Die gesammtelten Werke der „Lyrik des Tages”

Gesammelte Lyrik

Die gesammelte Lyrik der letzten Jahre, alphabetisch nach Nutzernamen sortiert, findest du hier. Du möchstest deine Lyrik auch hier veröffentlichen? Dann schau einfach bei der »Lyrik des Tages« vorbei und fülle das Formular mit deinen lyrischen Inhalten aus. Viel Erfolg!

Lyrik des Tages

Katzen im Haus.

Katzen im Haus.
--..--
Katzen machen das Haus
erst so richtig gemütlich,
ungemein heimisch, denn
hast Du Katzen in deinem
Haus, geht die Freude und
die Geselligkeit nimmer aus.
=:::=
KopierFrei NUR mit:©khAhh6
von Tschüß Kuddelahh. Hamburg., veröffentlicht am 24. April 2018
4
Lyrik des Tages

Der kluge Löwe

Der Mensch der sieht den Löwen liegen
und denkt sich nur wie faul der ist.
Den ganzen Tag das Essen kriegen
Frau Löwe jagts, Herr Löwe frissts.

Tag ein, Tag aus stapft unser Löwe
immer nur so weit er muss.
Wir denken uns, der ist doch blöde
wo bleibt denn da der Überschuss?

Der Mensch ist clever und gerissen
und arbeitet Tag ein Tag aus,
verdient das Geld, vermehrt sein Wissen
und kriegt dafür gar noch Applaus.

Baut Häuserschluchten, Autos, Straßen
Computer, Handys, allerhand.
Frisst Wälder, Tiere ohne Maßen
und lobt dabei seinen Verstand.

Ist emsig stets darauf besessen
noch mehr zu kriegen als er hat
bedruckten Schein braucht er zum Essen
will immer mehr, ist niemals satt.

So werkelt er voll Überdruss
und hofft stets auf das große Los
damit er nicht mehr schaffen muss
gelingen tuts den Wenstgen bloß.

Verliert so Stück für Stück das Wahre
und langfristig auch seinen Mut
bis er allein liegt auf der Bahre
Der Löwe nur: „Watt jets mir jut!“
von TylerVDurden, veröffentlicht am 3. Oktober 2017
3
Lyrik des Tages

Was die Menschen übersehen

Was ist es, was der Mensch begehrt,
was das Glück der Welt vermehrt?
Viele sehen das Glück im materiellen,
doch das lässt das Licht auf die Welt nicht erhellen.

Das was jeder Mensch durch seinen Hass übersieht,
ist die Tatsache, dass er liebt.

Es gibt Idioten die möchten darauf urinieren...
Doch würde jeder Mensch den anderen lieben und akzeptieren,
würde die Menschheit letzten Endes nicht verlieren.
von Vicki, veröffentlicht am 3. März 2018
8
Lyrik des Tages

Liebeskummer

Das Blut dir durch die Adern ätzt,
jeder Herzschlag unerträglich.
Als ob eine Bestie die Zähne wetzt,
doch die Krankheit ist nicht tödlich.
Zwar vermag keine Medizin zu lindern,
den allgegenwärtigen Schmerz.
Doch letztlich wird dein Verstand dich hindern,
dir herauzureißen dein Herz.
von Viki, veröffentlicht am 5. Mai 2012
6
Lyrik des Tages

Viper

die rote Metalliclackierung leuchtet grell
die neuen Ledersitze sind top aktuell
die Handschaltung vibriert in meiner Hand
jede Bodenwelle überwinde ich rasant
noch einen Gang höher schalten
ich lass mich nicht von der Polizei anhalten
Adrenalin pumpt durch meine Adern
bis zum Ziel in wenigen Kilometern

Viper - schlag deine Zähne in den Asphalt
bis zum Ziel ohne Zwischenhalt
Viper - tödliches Gift in meinen Adern
jetzt wird sich alles verändern

