Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Gebet

In der Erde tiefer Nacht,
ist ein Samenkorn erwacht.
Sonn und Wasser nun mit Kraft,
eine Pflanze daraus schafft,
die die Nahrung in sich birgt,
und belebend auf uns wirkt.
Habet Dank Naturgewalten,
Achtsam woll'n wir euch erhalten.
von Matthias Back, veröffentlicht am 7. Januar 2017
7
Lyrik des Tages

Lebensmut

Woher nehme ich die Kraft,
meinen Lebensgeistersaft,
der in mir das Leben schafft,
wenn die Glieder sind erschlafft?

Tief in mir da gibt es Orte,
da entspringen dunkle Worte
diese lähmen mein Bewusstsein
und beschweren mir mein Sein.

Wenn ich tiefer dann noch gehe,
unter Gram und schwarzer Seele,
kommt ein köstlich tiefes Rot
dieses nimmt mich mit ins Boot.

Lebensblut und Ich und Geist,
mir die wahren Wege weist.
Ich darf hier den Kraftschatz heben
Und dann, sicher weiterleben.
von Matthias Back, veröffentlicht am 16. Februar 2017
10
Lyrik des Tages

Bilder

Bilder seh' ich den ganzen Tag
Manche hängen, und ich mag
Sie; doch die vielen andern
Die an mir vorüberwandern
Sind eigentlich das Hauptvergnügen.
Denn da kann ich vieles üben.

Menschen, Blumen, Tiere, Affen,
Tun mich jetzt und hier begaffen.
Jedes hat sein tiefen Sinn
Sagen mir, dass ich noch bin.
Alle Farben, Töne, Formen
Passen in die Weltennormen.

Menschen, Blumen, Tiere, Affen,
Tun mich jetzt und hier begaffen.
Jedes hat sein tiefen Sinn
Sagen mir, dass ich noch bin.
Alle Farben, Töne, Formen
Passen in die Weltennormen.

Manchmal aber, staun ich doch!
Seh ein Bild in einem Loch!
Furchtbar echt und übergroß
Fällt es mir in meinen Schoß.
Wenn ich's dann versteh und lache,
weiß ich dass ich Fortschritt mache.
von Matthias Back, veröffentlicht am 17. Februar 2017
5
Lyrik des Tages

Mach die Hand auf

Mach die Hand auf, mach sie auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Lange aast ich mit den Werten,
die mich viele Große lehrten.

Mach das Aug auf, mach es auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Lange hielt ich es verschlossen,
vor den Tränen die vergossen.

Mach den Schritt nur, mach dich auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Lange saß ich dick und fett,
und fand vor allem mich ganz nett.

Mach das Herz auf, mach es auf!
Dies sagt laut der Zeitenlauf.
Heb den Nächsten, das er steht,
und ihr dann zusammen geht.

Heb die Stimme, lass sie klingen,
Dass wir alle eins nur singen.

28.10.15 Matthias Back
von Matthias Back, veröffentlicht am 28. Juli 2017
8
Lyrik des Tages

Gemetzeltes Geschnetzeltes

Blutiges Schnitzel auf dem Tisch,
die Kellnerin riecht streng nach Fisch. Doch wo ist denn dein Freund geblieben, kannst nicht denken, die Kellnerin riecht ebenso nach Käsefüßen, gerieben. Er wollte doch nur kurz spazieren, wurde ermordet im Wald beim Flanieren. Und genau hier, im Gasthaus Zur Flinken Laus, wurde er verarbeitet zu eben deinem Schmaus.
von matze, veröffentlicht am 12. Mai 2012
7
Lyrik des Tages

Die Maus

Die Katze schleicht sich aus dem Haus,
hat Jagdtrieb und sucht sich ne Maus.
Gespannt legt sie sich auf die Lauer,
entdeckt ne Maus auf einer Mauer.
von Mausi5276, veröffentlicht am 26. Oktober 2011
10
Lyrik des Tages

Ein Affe und ein Zwerg

Ich dachte mhhhh welcher Titel für mein Werk,
Da kam mir in den Sinn Ein Affe und ein Zwerg!
Max hat einen Berg.
Eine Angriffstacktick mit vielen schwachen Minions nennt man Zerg.
Wassermelone!
von MaxDieKlabusterBeere, veröffentlicht am 18. Mai 2016
6
Lyrik des Tages

Will ich so weit weg?

