Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Glaube

Misstönend in meinen Ohren
die Kirchenglocke erschallt,
ganz früh am Morgen
die Sonne das Morgenrot erst malt.

Religiösität ist dort fehl am Platz,
wo der Glaube an einen Selbst fehlt,
zwitschert mir der Spatz
und entschwindet frei ins Himmelsreich.
von Anonym, veröffentlicht am 13. Januar 2013
9
Lyrik des Tages

Sinken

Splitternde Balken wie Knochen, schweres Segel bläht ein letztes Mal im Wind, wie ein letzter Schlag des Herzens. Das Schiff wird untergehn, kein Mann das Ufer je wieder sehn. Der Kapitän steht klammernd an der Reling, bleiben oder springen?
Die See die braust, es ist, als ob lockende Stimmen singen. Lass dich fallen, du wirst sinken wie leblos Stein, und auch bald auf dem Grunde liegen als Gebein
von Anonym, veröffentlicht am 16. Juli 2012
9
Lyrik des Tages

Held

Gibt es den Held, aus vergangenen Tagen?
Lebt er dort, wo die Geschichten es sagen?
Wer weiß das schon .. es bleibt ein Geheimnis,
doch wir stellen Fragen, weil es doch so leicht ist
Alte Legenden wurden zum leben erweckt,
Gewinner, die man nur mit Liebe empfängt
in ehren hält, bis auch der letzte fällt,
jeder hat ihn, diesen einen Held
von Anonym, veröffentlicht am 13. Januar 2013
13
Lyrik des Tages

Strudel des Lebens

Ich weiß nicht, was ich will. Zu viel, zu wenig, zu schwer, zu leicht. Ich weiß nicht, was wirklich ist. Blitze, Donnern, Stille, dann wieder Brausen, das sausende Leben lässt mich nicht mehr frei. Farbige Strudel, die mich aufsaugen. Hier in meinem Himmel, in meiner Hölle. Teile meine Angst, meine Freude, und wenn es zu Ende geht und du mich wirklich siehst, sei dabei.
von Anonym, veröffentlicht am 18. Juli 2012
4
Lyrik des Tages

Schule

Misstönend in meinen Ohren,
die allzeit bereite Schulglocke.
Wär ich doch nie geboren,
hätte ich doch keine Sorgen.
Die Schule quält,
die Schule stinkt.
Während das Niveau der Schüler steigt,
doch der Grad ihrer Lebensfreude sinkt.
Wie sehne ich herbei die Stunde der Entlassung, um Hausaufgaben machen zu können und dabei zu verlieren die Fassung.
von Anonym, veröffentlicht am 14. Januar 2013
8
Lyrik des Tages

Gedankengang

Immer, wenn ich durchs Gewirr
in meinen Gedanken irr,
bleibe ich an tausend Ecken
darin stecken.

Immer, wenn ich meinen Weg
in Gedanken überleg,
komme ich ein Stückchen weiter.
Das macht heiter.

Immer, wenn es weitergeht,
in meinen Gedanken steht,
wie ich liebe und nicht hasse.
Das ist klasse.
von Anonym, veröffentlicht am 7. September 2016
9
Lyrik des Tages

Gedankenkreisel

Gedanken, die um den Gedanken kreisen,
eine unendliche Geschichte, könnte man meinen.
Schritte auf der Stelle,
ein Stein, der - ins Wasser geworfen - seine Kreise zieht.
Es wird dunkler, ist schon lang nicht mehr helle
der sinkende Stein den Grund berührt.
Anfang und Ende erreicht,
der Stein nun an einem Seil.
Heraufgezogen wird ins Wasser ganz seicht,
die Gedankenwelt scheint wieder heil
von Anonym, veröffentlicht am 15. Januar 2013
9
Lyrik des Tages

Mit dir

Ich suche deine Augen, die mir die Lebenskraft aussaugen. Ich kann nichts von dir erwarten, habe deine Absichten schon erraten. Werde dir dennoch folgen, denn wenn nicht, wirst du mich auf ewig verfolgen. Träume werden oft zu Albträumen, die länger im Gedächtnis bleiben und auch den wachen Weg säumen. So war es auch mit dir, warst mein himmlischer Traum und wurdest zur Qual. Stehe nun vor der Wahl,
von Anonym, veröffentlicht am 20. Juli 2012
9
Lyrik des Tages

