veröffentlicht am 25. Januar 2012
8
Lyrik des Tages

Das Herz

Das Herz ist neugeboren,
der Schlag von dumpfer Schwere.
Von Liebe, Hass bleibt Leere,
man nennt es selten Ehre.
von Harry, veröffentlicht am 2. Februar 2012
16
Lyrik des Tages

Devana

Legendär
ihr wollt ott in meiner Gegend klären?
mache euch das Leben schwer
mit nem Säbelschwert
werd ich euch die Mägen leeren
ihr seid nichtmal die Rede wert
also geht mal mit Besen kehren
pfleg dich mehr
es geht nicht mehr ekliger
du bist ein Vogel mit Schuppen
ein fliegendes Reptil
lieb es zu verdienen
das Verdiente dann verspielen
fair spielen?
das Gibt es nicht hier
von Hazebuster , veröffentlicht am 16. Juni 2016
2
Lyrik des Tages

Www wadde hadde pustefix

An manchen Tagen, kann ich nicht klagen, aber an den anderen, da muss ich sagen, den ganzen Rotz, von dem ich fast kotz, kann ich langsam nicht mehr ertragen. Das Thema World Wide Web, also ich mein Internet, ist zum überdimensionalen Hotspot des Mainstreams konvertiert, total irritiert, hab ich nicht kapiert, bin frustriert, schockiert und desillusioniert. Scheinbar etabliert, funktioniert das Leben nur moderiert wenn es im Internet passiert. Jeder twittert was er widdert, Youtubed in seinem Kanal alles total banal, an einem Stück ohne Ende nonstop biste hip trägst du Highheels oder flipflop, hast'n großen oder'n kleinen - Kopp, wie war der Stuhlgang, was geht ab, Mann!? Selfiemanie in Akribie, überall in allen Lagen, soviel Irrsinn, nicht zu ertragen. An manchen Tagen will ich bloß fragen, wie dämlich ist die Welt eigentlich. Auf Elite Partner sucht man sich bis man sich findet, auf Tinder daten schon Kinder und Chatroulette ist die reinste Wichsparade, keine Gnade. Oh du armer Augustin alles ist - schiss.
von Heho Tyrannosarurus, veröffentlicht am 5. Juni 2018
1
Lyrik des Tages

Adventszeit

Früher war das alles richtig,
Doch mit den Jahren ist mir anderes wichtig,
Heute weiß ich, es kommt nicht darauf an,
Was hängt grandioses am Bäumchen dran.
von Heidemarie Jaskusch, veröffentlicht am 2. Dezember 2011
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Lyrik des Tages

Überlistet

Hirsch nur die Tore Sch nur die Ruhe des Kater Tier ist ein echter Kavalier Rock getreulich vor dem Garten meine Heimkehr zu erwarten schnurrt wo ich auch geh und steh weil ich Katzen Deutsch Versteh Schwänzchen wedeln heißt Hurra Buckel kümmern aber na und was heißt der Fi das lass ich mir nicht gefallen Schnur der Karte dann ist's gut knuddel das bedeutet Wut
von Heike Rosenberg, veröffentlicht am 29. November 2016
4
Lyrik des Tages

Mein Werk

Die Bäume
Oh welche
PRACHT
Sacht ging ich zur Nacht
Legte mich in deine Arme
Meine Dame
Und über uns die Sterne hell wie wunderbar verging so schnell, die Baumwipfel tanzten und wir schliefen ein. Oh wie war das schoen mit dir allein zu sein,
Meine auserwählte Perle herrlich als ich über dein Haar Strich als das Messer dir ins Herz stich, da war es vorbei mit uns zwei, du gingst dahin und ich stand dabei. Wie du mich angesehen hast, ja daran werde ich immer denken meine Liebe, dein Blick klar wie die himmlische Nacht, was hast du nur mit mir gemacht, dass ich dich einfach umgebracht!? Ich widme dir nun diese Zeilen, um dir mitzuteilen, alles kann lyrisch romantisch erscheinen und so ist selbst ein Mord ein lyrische Fest, oh welch Quell, sind mir, meine Beste, deine sterblichen Überreste.Auf immer und ewig und nimmer mehr wieder, sollen das meine letzten Worte sein, von mir für dich mein Engelein. In Liebe dein
von Hein. Z, veröffentlicht am 5. Juni 2018
1
Lyrik des Tages

Vati und Bruno im Zoo

Bin ich verwandt mit diesen Affen??
Das fragt Klein-Bruno sich.
Ich kann doch nicht so komisch gaffen,
hab im Gesicht nicht Haare, schauerlich.?