Wenn ich allein auf einer Straße geh
Und ich mir von hier die Sterne an seh
So denk ich mir doch in diesem Moment
Wenn sich me inneres hier, jetzt bekennt
Und ich meinen Geist nach drausen sende

Wäre ich dann durchtraenkt von der Fernweh?
Wird meiner Seele ganz von mir getrennt?
Oder immt mein Leben eine Wende?

Doch mein inneres Ich erhellt wie Licht
Wie einer kleinen Kerzenflamme zahrt
Und erweitert mir meine junge sicht
Die Welt erscheint mir ganz in neuer Art
Doch ich sehe zufrieden mein End
von maxime, veröffentlicht am 22. Dezember 2015
3
Lyrik des Tages

Eltern

Ehre du die Eltern,
du bleibst nicht ewig Kind.
Sie waren, wie du bist
und du wirst, wie sie sind.
von meinpoesiealbum, veröffentlicht am 14. Dezember 2011
8
Lyrik des Tages

Vorbei

Ich dachte ich träumte, doch war es so nah.
Ich dachte ich spührte, was einmal war.
Ich dachte ich sah, was ich schon längst vergessen.
Ich dachte ich hörte - wie unvermessen - die Rufe, die du einst entbarst, den Groll, den du in dir wogst und mich verletztest.
Ich dachte ich träumte, es war so nah.
Ich dachte ich spührte und sah den Schimmer, der sich nimmer mehr erheben und sich sankend nieder ließ.
von Melina J., veröffentlicht am 17. Februar 2012
21
Lyrik des Tages

Die Wurst

Ist das Brät im Darm gefangen,
und hat fein im Rauch gehangen,
wird die Wurst uns bestens munden -
und ist nur noch für Sekunden.
von mene, veröffentlicht am 19. Mai 2013
1
Lyrik des Tages

Flugente

Ist die Ente erst geschossen,
gesotten und gebraten,
gehört sie mit Bedacht genossen,
das sei Dir geraten.
von mene, veröffentlicht am 5. Januar 2013
4
Lyrik des Tages

Der frühe Kunde

Der Kunde früh am Telephon,
Der Kaffee ist noch auf dem Feuer,
Naja - Was solls! Ich helf ihm schon,
doch für ihn, da wird das teuer!
von mene, veröffentlicht am 7. Januar 2013
6
Lyrik des Tages

Theorie Praxis

In der Uni lehrten Sie:
grau sei alle Theorie.
Doch seit ichs bis zur Praxis packe,
weiß ich: Die ist braun
von mene, veröffentlicht am 18. Januar 2013
5
Lyrik des Tages

Freitag, der Dreizehnte

Das Glück im BIOS - vorprogrammiert!
Doch vom Virus, Aberglaube, infiziert,
Dein Lebensspeicher sich rasch formatiert!
Vorschlag: Mach mal ein Reset!
Restore und bleib einfach im Bett!
von MH-Jodler, veröffentlicht am 13. Januar 2012
8
Lyrik des Tages

Samstag, der Vierzehnte

Der Kater schnurrt,
das führt zum Brummen.
in meinem Kopf
ist auch ein Summen.
Der Dreizehnte
er war gar nicht so schlecht.
Wie war die Party?
Ich erinnere mich nicht so recht.
Im Gedächtnis, da sind Lücken,
schwindlig wirds extrem beim Bücken.
von MH-Jodler, veröffentlicht am 14. Januar 2012
9
Lyrik des Tages

Wulff

Es steppt der Bär in Berlin,
doch einer darf nicht hin.
Zuletzt hat er gelogen
das Amt in den Dreck gezogen.
Nach langem Hin
und kurzem Her
Der Bundespräsident,
er ists nicht mehr!
Und die Moral aus der Geschicht:
Die Wahrheit kommt ans Licht!
von MH-Jodler, veröffentlicht am 17. Februar 2012
14
Lyrik des Tages