Auf der Suche

Ich finde dafür keine Worte,
hatte ich doch an diesem Orte
der Weisheit endlich Raum gegeben.
Nun muss ich gnadenlos erleben,
sie fiel aus der Bewertung raus.
Na gut, ich mach mir mal nichts draus,
Die Lyrik ist ein weites Feld.
Der, der zu ihren Lesern zählt,
wird mit Fragmenten, Fetzen, Splittern
verdonnert wie zu Ungewittern,
chaotisch halt und nicht zu fassen.
Sollt ich die Finger davon lassen?
von Anonym, veröffentlicht am 8. September 2016
9
Lyrik des Tages

Was du willst, was du kriegst

Ein Widerspruch in sich,
das, was du willst, das, was du kriegst.
Willst du mehr als dir gegegeben,
wird es zum Kampf, dein Leben.
Dem Glück hinterherhetzend,
bist du zum Ende hin doch nur der Letzte.
Gerechtigkeit, was soll das sein?
Dieses Streben nach allem Ersehnten vergiftet dein Herz einst so rein.
von Anonym, veröffentlicht am 16. Januar 2013
6
Lyrik des Tages

Hungertanz

Ich will mehr, mehr von allem
Es brodelt in meinem Herzen
mehr, mehr, mehr
es schreit, es begehrt nach mehr
Sag Herz, wovon willst du mehr?
es will mehr, mehr, mehr von allem
es sticht in meinem Herzen
mehr, mehr, mehr
Sag Herz, was macht dich glücklich?
Immernoch will es mehr, mehr, mehr, mehr von allem

Es zerreisst unter fürchterlichem Schmerz
Es schreit nicht mehr nach mehr, mehr, mehr von allem
von Anonym, veröffentlicht am 30. Juni 2013
10
Lyrik des Tages

Innerer Kampf

Ein lautlos Gewitter, dennoch wütender Sturm, zieht durch mein Wesen und ich erblicke den Schnitter, bin noch gefangen in meinem selbst erbauten Turm.
So ziellos wie ich renne, oder krieche ich? Erreiche ich meine verlogenen Ziele nicht, ein gleisend Blitz mein Inneres erhelle, sodass mich überwogt die rettende Wahrheit wie eine Welle.
Sinnlose Gedanken heißt Wörter ohne Sinn.
Endlich der Blitz, der öffnet die Augen, doch ebenso zerstört und macht mich blind.
Der Tod streckt aus die Arme, mich als Opfer auserkoren, ich winde mich, dass er sich erbarme, doch zu viel gewollt und alles verloren.
von Anonym, veröffentlicht am 20. Juli 2012
8
Lyrik des Tages

Killer

Ich bin ein eiskalter Killer,
aber nur eine Gefahr für mich selber.
Lös mich auf im sauren Bad negativer Gefühle,
Stück für Stück für Stück.
Mein Verstand sagt mir lauf, ja renn,
doch wohin soll ich mich flüchten,
wenn der Feind ich selber bin,
es macht keinen Sinn.
von Anonym, veröffentlicht am 16. Januar 2013
5
Lyrik des Tages

Yet another...

Faszinierend, wie wir doch alle das selbe fühlen,
wie uns, jeden auf die gleiche Art und Weise,
die selben Gefühle zerwühlen.
Ich möchte nicht viel sagen, aber kurz appellieren,
das Leben ist ein Kunstwerk aus den verschiedensten Acrylen,
also beugt Euch nicht den Zwängen, um Eure Individualität zu verlieren.
von Anonym, veröffentlicht am 3. Februar 2014
5
Lyrik des Tages

Poesie im Schatten

Ach Lyrik schreiben ist so leicht,
du schreibst und schreibst vom Herzen,
und es ähnelt sich dem Winde gleich,
mit Zeilen und zarten Fingern gar,
wird jedes Gedicht ganz wunderbar.

Doch schalt lieber aus das Licht,
wenn du anfängst zu dichten,
mit schwungvollen Wörtern über alles zu richten,
denn für Dumme ist die Dichtkunst nicht.

Drum bist du im Schatten,
denn über Poesie kann man nicht schnacken,
drum leg deinen Kopf mal schön in den Nacken
denk an die Dummen und vergiss nicht das kacken.
von Anonym, veröffentlicht am 22. August 2014
16
Lyrik des Tages

Gewagt, gesagt

Ich sag mal so - oder lieber doch nicht?
Gehts euch auch so, dass man spricht,
wie der Schnabel halt so plappert fix,
und du weißt gleich, das war wieder nix?
Dabei hatte man doch was Gewichtiges
auf dem Herzen. aber wohl nichts Richtiges,
was andere tatsächlich hören wollen.
Ach die Ollen! Dann sollen sie sich eben trollen.
Ich habs jedenfals gewagt und mal so gesagt.
von Anonym, veröffentlicht am 11. September 2016
4
Lyrik des Tages