456 PS unter der mächtigen Motorhaube
stolzer Spoiler im Wind und Chromschrauben
AC/DC dröhnt aus den Lautsprecherboxen
ich will bei 200 km/h aus dem Fenster rotzen
Mit Vollgas steuer ich in mein neues Leben
das Gaspedal werde ich bis zum Anschlag treten
aggressiv und ohne Kompromisse über die Autobahn
10 Zylinder befördern mich in eine andere Umlaufbahn
Adrenalin pumpt durch meine Adern
das Benzin schwappt im Viertaktmotor über
ich darf nicht übersteuern, muss mich beherrschen
sonst werde ich am nächsten Baum zerbersten
von Viper Rock, veröffentlicht am 30. April 2017
2
Lyrik des Tages

Gefesselt

Gefesselt stehend an der Wand
verbunden durch ein Halsband,
spiele ich deinen Untertan,
kämpfe gegen Ohnmacht an.
Gefangen in meiner Sinneswelt,
bin ich devot und ungezügelt,
begierig nach deiner Aufmerksamkeit
genieße ich meine Hörigkeit.
Dir immer demütig ergeben,
Strafe wird mich neu beleben.

Komm, fessel mich, pack mich fest ein!
Komm, knebel mich, ich steh auf gemein!
Mach mich gefügig, mach mich dreckig,
möchte mich amüsieren, Kontrolle verlieren,
mich in eine andere Welt katapultieren.
Bitte, bitte, ich mache es nicht erneut!
Bitte, bitte, habe meinen Fehltritt bereut!
Bitte, bitte, ich bin dir stets zu Diensten,
bestraf mich mit deinen Fesselkünsten.

Meine Gier kennt keine Grenzen,
in wilder Ekstase dahinzuschmelzen.
Berausche mich an deiner Macht,
die das Feuer neu entfacht.
Ich will, ich muss, ich bettel drum,
bitte leg die Seile um mich herum!
Komm, fessel mich, pack mich ein
und lass mich dir unterwürfig sein.
von Viper Rock, veröffentlicht am 30. April 2017
8
Lyrik des Tages

99%

Wonach suchst du?
Suchst du nach dem wertvollsten Schatz
dem letzten Puzzleteil
dem Maßstab aller Dinge
dem Sinn deines Lebens?
Was treibt dich an?
Suchst du nach Aufmerksamkeit
dem Funken Herzenswärme
dem nächsten Liebesdienst
der vollendeten Liebe?

Du bist auf dem Weg zur Perfektion
bereits weit vorne bei 99%.
Du bist auf einer neuen Mission
dein Ziel liegt bei 100%.
Die Ziellinie vor Augen
warte nicht bis morgen.

Wer willst du sein?
Bist du der bescheidene Zuhörer
der verehrende Liebende
der stolze, kämpfende Krieger
der alle überragende Sieger?
Wo willst du hin?
Strebst du nach dem fehlerfreien Ideal
dem unerreichten Ziel
der perfekten Illusion
dem unendlichen Glück?
Fang heute an
und schau nicht zurück.
von Viper Rock, veröffentlicht am 30. April 2017
2
Lyrik des Tages

Der schlechte Koch

Mein Gedicht
so schlecht wie manch Gericht,
doch schmecken tut es mir immer noch nicht.
So ging ich zum Chefkoch
und gab ihn einen neuen Kochtopf.
Vielleicht lag es an seine Art zu kochen,
denn man hat es wohl gerochen,
deshalb hab ich in seinen Topf gebrochen.
So ging ich fort von seinem Restaurant
und kaufte mir nebenan ein frisches Croissant.
von vNKK, veröffentlicht am 13. Mai 2016
5
Lyrik des Tages

Lebenskraft

Der Tag bringt uns viel Helligkeit,
wir werden es mit Freude genießen.
Es gibt Momente voller Freiheit,
die Lebenskraft beginnt zu fließen.
von von Paul Reeps - Geh. 2019, veröffentlicht am 10. Juli 2019
6
Lyrik des Tages

Ich bin der Moment

Es ist wieder Zeit zu gehen,mein Körper drängt aus dem Haus.
Die Last tut weh,Halteseil Schmerzen kaum aus.
Wind weht mir sanft ins Gesicht,
ich schließe die Augen,brauch meine Umgebung nicht.
Bleibe stehen,atme ganz tief ein und aus,
so viele wohlriechende Düfte,
möchte nicht mehr zurück ins Haus.
Ich werde eins mit der freundlichen Natur,
betäubt und verwandelt,Hochgenuss pur.
Ich atme nochmal tief und ganz lange aus,
werde wach und kehre zufrieden zurück ins Haus.
von Waldfee, veröffentlicht am 11. März 2014
7
Lyrik des Tages

