Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Weihnachten vor der Tür

Weihnachtszeit, so nah und fern.
Achtsamkeit, der hellste Stern.
Tannenbaum, bunt vor der Tür.
Kindheitstraüme auch dafür.
von Monika Herschler, veröffentlicht am 17. Dezember 2011
18
Lyrik des Tages

Halloween

Weißes Gerippe entkam des Waldes Rand,
Rote Augen glühten vom schwarzen Gewand,
Tat Schritt für Schritt bevor es verschwandt
In den Straßen einer weißen Stadt, unbekannt

Es mischte sich dort unter blinde Buben -
Lugte durch Fenster in helle, warme Stuben,
Starrte hinab in dunkle Schattengruben -
Klimpernd in der Knochenhand die Todeskuben

Hunger floß durch Leere wie dunkles Blut
In verrottetem Bauch eine rauchende Wut,
Auferstanden durch jene brennende Glut,
Die vertilgt mit einem feurigen Blick jeden Mut

Hinter ihm die Toten, mit schweren Gaben,
Scharrten Erde, um Schreie zu vergraben
Erzählten in leisem Murmeln dem Knaben
Die Geschichte des letzten, einsamenen Raben

Dessen starke Flügel schwangen ihn empor
In windige Lüfte so hoch, der Atem gefror
Mit ihm flogen die Krähen, krächzten im Chor:
"Auf, nur auf, öffnet bloß weit das Weltentor!"

Der Himmel blutete in leuchtenden Strahlen,
Blinzelnde Sonne beschien schwach die kahlen Schalen

Kam einmal der Tod zurück,
Verliert das Leben, Stück für Stück.
von Moonconqueror, veröffentlicht am 30. Oktober 2018
6
Lyrik des Tages

Hä? 2: Konstruktion in Blau

Zeigst du Winter, uns die Bilder,
glaubst du stets am Baum zu gehen?
Setzte dich auf deine Leiter
und beginn dass Rollenspiel.
Rostig, rostig oh du Falter,
leg dich auf dein Lebensalter,
steig hinab zur Kanne wohl,
leg dich hin und rülps auf Kohl.
von Möp, veröffentlicht am 9. September 2014
2
Lyrik des Tages

VBA - Qualifikation

Ich bin im Rappen ungefähr so wie Klitschko im Boxen
Ein Punch und ihr zerfallt alle wie Klinopyroxen.
Ey, Pisser, ruf schon mal den Gerichtsvollzieher
Du wirst weinen während ich aus dem Gericht stolzier
von MunaZ, veröffentlicht am 19. November 2013
1
Lyrik des Tages

Die kleinen Dinge...

Leben und Sterben,
darum dreht sich alles.

Null bis hundert,
nur das Zählt.

Doch sind es doch die kleinen Dinge,
Die das Leben vom sterben unterscheiden.

Schlaffen und essen und trinken und küssen,
Das sind die Sachen die das Leben versüßen.

Nur braucht man dafür ne passende Seele,
denn Spaß mach das Leben doch nur mit Liebe.
von Murat Öz, veröffentlicht am 13. Februar 2013
5
Lyrik des Tages

Die Farben der Liebe

Liebe ist nicht schwarz...
Liebe ist nicht weiß...
Liebe ist bunt...
Bunter als jede Blume, die wachsen kann,
aber wie sie blühen kann, kann sie auch welken.
So wie die schönste Blume auf der Wiese,
zertreten werden kann,
kann die Liebe schneller sterben als wachsen.
Die Liebe braucht Zeit und Rücksicht,
doch kriegt sie es nicht,
stirbt sie bevor sie ihre volle Schönheit zeigen kann.
von Murat Öz., veröffentlicht am 13. Februar 2013
2
Lyrik des Tages

