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Lyrik des Tages

Die Lyrik des Tages war von 2011 bis 2016 ein täglicher „Poetry-Slam” zwischen dem Gedicht-Generator Poetron und den Nutzern von d-rhyme. Der gute Poetron ist inzwischen in Rente gegangen, doch die lyrischen Werke bleiden hier erhalten und verteilen sich nun, wie du sicherlich schon festgestellt hast, über das gesamte Seitenspektrum.

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Brandneue Werke

Frisch verfasste Lyrik

Brandneue Lyrik, frisch verfasst und bereit zur Besichtigung. Die zehn neuesten lyrischen Einträge. Positiv bewerten kannst du sie hier allerdings noch nicht, erst wenn sie sich im täglichen Lyrik-Kreislauf befinden und über die Seiten verteilt werden. Klingt fair, oder?

Zeitlos

Manches Glück auf dieser Erde
ließ ich ziehen so geschwind
zog vorbei wie eine Herde
- Pferde
stets nach Westen mit dem Wind
Jedes Lachen – ich vergaß – und jeder Scherz
jede Trauer die ich fühlte, jeder Schmerz
und jede Träne die auf meinen Wangen
war für den Augenblick doch nur gefangen.
Und der Zug in dem ich sitz, trägt mich fort
von hier nach dort
kann nicht halten, auch nicht bremsen, kann nicht stehn
ich muss gehn
Nur des Nachts in meinen Träumen
wird vergangenes ganz neu
und ich seh in weiten Räumen
was da war und was da sei.
von SB, veröffentlicht am 11. Dezember 2017
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Zu kurz

Das Leben,
ein Geben,
ein Nehmen,
viele Themen.

Alles schnell.
Universell.
Viel Profit.
Nicht alle fit.

Zeitgeist getroffen,
ergebnisoffen.
Worte, gedruckt in der Nacht,
kommen Morgen an die Macht.
von Andrea Wunderlich, Selb, veröffentlicht am 10. Dezember 2017
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Der Bettler

Es beginnt die Weihnachtszeit
der globalen Christenheit.
In der Stadtmitte steht ein geschmückter Baum
hell leuchtend und schön anzuschau'n.
Ein Weihnachtsmarkt ist auch daneben
und bereichert das Städter Leben.

Engelchen, Kerzen, Tannenbäume,
vieles schmückt nun manche Räume.
Draussen in der Winterkälte ganz klamm,
steht aber auch ein armer Mann.
Sieht auf Markt und Weihnachtsbaum
und vergisst dabei kurz Zeit und Raum.

Vergessen von seiner Welt
mit barmherziger Hilfe, die ihn am Leben erhält,
glaubt vielleicht gerade er an Gott.
Der Arme braucht keinen Weihnachts-Schrott.
Statt dessen wäre ein Lächeln auch ganz schön,
von den Menschen, die an Ihm vorüber geh'n.
von Andrea Wunderlich, Selb, veröffentlicht am 7. Dezember 2017
neu

Epilog

Die Kerzenflamme, warm und schwach,
Das Licht, es flackert und erlischt,
Der Rauch steigt kühl wie Meeresgischt,
dass in ihm sich das Lichte bricht.

Und bitte, ach,
vergiss mich nicht.
von Aaronym, veröffentlicht am 3. Dezember 2017
neu

Weisse Welt

Erster Schnee im Frankenland.
Kuschelwärme am Kamin.
Der Tag an dem der Herbst entschwand
und Nordvögel nach Deutschland zieh'n.

Braten, Klös' und Plätzchen.
Warmer, sanfter Kerzenschein.
Im Arm ein schnurrendes Kätzchen,
in der Hand ein Gläschen Wein.

An den Füssen dicke Socken,
auf dem Tisch ein gutes Buch.
Draussen schneit es dicke Flocken.
"Oh, du saumseeliger Winterfluch!"
von Andrea Wunderlich, Selb, veröffentlicht am 30. November 2017
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Wacholderblätter

Wild marschierten die Wacholderblätter auf meiner weißen Wampe. Es grinsten die Gedanken und ich drehte die Arschkrampe. Erst nach Norden, dann nach Süden, das hörten meine Horden und sie spielten die Etüden! Direkt im Kriegsloch saß die alte Viererbande, den Auftakt machte Streicher und sprach von Rassenschande. Ich lauschte eine Weile und ging dann in den Keller, nahm vom Haken die Hüpfseile, denn damit ging es schneller.
von Gofmann, veröffentlicht am 30. November 2017
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Anemos, der Gott der Winde

In Birkenflechten flüstert leise,
Anemos, der Gott der Winde,
Irr'gem Wege seine Reise,
Spricht zu dem verlor'nen Kinde:

"Lange währte meine Zeit,
Weithin reichten meine Wege,
Bis zum Eridanos weit,
Ich den frommen Wandrer fege.

Berge können mich nicht halten,
Regen bring ich, wer mir lieb,
Sturm und Hagel dem Vergollt'nem,
Meere lindern meinen Trieb.

