Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Mord am See

Hochgeschreckt, aus dem Schlaf, fällst aus dem Bett, was hat dich aufgeweckt?
Ein Schrei, ein gellender, aus Alpträumen nachhallender, ein Mensch, der rief: Lasst mich los, lasst mich frei!
Bevor er versenkt wurde im abgelegenen See, an den Füßen Gewichte aus Blei.
Schlaftrunken, unbedacht, machst du das Licht an, jemand der dich auslacht...
von Anonym, veröffentlicht am 13. Mai 2012
2
Lyrik des Tages

Durch die Nacht

Ich rufe dich in der Nacht an,
um dir zu sagen, wie ich mich fühl.
Ich möchte dich durch die Nacht fahren,
die Hügel hinunter.

Ich erzähl dir etwas,
was du nicht hören willst.
Ich zeige dir, wo es dunkel ist,
aber habe keine Angst.
von Anonym, veröffentlicht am 2. September 2012
7
Lyrik des Tages

Ohne dich

Aus der Ferne leuchten schwach,
durch die Nebelabenddämmerung,
umgarnt vom Wasserwellenflutenkrach,
tanzen Lichter der Verzweifelung.

Sehnsucht tränt als salzger Bach,
rinnt zur übermächtgen Flut,
weinender Schrei im Sturmeskrach,
ertrinkt meine Seele, meine Glut.
von Anonym, veröffentlicht am 1. September 2013
6
Lyrik des Tages

Wind

Der Wind bestimmt über mein Leben. Mal tragend, mal ziehend. Rückenwind und Gegenwind. Mal schnell, mal still. Unbeständiger Begleiter durch tiefe Schluchten und steile Pfade. Und jetzt weht eine frische Brise in meine Nase, die zeigt mir den Wege.
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2012
9
Lyrik des Tages

Ich und Ihr

Monster, die sich Menschen nennen, haben mich verletzt. Meine Vorstellung von der Welt total verhetzt. Ich frage mich, sind alle so? Trage die gleiche Hülle, aber kehrt man Inneres nach Außen, erkennt man, dass ich anders bin. Was ich denke, ist richtig, und ihr seid alle falsch. Gehe meinen Weg nun alleine, klinke mich aus, aus der Gesellschaft der Schweine!
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2012
9
Lyrik des Tages

Der Swagger

Swag.
Was meint das denn genau? Können wir das wissen?
Heißt das ich bin schlau? Ein mancher hat sich schon
daran die Zähne ausgebissen. Ein jeder hat es, doch
uns allen liegt es fern. Unbegründet ist es noch,
niemand verliert darüber einen Ton. Ist es die Art,
wie ich lebe?
Im Nehmen hart? Macht es mich aus, dass ich anderen immer gebe?
Was sie brauchen? Benötigen und schätzen? Wir erstellen davon ein Bild aus Fetzen,
Niemand kann es wissen, doch eines ist klar.
von Anonym, veröffentlicht am 11. Mai 2015
5
Lyrik des Tages

Fort

Aufgewühlt, seelisch kaputt. Lange nicht mehr ausgeruht, körperlich kaputt. Wo ist der Ort, an dem ich immer war, Frieden gefunden habe, wo die Sicht in die Zukunft war klar? Ich will zurück an diesen sicheren Ort, einfach fort, fort, fort von hier. Auf dass ich nimmermehr wiederkehr.
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2012
10
Lyrik des Tages

Die virtuelle und reale Welt

Hallo mein Freund!
Ja, ich spreche mit dir. Und da du jetzt zuhörst, ein kurzes Wort von mir: Komm zurück aus der virtuellen Welt in die Realität, statt deine Zeit zu verdaddeln, mit gefakten Facebookfreunden zu quasseln, dein ganzes Leben im Voraus zu vermasseln.
Mein Rat: Geh nach draußen und schreite zur Tat!
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2012
9
Lyrik des Tages

Kausalkette

Meine traurigen Gedanken beschwören den Regen herauf und führen mich in noch tiefere Einsamkeit. Meine zornentbrannten, verzweifelten Gedanken können nur mehr Schmerzen verursachen, die irgendwann und irgendwie zu meinem Alltag werden. Meine innerer Tod hat den äußeren, körperlichen Tod zur Folge.
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2012
4
Lyrik des Tages