Der Vati doch, er trägt behaaret das Gesicht.
Ob er verwandt ist mit dem Pavian?
Ob ich ihn frage, keck und schlicht?
Vielleicht stammt er vom Höhlenmenschen Rulaman??

Ob Rulaman, ob Pavian,
ich Bruno, komme nicht aus diesem Zoo.
Ich bin ein Junge, bin ein Mann
Und mag den Vati trotzdem so.?
von Helmut Übelmesser, veröffentlicht am 12. Dezember 2011
4
Lyrik des Tages

Nie wieder !

Du,
siehst Du den,
ja,den dort ,
der sich mühsam über die Straße schleppt ?
Du fragtest, warum er nur ein Bein hat ?
Nein, nein, er wurde nicht so geboren,
e r hat sein Bein im Krieg verloren,
in der Hölle von Stalingrad,
in welche er marschieren mußte
und in der er schießen mußte.
Und fragst Du ihn,
ob sie widerkommen soll, diese Hölle,
wird er sagen,
nein,
er wird schrei`n:
nie wieder Krieg !
von Henning Falkenbach geb. 1941, veröffentlicht am 24. Juli 2017
2
Lyrik des Tages

Feder, Tinte und Papier

Feder, Tinte und Papier,
ja das wünsch' ich mir!
Gute Laune und viel Zeit,
lege mir bitte auch bereit!
Zum Schluss bitte noch Kreativität,
am Besten von früh bis spät!
Damit ist es auch genug,
sonst mache ich noch zu viel Unfug!
von herminchen, veröffentlicht am 12. Juni 2018
7
Lyrik des Tages

Der Narr

Er hat begehrt doch nie geliebt
Hat geträumt doch nie gelebt
Er hat gespielt doch nur verloren
Hat gehofft und auf sein Glück geschworen

So lebt er fort, Tag ein, Tag aus
Das Ungewisse stets voraus
Mit keinem klarem Ziel vor Augen
Doch fragend: was könnt ich nur taugen?
von Herr Weißnix, veröffentlicht am 27. Mai 2016
7
Lyrik des Tages

Und doch...

Und doch...

Geschichten schreiben Ewigkeiten
und sollen uns noch ewig leiten,
in ferne Welten, ferne Zeiten,
in die unendlich großen Weiten.

Und doch…

Das Leben bleibt in Einbahnstraßen.
Erst leben wir das Sein, dann rasen
wir durch das Leben, ohne irgendwann zu sein.
„Wir geben unser bestes“ dann und wann zum Schein.

Und doch…

erlauben wir uns, jeden Tag zu träumen
von weiten Wiesen, Feldern, großen Bäumen,
die morgen gänzlich schon verschwinden werden.
Wir bauen uns die Höllen auf und in den Erden.

Und doch…

verbleiben wir blind und taub immerfort im Leben
und sprechen nun auch unser letztes Wort im Streben.
Der jüngste Morgen zeigt sich noch in seinen Farben.
Wir sterben bald darauf an unsren kleinsten Narben.
von herr-snyder, veröffentlicht am 28. Juli 2018
1
Lyrik des Tages

Dein sein

Dein sein ist Liebe, dein sein ist Herz
ist Freude und manchmal auch Schmerz
Dein sein ist Sehen, was andre nicht seh'n
sind Farben und machmal auch geh'n
Dein sein sind Rosen, die bunten Blumen im Gras
sind Wälder und manchmal Scherben aus Glas
Dein sein ist Tiefe, ein Spüren ein Sehnen
ist Himmel und manchmal auch Tränen
Dein sein sind Träume, am hellen Tage gemacht
ist Schweben und manchmal Angst in finsterer Nacht
von Holger Freund, veröffentlicht am 10. Juli 2016
8
Lyrik des Tages