Ohne Aufgabe

Alle Pflichten sind getan
kein Anspruch mehr an mich.
Aus allen Rollen gefallen
kreise ich um mein selbst:
da ist kein Gedanke
sind leere Räume
nur
ein Tier,
das auf Hunger wartet.
von wanderer, veröffentlicht am 6. November 2014
8
Lyrik des Tages

Urlaubsgedanken

Es ficht die Buche nicht an,
wenn Fichten reisen buchen.
Fichten sind Frühbucher,
keine Buchenreiser.
von Weinjoker, veröffentlicht am 8. Juli 2014
10
Lyrik des Tages

Zuversicht

Ich betrachte mein Leben,
welches ständig weitergeht.
Es kommt oft zur Unruhe,
die nur langsam wieder vergeht.

Ich spüre den Schatten,
das möchte ich aber so nicht.
Wieder zurück im Leben,
dort empfinden was anspricht.

Ich möchte viel Helligkeit
und diese für immer festhalten.
Es ergibt sich Zuversicht,
die will ich mit Freude gestalten.

Ich habe nun neue Ziele
und die möchte ich erreichen.
Der ständige Trübsinn,
der sollte für immer weichen.
von Werner Speer - Geh., veröffentlicht am 22. November 2018
13
Lyrik des Tages

Der Höllenweg

Die Straße zur Hölle, war der Weg,
den keiner freiwillig und gerne geht.
Durch großen Eifer und ständiges Streben,
biegt man oft falsch ab, in seinem Leben.

Der Weg ist steinig und niemals eben,
deshalb begann der Körper innen zu beben.
Es gibt viele Schluchten auf der Grade,
denn dieser Weg, kennt keine Gnade.

Wer einmal diese Straße, dann auch findet,
der ist von seinem Leben fast schon erblindet.
Es gab sehr viel Prunk, der hat geblendet,
mit Ehrgeiz, wurden alle Aufgaben beendet.

Den Weg zur Hölle geht man immer allein,
das Gehen dorthin, ist aber nicht fein.
Drum sei gewarnt, pass gut auf dich auf,
denn allein kommst du nicht mehr raus.
von Werner Speer - Geh., veröffentlicht am 23. November 2018
13
Lyrik des Tages

Achtsam sein

Sehr hohe Anforderungen,
diese werden zur Erschöpfung führen.
Doch wir sind unermüdlich,
werden beim Erfolg davon nichts spüren.

Immer mehr herauszuholen,
ist schließlich unser ständiger Lebensplan.
Hier auf Erfolg zu verzichten,
das stört nur die berufliche Laufbahn.

Achtsam mit sich selbst umgehen,
damit durch Arbeit keine Überforderung entsteht.
Verzichten wird hier großgeschrieben,
die Pause auch nehmen, die Dir zusteht.

Das solltest Du frühzeitig erkennen
und Dir immer regelmäßige Pausen gönnen.
Für die Seele gibt es wieder Licht
und den Lichtblick, hast Du zurückgewonnen.

Denke an Deine Zukunft,
weil dort wartet noch sehr viel auf Dich.
von Werner Speer - Geh., veröffentlicht am 24. November 2018
16
Lyrik des Tages

Dein zartes Lächeln

Du hast ein zärtliches Lächeln,
in Deinem kleinen Gesicht.
Das gibt viel Lebensfreude,
wenn dein Lachen ausbricht.

Die Augen erzeugen ein funkeln,
die Lebensfreude wird angezeigt.
Hier gibt es eine strahlende Aura,
dadurch viel Lebenskraft aufsteigt.

Dein Mund mit kleinen Lippen,
strahlt beim Lachen wunderschön.
Diese rosigen zarten Streifen,
sind sehr natürlich, einfach schön.

Die freundliche Ausstrahlung,
gibt Menschen das Vertrauen zurück.
Jeder erkennt diese Faszination,
es gibt in Deinem Gesicht viel Glück.