Defintion Schule und Lehrer

Die Schule ist ein persönlichkeitsaufsaugender Strudel der Sinnlosigkeit.
Nimmt einem alle Freiheit.
Beendet die Kindheit.
Die Lehrer sind personifizierte Teufelshelfer, reinkarnierte Schaben, Zeiträuber, die sich an deinen Leiden laben.
von Anonym, veröffentlicht am 16. Mai 2012
8
Lyrik des Tages

Berlin

Angekommen im Moloch der Helden.
Junge Träume, bebende Hände.
Das Ziel ist das nahende Ende
Und Lobgesang aus allen Welten.

Heiterkeit im glitzernden Schein.
Verzerrte Gesichter, Menschen in Scharen.
Kaltes Silber durchbricht die Fanfaren.
Soll das schon alles gewesen sein?
von Anonym, veröffentlicht am 15. Mai 2015
9
Lyrik des Tages

societas

Wer sind wir morgen, wer heute? Keine Ahnung, ist ja auch egal.
Überschreiten wir Grenzen? Nein? Keine Ahnung, egal.
Was sind Grenzen? Was Grenzen sind. Sind das Grenzen? Ich weiß nicht.
Nichtig? Oder nicht? Vielleicht doch nicht. Oder? Keine Ahnung, ist ja auch egal.
Optionen stehen. Oder? Ich weiß nicht. Egal?
Können wir wählen? Können wir nicht. Was meinst du? Keine Ahnung.
Egal? Determiniert. Oder? Haben wir die Wahl? Fraglich.
Nicht? Doch. Warum? Ich sage Wissen. Frei. Nicht wie wir
von Anonym, veröffentlicht am 10. Mai 2016
8
Lyrik des Tages

Mein Schatten

Egal wohin mein Weg mich führt,
die Ehre stets auch ihm gebührt.
Ich darf vorstellen gestatten,
mein neuer Freund, der Schatten.
von Anonym, veröffentlicht am 31. Januar 2012
22
Lyrik des Tages

Masochist

Das Gift schenke ich mir selber ein und stürze es herunter. Mir der Schmerzen bewusst, die ich damit verursache. Aber reinen Wein gibt es bei mir nicht. Ein Leben voller Lügen, Hass und Bosheit ist mir geblieben. Und ich mache es wissentlich schlimmer, schlage immer in dieselbe Wunde, mit brutalen Hieben.
von Anonym, veröffentlicht am 16. Mai 2012
5
Lyrik des Tages

Ein Tag

Morgenrot, kämpft bis zum Tod.
Bis zur Mittagsstund, dann vergeht das frische Bunt.
Der Himmel klar und blau, wird gen Abend trüb und grau. Nach dem Abendrot die Dämmerung zieht auf,
Sonne und Mond laufen den täglichen Wettlauf.
von Anonym, veröffentlicht am 17. Mai 2012
5
Lyrik des Tages

Der Traum

Verwirrt,vergessen.
Und trotzdem da,
Verliert vermessen, unhaltbar.
Tag ein Tag aus,
gar das selbe,
raubt mir den Verstand
Mein Kopf gefüllt bis zum Rand.
Immer neue Informationen
dies kann sich für mich nicht lohnen
wieso ist es da, warum ist es wahr. Kann es nicht verstehen, dies muss bald vergehen. Halt mich!
von Anonym, veröffentlicht am 15. März 2013
11
Lyrik des Tages

Wo bleibst du?

Wo bleibst du Herz?
Ich suche dich,
hab großen Schmerz
und weine heut,
die ganze Zeit.