Niemand mag mein Bäumen walten,
Nur der Aigis bin ich treu,
Älteste der Gottgewalten,
Niemals müde, nimmer reu.

Höre, deines Vaters Sohn:
Immer gut hab ich gewählt,
Erbe du nun meinen Thron,
Und gedenk, was ich erzählt."

Und im weißen Herbstgeäst,
Ging einnieder in der Rinde,
Seiner Stimme letzter Rest,
Anemos, der Gott der Winde!
von C.P.S., veröffentlicht am 29. November 2017
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Rede an den Herbst

Tauben im Nebel
unbegrenzter Redezeit
besprechen den Herbst.
Am gegenüberliegenden Ufer – nichts Neues
Der Schiffsverkehr hat das graue Winterkleid im Schlepptau, Mohn senkt die letzten zitternden Lider – die Keilschrift der Möwen: verblasst; ein Fisch drunten im Strom wärmt sich die Flossen ...

auch meine Hände: bleich wie ein Totenhemd.
Nun springt keiner mehr – niemand mehr ...
verstrickt sich in den Reusen unerwiderter Liebe. Zwischen unseren Atemzügen: Waffenruhe.

Nichts zecht mehr, nichts klirrt vor dem großen Frost.
von Annelie Kelch, veröffentlicht am 27. November 2017
neu

Verlust

Sanft wiegt der Wind die Weiden,
bis in die graue Zeit hinein.
In der uns wohl bewusst wird,
einmal endlich zu sein.

Der Verlust eines Freundes
und sei er auch von Tiergestalt.
Wiegt nun schwerer als Gewichte aus Eisen
und erfühlt sich auch so kalt.

Warum nimmt man uns die Lieben?
Wo unser Gott doch Liebe ist...
Weinend stellen wir diese Fragen,
während Trauer unsere Seele frisst.

Kühl streichelt der Wind die Wangen
und neblig ist der neue Tag.
Stunden sind nun vergangen,
in denen man sich dies fragen mag.

Was bleibt ist die Erinnerung,
an eine Zeit voller Glück.
Und war sie auch noch so kurz,
so begleitete sie uns doch ein Stück.

Unschuldiges Vertrauen in den Katzenaugen
und weiches Hinschmiegen ans Menschenbein.
Ach, warum hat man Dich mir genommen?
Nun bin ich wieder ganz allein.
von Andrea Wunderlich, Selb, veröffentlicht am 22. November 2017
neu

Wieder

Wieder - nicht geschafft, das Heute nach dem Müssen und Sollen, Erwarten und Wünschen zu formen.
Wieder - sind 24 Stunden ein Tag zu wenig Zeit zur Bezwingung der Aufgabenberge.
Wieder - nichts erlebt und die Lebensstunden mit langweiligem Sinnvollen überfüllt.
Doch am Ende des Tages:
Wieder - ein Dank an das Gute, das sich unser Leben nennt.
von summerjen, veröffentlicht am 13. November 2017
neu
Top-Lyrik mit ganz viel Zuneigung

Am meisten gemochte Lyrik

Die zehn Top-Beiträge der Lyrik des Tages, die im Laufe der Zeit am meisten Wohlwollen geerntet haben. Um das Ergebnis möglichst fair zu halten, können diese Beiträge in der Top-Liste nicht positiv bewertet werden.

Allein

Ich dachte, du wärst da für mich
Jeden Tag, so wie ich für dich
Du hast mich enttäuscht, du hast mich verletzt
und am Ende mich versetzt
Wegen diesem andren Mädchen, so wunderschön,
möchtest du mich nicht wiedersehn
es hab kein Bye, es gab kein Tschüss,
Du hast nur das neue Mädchen geküsst
Und mich allein gelassen,
doch trotzdem kann ich Dich nicht hassen ...
von Anonym, veröffentlicht am 11. Februar 2012
25

Tiefste Nacht

Hörst du die Stimme tief in dir?
Sie spricht die Worte: Folge mir!
Drum säume nicht, verlass dein Haus,
tritt in die dunkle Nacht hinaus.

Dort scheint am Himmel dir von fern,
das hellste Licht, der Morgenstern.
Er führt dich hier durch Leid und Not,
und geleitet dich zum Morgenrot.
von Poetry.de, veröffentlicht am 9. Dezember 2011
24

Ich bin wie Toastbrot

Denn ich bin wie Toastbrot,
so knusprig am Morgen,
am Mittag schon scheintot
und nachts ohne Sorgen.
von Gofmann, veröffentlicht am 12. Februar 2012
22

Der Tag des Gofmann

Ich wurde zum Streber mit Clausi, dem Kleber,
trank am Tresen nur Brause mit Gundula Gause.

Habe Arme wie Arnold und Zähne aus Blattgold,
die Faust eines Goethe,
im Schritt die Blockflöte!
von Gofmann, veröffentlicht am 23. November 2011
16

Für meine Freundin

Du bist für mich entbehrlich,
und riechst nach Brot und Käse.
Ich ziehe vor mein Buch,
in dem ich gerne lese.