Hauch von Sehnsucht

Sehen würde ich dich jetzt gerne
ohne Sprache
nur ein Blick
nur eine tiefe Umarmung
der Duft deines frischen Haares
dein warmer anschmiegsamer Körper
deine zärtliche Hand
an meinem Rücken
welche Feuer entfacht
und dein sanfter Atem
der alles wieder erstickt
und uns wieder zu getrennten Wesen macht
um mich wieder zurückzubringen
in diese kalte Nacht.
von nachtfalter, veröffentlicht am 13. Januar 2015
8
Lyrik des Tages

Sommernacht

In einer schönen Sommernacht, sternenklar und lau,
Stehn die Stern am Firmament, in zahlloser Schar.
Und dieser kleine Stern dahinten,
Ganz allein und winzigklein,
Er funkelt wie deine Augen,
Wunderschön, hell und klar.
von Nashi, veröffentlicht am 26. Februar 2016
5
Lyrik des Tages

Herztag

Manchmal denke ich dass Du mich jetzt schon
besser kennst als ich mich selbst.
Dabei kennen wir uns beide
gerade mal ne kurze Weile.
Gerade so, dass Du schon zu mir hältst.
You drive me crazy. And I love it.
Du machst mein Leben grad komplett.
Nie hab ich mich allein gefühlt.
War glücklich auch mal nur mit mir.
Jetzt kenne ich die andere Seite.
Und will allein sein nur mit Dir.
von Nema, veröffentlicht am 1. März 2018
9
Lyrik des Tages

Rote Rose

Da stand sie, einsam und verschlungen bald,
eine rote Rose vom finsteren Wald.

Als ich zu ihr kam und sie erblickte,
sah ich, wie sie in Tränen erstickte.

Ich tröstete sie und war für sie da
- wie warm und zart sie doch war!

Doch ihr wahres Gesicht erkannt ich erst jetzt.
Es war meine Freundin die mich hat verletzt.

Ohne nachzudenken, ging ich daher fort
vom einsamen, finsteren Ort.
von Nice0ne, veröffentlicht am 20. Mai 2012
11
Lyrik des Tages

Rosen für Angelina

Einmal saß ich an der kalten Wand,
da kam sie und berührte meine Hand,
ich ließ sie nicht los,
sie war schön wie 'ne Ros'!
Es war wirklich wahr!
Ihr geschmeidiges Haar
ich durfte darin wühlen,
und ihre zarte Haut spüren!
Ihre vollen Lippen!
Ich könnte umkippen,
ihr schöner Augenkranz,
der verzaubert mich ganz!
Ich glaubte es kaum,
es war nur ein Traum!
von Nicholas, veröffentlicht am 8. Januar 2016
4
Lyrik des Tages

Du bist!

Name du bist die Sonne in meinem Sonnenaufgang
Du bist die Dusche in meiner Badewanne
Du bist mein Regenschirm bei Regen
Du bist mein Regenbogen bei schlechtem Wetter
Du bist einfach mein Mann
von Nicht-Stefan, veröffentlicht am 19. September 2013
6
Lyrik des Tages

Lernen

Eine Katze haben ist loslassen lernen.
Ihr wie einem kleinen Kind mehr und mehr Liebesstücke nur in die Brotbox zu packen und sie länger und länger allein in die Welt hinauszulassen.

Eine Katze haben ist lieben lernen.
Nicht festhalten, sondern dem anderen Wesen mehr und mehr zu vertrauen, dass es wieder und wieder zurückkehren wird. Aber jedesmal wird es ein kleines Wunder sein dass es tatsächlich passiert.