Da bist du ja
wo warst du denn?
Dahinten, da!
bei Oma Kenn
Sagtest du mir.
Nun bin ich froh,
ich sag es dir
und kaufe Stroh.
von Anonym, veröffentlicht am 12. Dezember 2015
5
Lyrik des Tages

Der Brief

Die Feder fliegt über vergilbtes Pergament,
im Dunkeln eine Kerze brennt.
Prasslender Regen vor dem Fenster,
eine einsame Nacht gemacht für Gespenster.
Doch einer ist noch wach, sitzt in seinem Gemach.
Schreibt Zeile für für Zeile, einen Brief in wilder Eile.
Mit einem Ruck das Fenster weht auf, nasses Gestürme reißt das Blatt mit heraus. Der Manne springt hinterher, was wohl stand auf dem Papier?
von Anonym, veröffentlicht am 18. Mai 2012
17
Lyrik des Tages

Messerrot

Was kann ich für sie tun sprach er
und ihre Augen standen leer
und seine brannten viel zu sehr
Das kleine Zünglein wohl bedacht das pochte an der Lippe
mit einem leisen Ton drückt er das Messer durch die Rippe
Dann süß sprach sie: Was machen Sie und fiel von des Lebens Wippe
Das Letzte, was sie sah war ihn, sie hatte ihre Augen verliehen
Der Geist der sprang nicht ab vom Messer, war eingeschlossen
von Anonym, veröffentlicht am 16. März 2013
2
Lyrik des Tages

Vergessen

Sanft gehe ich hinaus in die bittere Winternacht und die Putte über mir lacht. Suchst
du das Gras, das herrlich sich an Finger schmiegt und dich in seine
Nähe wiegt?
Oder suchst du den Stern, der über ihm vielleicht scheint,
der jeden Menschen der weint vereint? Durch Lavendel gehe ich,
er lässt mich deinen Geruch vergessen und die Augen, ja, sie nässen.
von Anonym, veröffentlicht am 16. März 2013
7
Lyrik des Tages

Kommerz

Wenn Menschen durch den Alltag schreiten
Leben sie ihre Tage ab
Sie lassen von der Welt sich leiten
Klagen dass die Zeit zu knapp
Was wäre wenn der Tag genutzt,
Man von der Masse nicht beeinflusst wird
Wär unsre Lebensfreude dann gestutzt
Wenn des Kommerzes Dasein sirbt
Wenn jedes Individuum unbeeinflusst lernt zu leben
Wären die Menschen sich dann gleich
Würden wir nach Gleichheit streben
Es ist wohl der Natur ihr Streich
DasswirgerninGruppensind
InMassenundauchgleichentutundlebtjaauchdas Rind
von Anonym, veröffentlicht am 10. April 2014
7
Lyrik des Tages

Der Angler

Der Angler, er war solch ein einsam Freund
Liebt das Ufer und
blickt hinab auf das,
was er versäumt.
Jede Falte grub sich tief in den Anglers Wange
und mahnte ihn, dass er nach nichts verlange
Die Einsamkeit kommt sowieso und ist der Fisch
ja noch so froh, einst wird da ein Angler sein, lässt
ihn schlafen, färbt das Wasser rot wie Wein.
von Anonym, veröffentlicht am 16. März 2013
4
Lyrik des Tages

Weihnachszeit-Besinnliche Zeit

Waldesruh im Mondenschein,
Mondeslicht gibt die Sicht.
Tannengrün aus dem Wald,
Weihnachten ist nicht weit.
Kerzenschein-bedenkt das Sein.
Kinderlachen macht so froh,
Kinderfroh ist nun so.
Frieden dein oh Herre mein.
Weihnachten ist nun bald.
von Anonym, veröffentlicht am 17. November 2014
4
Lyrik des Tages

Gehirnschutt

Träume vergraben in Gehirnschutt und Asche,
einstmals fundamentale Fundamente meines aufstrebenden Hirnes,
jetzt nur noch Ruinen und Tote, ja,
tote Gedanken und gebrochene Rückgrate.
Kein Grün wird sich je wieder darüber ranken.
von Anonym, veröffentlicht am 28. September 2012
4
Lyrik des Tages

Blick ins Leere

Freie Tage mit Leere gefüllt. Dachte, sie würden mir guttun, doch die Wahrheit ist, dass Nichtstun meine Seele frisst. Andersherum genauso schlimm: Stress, Termine, die ganze Arbeit, lässt meinen Rücken werden krumm. Und so ist doch die Frage: Egal wie, ist sie immer schlecht, meine Lebenslage?
von Anonym, veröffentlicht am 20. Mai 2012
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