Whatwhat

Ich brauche nur wenige Sekunden, um Gedichte zu schreiben,
die nur wenige begreifen und die den wenigsten in Erinnerung bleiben.
Doch schreibe ich mit Wort und Zeile, was mein Herz mir sagt, aus Langeweile.
Da steh ich dann ganz still an einer Stelle und frage mich,
möglicherweise bin ich nicht normal, sondern wahnsinnig.
von Anonym, veröffentlicht am 22. August 2014
7
Lyrik des Tages

Unruhe

Ich existiere doch nur noch zwischen Wahn und Wahnsinn, der meine kranken Gedanken hetzt. Keine Ruhe, die ich so dringend brauche, die ich wahrscheinlich schon immer suche, ist mir von je her vergönnt. Psychische Störungen und davon genug, der erschöpfende Sog gibt nicht nach, auch wenn ich mich selber über meinen üblen Zustand belog.
von Anonym, veröffentlicht am 22. Juli 2012
5
Lyrik des Tages

Der Winter

In dieser Jahreszeit fährt jedes Kind Schlitten,
und lässt sich von den Eltern nicht nach Hause bitten.
In dieser Jahreszeit wird fleißig gebacken,
für den Weihnachtsmann der versucht die Geschenke einzupacken.
So gut wie jeder weiß welche Jahreszeit es ist,
und wer nicht für den ist es eine Frist.
Natürlich ist der winter gemeint mit dem Weihnachtsmann,
wir lieben ihn und alles was er kann.
von Anonym, veröffentlicht am 2. Oktober 2015
7
Lyrik des Tages

Alles Gleich

Gestriger Tag, morgiger Tag,
alles in Einem.
Nichts, was ich daran mag,
nicht einmal die Versuche des Reimens.

Farben vermischt, Grau in Grau,
ist das der Horizont
einst so sommerblau?
Es ist Winter, aber die Zeit, die rennt.
von Anonym, veröffentlicht am 19. Januar 2013
4
Lyrik des Tages

In meinem Herzen

Überall Freude und fröhliche Gesichter,
die Welt scheint sich nicht mehr zu drehn.
Strahlende Augen und glitzernde Lichter,
ich würd dich so gerne so unbeschwert wie früher sehn.

Weihnachten soll glücklich machen,
doch mein Herz zerbricht fast.
Wie sie alle lachen,
in ihrem Herzen keine Last.

Es fällt mir so schwer
Ohne dich ist es nicht das Selbe
Oh man, ich vermiss dich so sehr!
von Anonym, veröffentlicht am 22. Dezember 2011
14
Lyrik des Tages

Un-rhythmisches Chaos

Die Gedanken hecheln wie stumpfe Hunde
Obschon der frühen Stunde
Der Atem rast gedämpft durch blassen Dunst
Worte verschmieren wie schlechte Kunst.

Ich starre auf Buchstaben
Kein klares Wort fällt mir ein
Meine Synapsen klatschen auf Papier
Gejagt wie ein wildes Tier.
von Anonym, veröffentlicht am 28. Juli 2012
4
Lyrik des Tages

Ach, Worte aus meiner ersten Liebe...

Denke niemals, dass ich dich nicht geliebt habe und dass ich dich nicht liebe. Werde glücklich mit deinem neuen Freund. Aber ich werde es nie zulassen, dass dir jemand weh tut. Behalte mich in Erinnerung, als wäre ich ein schöner Traum gewesen. Denn du warst mein schönster im Leben, den ich nicht aufgeben wollte. Vergiss mich bitte nicht. Weil dich, werde ich nie vergessen. Ich liebe dich für immer
von Anonym, veröffentlicht am 26. Dezember 2011
3
Lyrik des Tages

Puppentheater

Regen fließt die eisigen Wangen, herab so, wäscht die Tränen.
Die ganze Maske wird abgetragen, doch dahinter: keine Seele, kein Leben.
Wie eine Puppe, leblos, still. Die Augen starr und leer.
Der Vorhang ist gefallen, das Theater ist vorbei.
Doch wer man ist, das fragt man sich.
Man weiß es nämlich selbst nicht mehr.
von Anonym, veröffentlicht am 4. Mai 2012
10
Lyrik des Tages

Sie

Ihr Duft
Ihr Lachen
Ihre Umarmung
Ihre Küsse
Nur bei ihr bin ich glücklich
Ach wüsst sies nur
von Anonym, veröffentlicht am 17. Februar 2014
7