Eine Utopie?
Oder ein Manifest? Ein Befehl?
Lieben lernen.
von nickse, veröffentlicht am 28. März 2014
11
Lyrik des Tages

Das Glücksgefühl anders ausgedrückt

Du Goldfaden des Schicksals,
Du Seufzer der Erfüllung,
Du Klebstoff der Existenz,
Du Seelenbalsam des Himmels,
ach du Schutzschild des Gemütes.
Du bist die Krone auf dem Haupte der Toleranz,
schützt wie Knoblauch vor den Fangzähnen der Verzweifelten
und sattelst Pegasus für den Ritt auf der Milchstrasse...
Wie gerne würde ich auf den Sonnenstrahlen tanzen, doch vorher müssen wir uns noch finden!
von Nicky, veröffentlicht am 25. Januar 2014
3
Lyrik des Tages

Bruderliebe

1.Strophe:
Ich sitze an ‘nem Ufer
und schau in die Ferne
Vermisse meinen Bruder
Hinunter tropft `ne Perle
Mit Tränen in den Augen
Denk ich an alte Zeiten
Die Memorys entstauben
Und in die Träume gleiten

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
Unsre Zeit ist vergangen

2. Strophe:
Ja, es stimmt wir hatten streit
Und wir war ‘n nicht immer gut
Doch mit ihm verging die Zeit
fast immer wie im Flug
Zusammen Scheiße bauen
Und unsre Eltern nerven
Andere Jungs verhauen
Und mit Sachen abwerfen

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
unsre Zeit ist vergangen

Bridge:
Nun bin ich hier allein
Und ich denke an ihn
Das alles kann nicht sein
Er hat das alles nicht verdient
Schlussendlich bringt es nichts
Seine Seele steigt empor
Er sucht den Schutz des Lichts
Und wir Singen im Chor

Refrain:
Er war alles für mich
Wir war ‘n wie Ying und Yang
Doch jetzt ist er im nichts
unsre Zeit ist vergangen
von NilsV, veröffentlicht am 16. Dezember 2018
5
Lyrik des Tages

Selbstbewusst

Ich bin jemand, der trotz Erniedrigungen sich nicht unterkriegen lässt.
Denn ich bin nicht so an die Gruppe gebunden, wie der Rest.
Und ich finde das ist etwas, das mich ausmacht,
ich geh weiter hin meinen eigenen Weg, auch wenn jeder mich auslacht.
Genau das ist es was mein Selbstvertrauen stärkt,
ich hoffe, dass ihr es euch endlich merkt....

Ich lass mich nicht unterkriegen
von ninsteriox, veröffentlicht am 28. November 2015
3
Lyrik des Tages

Das Tribut

Das Spiel:
Ich sehe höre spüre rieche
Ich gehe laufe sprinte krieche
Ich schleiche kämpfe töte hasse
Ich raste handle tarne lasse.
Der Weg:
Ich verstehe verfluche protestiere
Ich entmachte befreie rebelliere
Ich arbeite verbinde progressiere
Ich versuche verderbe vegetiere.
Der Fall:
Ich finde erweitere
Ich verfalle scheitere
Ich verschwinde erblasse
Ich hindere verlasse.
Das Leben:
Ich steige
ich bleibe
Ich herrsche
ich sterbe
Das Ende:
Ich bin, ich war
von Noelseppel, veröffentlicht am 29. Januar 2014
5
Lyrik des Tages

Niemand

Du, wir sind gleich, auch wenn uns sovieles Unterscheidet,
jeder wurde schonmal verletzt, aber die Wunden heilen.
Du könntest ausrasten, aber musst den Pegel halten,
jeder geht sein Weg, aber, soviele gehn den Falschen,

Viele werden Fehlgeleitet, aber, was soll man machen,
wenn es der Mensch für richtig hält, ist es doch seine Sache.
Hier läuft alles grade, hm.. oder Verkehrt?
Kinder verhungern auf Straßen, aber.. Nobody cares.
von NoName, veröffentlicht am 31. Juli 2015
7
Lyrik des Tages

Nordstadt

Schon wieder die Chance verpasst
es wirft dich in den Matsch
der Tatsachen die dich einfach nicht loslassen
und antreiben aufzusteigen
von 39 Stunden die Woche siehst du nicht mehr
als so mancher von seinem Harz 4.
Ist nicht gerecht
der ganze Druck und doch steigt dieser weiter an
bis man nicht mehr kann, man sich verkriecht
und danach fragt:
wann ja wann fängt endlich ein besseres Leben an?
von Nordlicht, veröffentlicht am 9. November 2019
0
Lyrik des Tages