Annonce

Wo ist die Frau die mich versteht
und die mir den Kopf verdreht?
Sie muß mich lieben und mich küssen,
will nicht mehr allein sein müssen.
Wie sie sein soll ist mir klar,
genau wie die vom letzten Jahr
von Micha, veröffentlicht am 17. November 2012
4
Lyrik des Tages

Liebe

Ich laufe einsam durch die Nacht, der unendliche Schleier der Dunkelheit umgibt mich. In meinem Kopf kreisen die Gedanken nur um Dich. Vor meinen Augen spreche ich mit Dir, ich sehe nur Dich. Mein Herz sendet Dir Botschaften, die dich jedoch niemals erreichen.
Ich liebe Dich!
Die Stimmen meiner Freunde verhallen im Nichts, keiner fühlt wie ich. Ich starre auf die Paare in meiner Gegenwart, niemand versteht mich. Der Schmerz ist stärker als die Realität.
Was ist die Welt ohne Dich?
von MichaHB, veröffentlicht am 28. März 2014
3
Lyrik des Tages

Diese Straße

Da ist diese Straße
Sie führt von nirgendwo
Nirgendwo hin, sie ist,
Werter Leser, jedoch
Nur ein Sinnbild
Für ein Gemüt,
Mit Schlaglöchern,
Pfützen, frischem Asphalt
Mal heil, mal kaputt.
Jede ist anders, denn
Erlebnisse graben Furchen
Tief wie die tiefste Schlucht
In eine jede Seele
Und verbleiben dort
Bis dass der Tod sie glättet.
von Mika, veröffentlicht am 9. November 2014
9
Lyrik des Tages

Neosymbolistisches Gedicht

Lass uns nun gehen, du und ich,
wenn der Abend ausgebreitet ist wie eine geplättete Fliege.
Das Leben ist miasmisch, irgendwie protoplasmisch.
Was ist schon dabei, Regentropfen auf meinem Geweih.
Wie müder Teig von schlaffem Kuchen, soll ich den Trug der Tage suchen?
Ich möchte eine Feinstrumpfhose sein, aufgehangen am Duschvorhang unserer Träume.
von Mike Seaver, veröffentlicht am 26. Januar 2017
3
Lyrik des Tages

Warum ich?

Warum ich?
Ich seh dich an und frage mich, warum nicht dich?
Dabei mag ich keinen Rehbraten, nur Fisch.
Ich sitze lieber auf dem Sofa
als mit Dir am Tisch.
Und Trauben mag ich auch am liebsten frisch.
Nimmst Du die Karten, sag ich gleich argwöhnisch "misch!".
Und machst Du nicht sauber, dann kommt gleich "wisch!".
Ich nehme mir die Bierflasche und die macht 'Zisch'.
Warum ich?
von Minda, veröffentlicht am 26. Januar 2017
7
Lyrik des Tages

Zeit

Ich schrieb ein Gedicht über die Zeit.
...zumindest war dies mein Ziel.
Doch aufgrund meiner Einfallslosigkeit,
stand am Ende eben dieser,
auf meinem Blatt noch nicht viel.
von mir, veröffentlicht am 20. Mai 2017
8
Lyrik des Tages

Neue Wege

Nicht alles geschieht so wie wir es gern wollen,
Wünsche und Träume sind im Nirgends verschollen.

Den Konjunktiv benutzen wir allzu gern,
wie wäre was hätte wer müsste noch lern.

Und schaust du mal nach vorn,
in das weiße Licht,
dort wirst du neu geborn
und bekommst ne andre Sicht,
Dankbarkeit Zufriedenheit werden dich glücklich machen,
neue Wege sind neue Hoffnungen,
auf denen wirst du ehrlich lachen.
von Miss Lilo, veröffentlicht am 7. April 2015
10
Lyrik des Tages

Fern ist mein Verstand

Mein Verstand schließt mich ein. Er hält den Abstand end und lässt mich ferner verzweifeln. So kalt sind die Momente und das langsame Treiben der Schneeflocken lässt die Zeit ewig werden. Kühl und sonderbar verlassen hebt sich meine Brust. Ich scheine ferner zu atmen. Ein Haus stürzt zusammen, baut sich wieder auf und wird erneut zerstört bis ins bodenlose. Meine Brust erzittert. Ich scheine ferner denn je zu sein.
von Moana, veröffentlicht am 8. Februar 2015
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