Du bist mein Gurgelwasser,
mit dem ich morgens spüle.
Und auch noch der Verfasser
für alle Schuldgefühle.
von Klaus Bakschrat, veröffentlicht am 11. Dezember 2011
16

Weihnachten vor der Tür

Weihnachtszeit, so nah und fern.
Achtsamkeit, der hellste Stern.
Tannenbaum, bunt vor der Tür.
Kindheitstraüme auch dafür.
von Monika Herschler, veröffentlicht am 17. Dezember 2011
16

Für dich

Nicht jedem schenk ich mein Vertrauen,
lass nicht jeden in mein Herz schaun,
habe Angst dir in die Augen zu sehen,
es ist schwer, jedem gleich zu traun.

Ich bin verletzlich, wie gefangen,
hasse lange Blicke und stille Münder,
die mir sagen, du bist nicht gleich.
Nicht wie wir, nicht wie jeder.

Ich scheine oft unnahbar,
gemein und unerfahren,
ich habe meine Gründe,
Gründe, die mir Schmerz bereiten.

Keiner kann das fühlen,
doch die mit dem Vertrauen
bei ihnen ist es sicher,
bei ihnen ist es Liebe.

Ich bin nicht einfach,
das weiß ich,
aber ich wollte dich nie verletzen,
DIR Schmerz bereiten.

Verzeihst du mir?
von Lena, veröffentlicht am 24. Januar 2012
16

Joint

Er ist dein bester Freund
Es ist der Joint
Ich nehme ihn gerne in den Mund
Und saug ihn aus geschwund
Dies entspannt mich sehr
Ich denk ich wär am Meer
Dann kommt die Polizei
Doch bin so high
Ich komme hinter Gitter
Doch immer noch schmeck ich ihn sehr bitter
Ich hab ihn so geliebt
Und schreib jetzt dieses Lied

I love you Joint???
von Anonym, veröffentlicht am 14. April 2016
15

Pleite

Schon wieder pleite,
gehe ich auf alten Sohlen.
Die Woche erst die Zweite,
ich brauche wieder Kohlen!
von Anonym, veröffentlicht am 14. Februar 2012
15

Der Flug der Bettpfannen

Mein Durchfall am Morgen
sprengt Schüsseln und Sorgen,
ich fliege von dannen
mit meinen Bettpfannen.
von Gofmann, veröffentlicht am 26. Mai 2012
14
Lyrik des Tages

Lebensphilosophie

Schau in die Ferne, kleiner Wicht!
In 60 Jahren plagt dich die Gicht!
Die Beine sind dann müde und auch schwer,
Dein kleines Herz, es will nicht mehr!
So sollst du jeden Tag genießen,
nicht allzu viele Tränen heut vergießen,
schau in die Sonne, wie sie scheint,
Das Leben und du - noch seid ihr vereint.
von Yoda, veröffentlicht am 30. März 2016
2
Lyrik des Tages

Mit dir

Ich suche deine Augen, die mir die Lebenskraft aussaugen. Ich kann nichts von dir erwarten, habe deine Absichten schon erraten. Werde dir dennoch folgen, denn wenn nicht, wirst du mich auf ewig verfolgen. Träume werden oft zu Albträumen, die länger im Gedächtnis bleiben und auch den wachen Weg säumen. So war es auch mit dir, warst mein himmlischer Traum und wurdest zur Qual. Stehe nun vor der Wahl,
von Anonym, veröffentlicht am 20. Juli 2012
6
Lyrik des Tages

Weihnachten vor der Tür

Weihnachtszeit, so nah und fern.
Achtsamkeit, der hellste Stern.
Tannenbaum, bunt vor der Tür.
Kindheitstraüme auch dafür.
von Monika Herschler, veröffentlicht am 17. Dezember 2011
16
Lyrik des Tages

Abendtrost

Nun schläft der welke Tag,
verklungen sind die Lieder,
der Mond neigt sich hernieder
und schaut in deinen Traum;
du träumst von einem Baum,
darin zwei Englein schweben,
der liebliche heißt: Leben,
der herbe nennt sich Tod.

Der Tod ist dir noch ferne,
getarnt, im fremden Land -
wie all die blanken Sterne
am Himmel, frei und frank.
Gut Sinnen, Fleiß und Streben
wird dir Erfüllung geben,
Elan und frischen Mut,
sei fleißig, friedlich, gut
und alles wird sich dir
- von Anfang bis zum Enden -
an einem besseren Tag
zum stillen Jubel wenden.
von Annelie Kelch, veröffentlicht am 24. Februar 2017
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Lyrik des Tages

Liebe

Liebe, ja du bist vergänglich,
doch sei nicht ängstlich,
Frauen gibt es genug,
doch mach nur das was dir gut tut.
von Slinalphacore7, veröffentlicht am 3. Februar 2014
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