Neue Männlichkeit

Ich wollt ich wär ein Gummibär,
dann wär das Leben nicht so schwer.
Bräuchte nicht zu jagen dann,
stünde im Beutel meinen Mann.
von nurfrager, veröffentlicht am 6. Oktober 2012
2
Lyrik des Tages

Déjà-vu

Alles ist vergänglich, vergeblich, ohne Sinn!
Nichts ist beständig, gibt es einen Gewinn?
Generationen kommen und sie gehen,
nur die Erde bleibt immer bestehen.

Die Sonne geht unter und sie geht wieder auf.
Jeden Tag nimmt sie denselben Lauf.
Der Wind weht mal von hier, mal von dort.
Macht immer wieder den gleichen Sport.

Alles Wasser der Flüsse mündet im Meer
Nie wird es voll, regnet es auch sehr.
Nicht alles in Worte fassen kann er ganz,
der Mensch, war er doch Gottes Abglanz.

Das Auge sieht sich nie satt und das Ohr,
dass es nicht hört, das kommt nicht vor.
Was einmal war, wird wieder so sein, nun
wie auch getan, man wird es wieder so tun.

Es ist nichts Neues unter der Sonne geschehen
Auch wenn das Manche anders sehen
Alles war schon mal da, in einer anderen Zeit
Doch die Vergangenheit ist manchmal zu weit

Denn wir denken nicht mehr an das, was vergangen
An die Menschen, die vor uns sind gegangen
Generationen kommen und sie gehen,
nur die Erde bleibt immer bestehen.

(In Anlehnung an Prediger 1,1-11)
von NyJoen, veröffentlicht am 14. März 2017
5
Lyrik des Tages

So oder so gesehen

Ich roch an der Rose und mich stachen ihre Dornen
Ich pflanze Liebe und ernte Hass
Ich schau in die Weite der Welt und stehe am Abgrund
Ich atme das Leben und weiß um den Tod
Ich liebe das Licht des Tages und fürchte die Dunkelheit der Nacht
Oder so gesehen
Mich stachen ihre Dornen, aber ich roch trotzdem an der Rose
Ich ernte Hass, darum pflanze ich Liebe
Ich stehe am Abgrund und schaue in die Weite der Welt
Ich weiß um den Tod, deshalb atme ich das Leben
Ich fürchte die Dunkelheit der Nacht
von Oliver Delastere, veröffentlicht am 11. Juli 2016
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Lyrik des Tages

Zwischen zwei Herzschlägen

Einen Herzschlag konnte ich Berge schieben
beim zweiten verließ mich schon der Mut
von dir ist nichts geblieben
der Dolch ist rot vom Blut
von Oliver Delastere, veröffentlicht am 12. Juli 2016
5
Lyrik des Tages

Winter Adé?

Der müde Mann verlässt das Feld
er rollt den weißen Teppich ein
es ist nun mal der Lauf der Welt
der Frühling kommt durchs Tor herein

Des Menschen Auge sieht bald grün
zarte Knospen sind vor dem Erwachen
bald werden sie zu bunten Veilchen blühn
und den Duft des Frühlings mit entfachen

Die Sonnenuhr wird nun gestellt
der Triumpfmarsch kann beginnen
allen es gar wohl gefällt
die Gefühle sich besinnen
von Oliver Delastere, veröffentlicht am 13. Juli 2016
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Lyrik des Tages

Mein Ich

Suche mich nicht - ich lass mich nicht finden
rufe mich nicht, ich hör niemals dir zu
begehre mich nicht, ich will mich nicht binden
fange mich nicht, Fesseln geben mir keine ruh

Im goldenen Käfig kann ich nicht leben
silberne Löffel sind ein trügender Schein
meine Freiheit zu haben, das ist mein Bestreben
ich bin immer ich und gehör mir allein.
von Oliver Delastere, veröffentlicht am 16. Juli 2016
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