Kind erhalte immer dieses Lachen,
denn es gibt nicht schöneres im Leben.
In der Zukunft wirst Du groß sein,
und sehr vieles zum Lachen erleben.
von Werner Speer - Geh., veröffentlicht am 24. November 2018
19
Lyrik des Tages

Mutterliebe

Die Mutterliebe kommt vom Herzen,
sie tröstet uns bei Leid und Schmerzen.
Sie sollte nie vergessen werden,
denn es gibt nichts Besseres auf Erden.

Die Mutter gab oft Halt und Kraft,
wurde dann dafür auch oft bedacht.
Das sollten Kinder immer bedenken
und Ihr dafür auch Liebe schenken.

Es läuft, auch mal nicht alles recht,
dann füllt man, es war ungerecht.
Doch diese kleinen Streitigkeiten,
soll man zur Seite packen, bei Zeiten.

Der Mutter zuhören ist eine Kunst,
die das können erhalten ihre Gunst.
Wenn Sie erzählt aus ihrem langen Leben,
wird ihr das dann viel Zuversicht geben.

Später kann man sie auch noch fragen,
doch die Mutter kann’s oft nicht mehr sagen.
Eine Demenz, die stellt sich manchmal ein,
dann ist die Mutter sehr oft, mit sich allein.

Muss so etwas, eigentlich wirklich sein?
von Werner Speer - Geh., veröffentlicht am 25. November 2018
17
Lyrik des Tages

Schattenspiele

In den Träumen gab es oft ein Schattenspiel,
dieses Treiben war oftmals für mich zu viel.
Hier gab es schleichende unklare Schatten,
dieses erzeugt gedanklich lange Debatten.

Sehr bizarre Formen entstehen im Traum,
was das sein könnte, erkenne ich kaum.
Alle Schatten sind sehr verschwommen
und oft hatte ich davor Angst bekommen.

Bei unklaren Wegen gab es nie ein Ende,
auch niemals einen Punkt für die Wende.
Unbekannte Figuren stellten sich oft auf
und Licht und Blitze folgten dann darauf.

Stammt dieses Spiel aus der Vergangenheit?
Hier eine Lösung zu finden bin ich nicht bereit.
Gibt es hier einen Hinweis auf meine Zukunft
oder zweifele ich bald an meiner Vernunft.
von Werner Speer - Geh., veröffentlicht am 13. Dezember 2018
13
Lyrik des Tages

Menschen

Auf der Erde gibt es Menschen,
die sich unterscheiden,
es kommt immer wieder vor,
dass manche Kontakte meiden.
Es gibt viele Menschengruppen,
die werden nicht akzeptiert,
diese schütteln ihren Kopf
und haben das nicht kapiert.

Wir alle sind nur Menschen
hier auf Erden,
deshalb sollte keiner nur ein wenig
verachtet werden.
Es wurde in der gesamten Welt,
leider nicht alles fair verteilt,
doch mit Charakter und guten Willen,
wird vieles gern geteilt.

Aber einige Bewohner meinen,
die Welt gehört ihnen allein
und sie leben in Prunk,
glänzen somit im Sonnenschein.
Die anderen Menschen,
dürfen mit niedriger Arbeit dienen,
müssen schwer arbeiten,
werden kaum etwas verdienen.

Viele andere Menschen
leben in einer Bescheidenheit
und sind für eine Unterstützung,
immer sehr hilfsbereit.
Eine wahre Menschlichkeit,
kann jeder sofort erkennen,
weil diese Menschen werden,
bei ihrer Hilfe nie wegrennen.

Wir sollten eines immer,
auf dieser Erde auch wissen,
in einer menschlichen Herzlichkeit,
wird man den Prunk vermissen.
von Werner Speer - Geh., veröffentlicht am 18. Dezember 2018
23
Lyrik des Tages

Humor

Humor, ist eine schöne Gabe,
die ich auch nicht, vergessen habe.

Das Leben ist, oft ziemlich schwer
und mit der Belastung, noch viel mehr.

Hier sollte niemand, daran verzagen
und öfters mal, ein Lachen wagen.
von Werner Speer - Geh., veröffentlicht am 20. Dezember 2018
16
Lyrik des Tages

Beeinträchtigung

Menschen, die eine Beeinträchtigung aufweisen,
haben es oft schwer und müssen sich durchbeißen.
Mit Einschränkungen bildet sich ein Abstand im Leben,
andere Menschen wollen kaum Unterstützung geben.