Halb

Liebe zwischen Boden und Seil
niemals ganz, immer zum Teil
fast ständig einsam, selten gemeinsam
kommst und gehst wie's gerade passt
bist immer Besucher, immer nur Gast
halbes Herz, ganzer Schmerz
von Holger Freund, veröffentlicht am 10. Juli 2016
6
Lyrik des Tages

Was ich für dich gern wäre

wäre ich ein Kämpfer, ich kämpfte für dich
wäre ich ein Tänzer, ich tanzte für dich
wäre ich ein Maler, ich malte für dich
wäre ich ein Sänger, ich sänge für dich
wäre ich ein Musiker, ich musizierte für dich
wäre ich ein Sieger, ich siegte für dich
wäre ich ein Zauberer, ich zauberte für dich
doch ich bins nicht und wär doch gern alles für Dich
aber du bist das alles und auch alles für mich
von Holger Freund, veröffentlicht am 10. Juli 2016
9
Lyrik des Tages

Körpersprache

Wenn der KOPF sich zerbricht
schweißgebadet beide ACHSELN
der Körper zu uns spricht weil
Dinge über den KOPF wachsen

aus dem BAUCH heraus entscheiden
die Dinge selbst in die HAND nehmen
KNÖCHELtief ins Leben stürzen
HALS über KOPF das Jetzt würzen

barFUß auf zum NABEL der Welt
mit einer HANDvoll Mut nur das zählt
der Körper als POet
AchillesVerse seine Sprache
der POeSie ein OHR leihen
sprachs los wirds gedeihen
von Hörbi, veröffentlicht am 11. Dezember 2015
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Lyrik des Tages

394. | tal - chorus 1 (ganz neu)

Im dichtn dschungl da gefühle,
kämpf i mi duach a regnwond aus tränen und soiz
Im duaschtign sumpf da kalküle,
klopf i liaba rhythmisch kompliziat auf ton und hoiz
Im giarign sog da gelüste,
befrei i mi von jeda disziplin und moral
Do om rond diesa steiln küste, begreif i east die zabrechlichkeit von diesm TAL.
von http://philjazzmetal.blogspot.co, veröffentlicht am 10. November 2016
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Lyrik des Tages

weisse taubm 391. | strophe 1

Vabreitn ongst und schreckn, jede nochricht negativ,
kinda hungrig vareckn, hoibmond und kreiz stehn scho schief

Des amen homs vagessn, den woahn gott homs negiat,
kinda hom nix zu essn, des wesn manipuliat

Schlogzeiln san schwoaz gross und fett, pessimismus pua und nockt,
des bese lauat untam bett, wiad mit rota foab vapockt

Olle sans unzufriedn, woin afoch imma nua meah,
des bese hot entschiedn, da schwoche mocht ka gegnweah.
von https://philjazzmetal.blogspot.co.at, veröffentlicht am 26. Oktober 2016
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Lyrik des Tages

Die Henne und das Ei

Die Henne legt ein Ei,
da ist ja nix dabei.
Wer war zuerst dabei?
Die Henne oder Ei?
Das bleibt die Teufelei!
von Hühnerschreck :-, veröffentlicht am 2. Februar 2012
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Lyrik des Tages

Selberschuld

Weltoffen, auf verbesserungen hoffen,
von Angst getroffen und mit Desperados vollgesoffen.
Ich wird von Schuldgefühlen übertroffen, lass meine Wunden halboffen, ja,
hier bist du unverschlossen eingetroffen.
Jetzt wird unbetroffen mitgesoffen und der Zusatz? Zusatzstoffe,
da bleib ich mal ergebnissoffen und tanz blutversoffen weiter.
von I8asunbeam, veröffentlicht am 6. November 2018
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