Die Akzeptanz lässt niemanden hier positiv denken
und die fehlende Beweglichkeit sehr einschränken.
Die vorhandenen Barrikaden einfach auszublenden,
das funktioniert, wenn die eigenen Blockaden enden.

Es gehört viel Mut und Vertrauen in dieser Zeit dazu,
hier ist Unterstützung dann gefordert, somit auch Du.
Körperbehindert, ist ein Mensch nie freiwillig geworden,
wenn vorhanden, wurde die Minderwertigkeit geboren.

Diese Menschen werden kaum noch wahrgenommen
und werden dazu keine Möglichkeiten bekommen.
Müssen im Leben mit der Ausgeschlossenheit bestehen,
denn Jammern hilft nicht, weil niemand wird es verstehen.

Als behindert möchte keiner genannt werden,
es ist eine Abstufung, steigert hier die Beschwerden.
Einschränkung sollten uns nie verzweifeln lassen,
das Wichtigste bleibst Du, tu das nie vergessen!
von Werner Speer - Geh., veröffentlicht am 27. Dezember 2018
13
Lyrik des Tages

Zurück zur Natur

Als Kind war ich sehr oft im schönen Wald.
Doch heute denke ich, bin ich dazu viel zu alt.
Ich will es aber nun heute noch einmal tun
und morgen kann ich mich dann total ausruhen.

Am Wald angekommen gab es schöne breite Wege,
ich ging einen entlang und kam zu einem Wildgehege.
Dort hielt ich an, schaute in das große Gehege rein,
gleich hinterm Zaun entdeckte ich ein Wildschwein.

Weiter hinten war auch viel Damwild noch zu sehen.
Ich schaute es mir eine Weile an und blieb dort stehen.
Ein Förster kam dann auf mich zu und tat mich fragen,
ob ich mich mit auf einen Rundgang würde wagen.

Das fand ich super, dadurch konnte ich noch mehr sehen.
Am Weiher blieben wir dann auch ganz ruhig stehen.
Es gab dort bunte Enten und auch zwei schöne Reiher,
es herrschte eine Idylle, dort am schönen Weiher.

Ich sah Hasen, Dachse, den Fuchs und den Specht.
Das alles habe ich gesehen und alles war lebendig echt.
Im Alter, das kann ich nach diesem Tag nun sagen,
sollte man öfters ruhig einen Waldspaziergang wagen.
von Werner Speer - Geh., veröffentlicht am 27. Dezember 2018
12
Lyrik des Tages

Der Wicht-Wald

Eine junge Frau betrat den Wald,
Sie rief so laut, dass es überall hallt,
Es stürmten zwei Wichte herbei,
Und wichsten ihr ans Bein.
Erst zwei dann drei und vier!
Sie mutierte langsam zum Schlampentier.
Sie wurde von Baumwollpflückern entdeckt,
Und abrupt im Notstromaggregat versteckt.
Man vergaß sie und sie wurde zerfleischt,
Damit ist die Geschichte auch schon vorbei!
von Wicht, veröffentlicht am 1. Dezember 2014
5
Lyrik des Tages

Ertrag

Träge
schichten sich
stumme Gedanken
auf bodenlosem Grund
doch -
hier intoniert sich die Metapher
erträgt, die eine Melodie zu spielen
welche zart in Schweigen schwelgend
mit den Tönen tonlos wallt und wallt und...
Halt!

Träge
schichten sich...
von Windreiter, veröffentlicht am 13. Oktober 2019
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Lyrik des Tages

Die Kuh lief um den Teich

Ich übe jetzt seit Stunden
- so mein Bekunden -
mit nur wenigen Wunden
dieses Blatt zu umrunden

Ich wollte eigentlich nur kurz
- dazwischen kam nur kurz ein Furz -
zur Sachenlage etwas sagen
da hörte ich die Frage klagen:

Wo war ich doch gleich?

Ach ja –
Die Kuh lief um den Teich

Da lief sie also ´rum
und niemand stirbt nun dumm
von Windreiter, veröffentlicht am 15. Oktober 2019
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